Gestern Abend habe ich dann mein Vorhaben umgesetzt und bin nach Hause zurückgelaufen. Da ich jetzt ein neues Handy habe, das nicht in die kleine Hosentasche paßt, mußte ich mir von meinem Kollegen eine Gürteltasche ausleihen, in die ich dann auch Schlüsselbund und Geldbörse reinpackte. Ein unangenehmes Gefühl, die Taschen hüpfte mit jedem Schritt hoch und runter, so daß ich schließlich das Handy in die eine Jackentasche und die Geldbörse in die andere stopfte - auch keine gute Lösung. Zwischendrin habe ich die Dinge je in eine Hand genommen, das ging zwar, war aber nervig.
Das Wetter: es war ziemlich kalt gestern, wolkig, leicht windig, so daß meine gute Jack-Wolfskin-Jacke richtig zum Einsatz kam: sie ist atmungsaktiv und stoppt den Wind, wärmt aber schön. Die Wade machte gleich ein bißchen Ärger, aber nach einer Weile war ich aufgewärmt, und die Schmerzen ließen nach. Danach war ich wieder gut drin, und es lief wieder rund. Die Strecke war wieder exakt die gleiche (es wurde langsam dunkel, so daß ich keine große Lust hatte, einen alternativen Weg zu finden, obwohl ich an der Karte gesehen habe, daß es vielleicht ganz gut wäre, mit dem Erlenbach ganz runter bis zur Nidda zu laufen, um mir den Anstieg zwischen Erlenbach und Eschbach zu ersparen). Es gab erstaunlicherweise etliche Jogger, die genau wie ich in der Dunkelheit ihre Runde drehten.
Ich brauchte für die 21,5 km lange Strecke 1:55:41 Stunden, 5 Minuten länger als letzte Woche. Ich war dennoch ganz zufrieden, daß die Wade das so locker mitgemacht hatte. Locker - naja. Heute laufe ich nicht, soviel ist sicher. Der Muskelkater war heute morgen deutlich ausgeprägt, ein leichter Schmerz am Knöchel hat sich auch eingestellt. Was Positives: ich habe dabei ein Kilo gelassen und bringe heute 69,1 Kilo auf die Waage. Die Pulswerte: 171 im Durchschnitt, 179 maximal.
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vor 8 Jahren
