skip to main |
skip to sidebar
Gestern war ich wieder beim Kardiologen - teils zur Routineuntersuchung, teils anlaßbezogen, um über meine Herzrhythmusstörungen zu sprechen.
Der Ultraschallbefund war erfreulicherweise gut - die Klappen öffnen und schließen, wie sie sollen, die Aortenklappe (meine ehemalige Pulmonalklappe, die dorthin verpflanzt wurde) funktioniert so, daß man sie nicht von einer Originalklappe unterscheiden kann, die Pulmonalklappenprothese hat eine minimale Undichtigkeit, funktioniert aber ansonsten tadellos. Das Herz macht hin und wieder ein paar Zwischenshläge, aber das wußte ich ja schon vorher.
Das Belastungs-EKG war ein bißchen schlechter als beim letzten Mal, ich schaffte gerade 200 Watt und 8 Minuten (eine 2-Minuten-Progression beginnend bei 100 Watt), dann mußte ich abbrechen, weil mir schwindlig wurde. Auch das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, daß ich schon seit 4 Wochen nicht mehr laufe.
Dann hatte ich den ganzen Tag ein Langzeit-EKG angeschlossen, dessen Befund noch ausgewertet wird. Dann bekomme ich einen Anruf oder Mail und darf wieder zum Doc, um mich mit ihm zu besprechen :)
Na prima. Ich war heute beim Orthopäden. Der konnte mir keine besonders guten Nachrichten geben: das Röntgenbild zeigt eine deutlich sichtbare Arthrose am Sprunggelenk mit zusätzlichen Kalkablagerungen, die vom häufigen Umknicken stammen :(
Ich bekomme am Mittwoch eine Schiene angepaßt, die das seitliche Abknicken des Gelenks verhindern soll, nicht aber das Knicken in Laufrichtung. Die soll ich drei Wochen tragen, während dessen auch kein Joggen. Was danach kommt, ist ungewiss - kann sein, daß ich mich dann mit Radfahren oder Schwimmen beschäftigen muß...
...werde ich mich nun doch zum Orthopäden begeben. Ist ja kein Zustand sonst - ich laufe herum wie Captain Ahab!
Aus selbigem Grund bin ich immer noch nicht gelaufen.
Zu allem Überfluß habe ich mir am Samstag beim Laufen den Knöchel ruiniert. Ich lief mit Franziska, wir wollten die gewohnte Niddastrecke laufen und das recht gemütlich, weil sie sich gerade von einem grippalen Infekt erholte und ich von meinen Rhythmusstörungen. Nach etwa 25 Minuten wollte sie dann zurück, ich wollte noch etwa 1,5 km bis zur Niddabrücke in Harheim laufen und dann erst umkehren. Wir trennten uns also.
Nach ziemlich genau einer Stunde begann mein rechter Knöchel zu schmerzen (das ist der, der schon länger ziemlich kaputt ist), ich überging das eine Weile, aber irgendwann ging das nicht mehr. Ich mußte nach Hause gehen, und zwar humpelnd.
Jetzt ist der Knöchel dick, er tut höllisch weh, und ich kann mich nur noch humpelnd fortbewegen :(
Ich könnte kotzen!
Ich wollte eigentlich am Wochenende laufen, aber ich bin nicht dazu gekommen. Die Herzbeschwerden waren zwischendurch ziemlich unangenehm. Vor drei Tagen wachte ich mitten in der Nacht mit Todesangst auf, mein Herz spinnte, raste wie verrückt und setzte gleich wieder aus. Ich brauchte lange, um wieder einzuschlafen. Mein Chef fragte schon, ob ich gesoffen hätte :(Mittlerweile geht es mir besser. Heute bin ich wieder gelaufen, und zwar in Köppern.Ich lief die 7,33 km lange Strecke (diesmal wollte ich deren Länge überprüfen und lieh mir ein GPS-Gerät von meinem Kollegen, aber das Ding hatte irgendwie keinen Empfang). Ich lief 49:30 Minuten bei einem Durchschnitt von 139 und einem Maximum von 154. Eine Bewertung verkneife ich mir - ich muß mal sehen, wie sich das Ganze noch entwickelt. Und mich in Geduld üben.
Vor 3 Tagen habe ich die Betablocker-Dosis erhöht. Mit je einer Tablette morgens und abends stabilisiert sich der Puls langsam. Dummerweise wird er immer niedriger, aber das nehme ich gern in Kauf: gestern und heute habe ich beinahe ganz durchgeschlafen. Am Tag war das etwas komisch, mein Puls war über 7 Stunden lang um die 40, der Blutdruck auf 100/60 abgesackt - das bescherte mir kalte Füße und Hände :(
Da ich aber nicht völlig untätig bleiben wollte, bin ich gestern Fußballspielen gegangen. Zum ersten Mal seit über einem Jahr! Dafür klappte das ganz gut, meine Mannschaft verlor zwar elendig, aber das lag sicher nicht nur an mir. Danach gab es wieder Fußball, und zwar in der Vereinsgaststätte: die Eintracht spielte gegen Cottbus (und gewann!).
Heute habe ich Muskelkater an Stellen, die mir vorher noch nie aufgefallen waren. Fußball scheint wohl ein ganz anderer Sport zu sein als Laufen. Das sagte auch meine Frau, als sie mich durchs Wohnzimmer humpeln sah: sportlich ist das nicht! :)
Läuferisch habe ich noch nichts zu berichten, ich werde am Wochenende wieder einen Versuch starten. Bis dahin könnt Ihr meine Neapel-Bilder begutachten.
Ich möchte nur einen kurzen Zwischenbericht erstatten, um keine Sorgen entstehen zu lassen.Jedenfalls sind meine Laufaktivitäten momentan stark eingeschränkt, um nicht zu sagen eingestellt. Ich habe wieder Herzrhythmusstörungen, die zwar nicht schlimm im engeren Sinne sind, aber doch ziemlich unangenehm. Bevor ich ans Laufen denke, muß ich es erst mal schaffen, nachts einigermaßen durchzuschlafen. Ansonsten bin ich zu fertig dazu.
Alles Mist :(
Heute bin ich wieder in Köppern gelaufen, diesmal lief mein Kollege mit. Wir liefen die nunmehr zum Standard avancierte 7,8-km-Strecke in zackigen 50:20 Minuten, der Puls lag im Durchschnitt bei 148 mit einem Maximum von 166.
Das Wetter war optimal, angenehm warm, sonnig mit einer kühlen Brise. Am Ende waren wir beide ziemlich geschafft und verschwitzt, aber glücklich. Und das Virus greift um sich: ein weiterer Kollege hat sein Interesse am Mitlaufen bekundet!
Meine Rhythmusstörungen sind unverändert unangenehm. Gestern hatte ich den ganzen Tag die Pulsuhr an: von 12 Stunden hatte ich 6 Stunden zu niedrigen Puls um die 45, zwischenzeitlich sogar 32 - das ist etwa ein Pulsschlag alle zwei Sekunden. Und dazwischen kurze Rasenphasen bis 202 :(
Heute war mein letzter Lauf in dieser Woche - ich fliege morgen nach Neapel! Und nächste Woche werde ich vielleicht Fußball spielen.
Mist... ich wollte heute wieder einen Mittagslauf machen, hab aber meine Laufschuhe vergessen...
Stattdessen gehe ich jetzt zum Chinesen :)
Gestern bin ich wieder mit Franziska gelaufen, wieder mal bei schönstem Herbstwetter und angenehmen Temperaturen. Es waren viele Läufer unterwegs, was sich darauf zurückführen läßt, daß am nächsten Sonntag der Frankfurt-Marathon stattfindet.
Wir liefen locker, aber ein klein bißchen zu schnell fürs Ausdauertraining: mein Durchschnitt lag bei 134, zum Endspurt hatte ich 164. Wir liefen 11,2 km in 1:13 Stunden, was 6,5 min/km enstpricht. Diesmal lief ich den Spurt kontrollierter, so daß ich mich danach noch gesund anfühlte :) Jedenfalls konnte ich danach einige Stunden im Garten herumwerkeln ohne umzufallen.
Meine linke Wade macht nach wie vor Ärger. Die lange Pause letzte Woche hatte mir sehr gutgetan (am Anfang des Laufs hatte ich gar keine Schmerzen), aber nach dem Lauf am Freitag meldete sie sich wieder. Die Strecke habe ich übrigens nachgemessen, es waren 10,9 km in einem fast runden Streckenverlauf.
In der letzten Zeit habe ich das Gefühl, daß sich meine Herzrhythmusstörungen häufen. Jedenfalls habe ich jede Stunde kurze Phasen mit hoher Frequenz, was ich sonst eigentlich nur ein- oder zweimal am Tag hatte. Ich schlafe auch wieder schlechter. Wer weiß, wenn ich Glück habe, wird das doch zu einem Zustand, der einen Kathetereingriff wieder nötig macht - das wäre zwar lästig, aber dann wären die Störungen endgültig weg. Ich beobachte weiter...
Hey, Danke, Ihr seid super! Ja, ich war faul. Ich habe den Blog vernachlässigt - und das Laufen auch.
Letzteres aber auf nicht so schändliche Weise wir ersteres - das war auch nur ein Test, ob sich da einer meldet. Ihr habt bestanden!
Ich hatte in letzter Zeit mit diversen Schwierigkeiten zu kämpfen. Zum einen terminliche, es kam immer was dazwischen, so daß ich an den vorgesehenen Tagen nicht laufen konnte. Zum anderen hatte ich immer wiederkehrende Herzrhythmusstörungen, einmal sogar so schlimm wie früher, so daß ich nachts kaum Schlaf fand. Und zu guter Letzt war ich auch noch lustlos, ohne Antrieb, ohne Energie. Ein Hänger halt.
Dennoch bin ich nich völlig untätig gewesen. Am 12.10. wollte ich mit meinem Kollegen in Köppern laufen, der aber leider nicht konnte. Ich bin also nachmittags alleine los und lief eine 7,8-km-Strecke in 52:31 Minuten, der Durchschnitt lag bei 139, die Spitze bei 156 - eine etwas schnellere Runde in den Hügeln dort. Das tat gut.
Am 15.10., d.h. lezten Sonntag, bin ich mit Franziska eine 13,8-km-Strecke an der Nidda gelaufen, recht gemütlich bei 125er Durchschnitt, aber mit einer schnelleren 5-Minuten-Phase in der Mittte bei 160er Puls und einem Spurt am Ende, der mich auf 166 brachte - und an den Rand des Umkippens. Noch im Laufen merkte ich, daß mir schwummrig wurde, dann mußte ich halten, und die Welt drehte sich wie verrückt um mich. Wenn ich mich nicht an einen Zaun und (und an meine Frau) festgehalten hätte, wäre ich glatt hingefallen. Danach ging es ganz gut, ich erholte mich relativ schnell. Da war sie aber wieder, meine Grenze.
Heute bin ich eine Stunde gelaufen (1:04), mit einem Durchschnitt von 139 und einem Spitzenwert von 163 etwas anspruchsvoller. Ich habe Intervalle gemacht, jeweils 3 Minuten lang volle Power, dann 5 Minuten ausruhen, dann wieder Power. Das wiederholte ich 5 Mal, den Rest lief ich gemütlich mit 125er Puls. Ich nahm eine neue Strecke, die landschaftlich schöner war, aber leider ein bißchen anstrengender, weil sie einen steilen Anstieg nach Berkersheim einschließt. Ich muß die mal nachmessen.
Zwischendrin treffe ich immer wieder Leute, die entweder nächsten Sonntag hier in Frankfurt den Marathon mitlaufen oder einen anderen wie den Alster-Marathon. Die sind halb Ansporn, halb Neidobjekt :)
Nach einer längeren Pause bin ich heute wieder mit Franziska gelaufen. Wir liefen bei herrlichstem Wetter wieder die bekannte Strecke an der Nidda entlang.
Es wurde ein bißchen schneller als gedacht, mit einem Durchschnitt von 138 und einem Maximum von 146 lag es außerhalb des angestrebten Bereichs von 115-135. Mir ging es trotzdem ganz gut, außer daß mir die linke Wade die ganze Zeit wehtat. Am Ende der Stunde hatten wir ziemlich genau die 10 km erreicht.
Ich muß schon sagen, das hat gutgetan! Leider machte sich die Pause aber beim Gewicht bemerkbar: ich bin wieder bei 78,7 angekommen :(
Jetzt bin ich doch in ein kleines Motivationsloch gefallen... mein Kardiologe, der mir eigentlich bescheinigt hatte, daß bei mir alles bestens steht, hat Bedenken geäußert hinsichtlich des doch recht nahen Termins für meinen Marathonlauf. Ich soll doch den nächsten großen Check im Dezember abwarten, bevor ich anfange, gezielt für den Marathon zu trainieren :(
Zusätzlich hatte ich am Samstag und Sonntag ziemlich unangenehme Brustschmerzen, ich konnte nicht erkennen, ob sie vom Narbenbereich oder von drinnen kommen... da habe ich freiwillig aufs Training verzichtet (war auch den ganzen Tag ziemlich fertig, bin sogar am Tisch kurz eingepennt).
Naja. Lebbegehdweida. Jetzt hab ich gejammert, dann geht es mir besser :)
Jedenfalls kann es durchaus sein, daß mein Maitermin damit endgültig gestorben ist. Mal schauen...
Heute bin ich wieder mit meinen beiden Kollegen in Köppern gelaufen. Die Vorstellungen waren unterschiedlich: ich wollte ein bißchen schneller laufen, Markus wollte eine längere Strecke, und Akki war es egal. Wir entschieden salomonisch: wir verlängerten die Strecke um 1,3 km und liefen schneller :)
Das war ganz ordentlich: wir liefen 7,33 km in 47:50 Minuten, also etwa 6:32 min/km. Mein Puls war 148 im Durchschnitt, 168 Maximum. Hat Spaß gemacht!
Da das Wetter keine Änderung versprach, mußte ich gestern in den sauren Apfel beißen: ich bin um halb neun abends gelaufen, bei Regenwetter und Dunkelheit. Was soll ich sagen, es war gar nicht so schlimm!
Ich lief 1:30 Stunden bei Durchschnitt 131 (und einem Maximum von 155, das daher kam, daß ich die letzten 5 Minuten etwas anzog). Ich lief an der Nidda entlang bis zum Niddapark zwischen Ginnheim und Hausen, weil ich nicht gern so weit weg sein wollte, falls mir was passierte. Dort drehte ich ein paar Runden durch den Park, der ja dafür groß genug ist. Ich war weit und breit die einzige Menschenseele, es war zum Teil ein bißchen gespenstig, gerade wenn ich durch dunkle Waldstücke mußte. Aber ansonsten sehr angenehm, der nasse Boden reflektierte und wirkte wie ein Restlichtverstärker, und meine neuen Funktionsklamotten von Tchibo hielten ausnahmsweise, was die Werbung versprach: ich blieb warm und relativ trocken. Am Ende hatte ich 13,8 km geschafft und war ganz glücklich.
Ich merke tatsächlich, daß diese langen, langsamen Läufe ihre Wirkung haben: bis auf Muskelkater in den Beinen, der auch relativ schnell wieder verschwindet, fühle ich mich pudelwohl. Und der Trend beim Gewicht geht eindeutig nach unten, heute morgen hatte ich 78,2 kg!
Gestern bin ich wieder angetreten, die 2 Stunden am Stück zu knacken. Beim letzten Mal hatte ich nach 1:48 abbrechen müssen (die Strecke war übrigens 14,7 km lang), so daß ich diesmal ein bißchen besser vorbereitet war: ich nahm Wasser mit (hatte mir gefehlt) und nahm mir feste vor, mich nicht zum Schnellerwerden verleiten zu lassen, egal wie knackig der Hintern vor mir sei :)
Was soll ich sagen, es hat geklappt: ich machte 17,2 km in 2:04 Minuten - ganz prima für den Anfang! Ich hatte einen Durchschnittspuls von 133 und ein Maximum von 144, bin also ganz brav gleichmäßig gelaufen. Es hat Spaß gemacht, wenn auch diesmal die Beine hinterher schmerzten. Heute habe ich eine wohlverdiente Pause eingelegt!
Halleluja! Gestern kam der Anruf aus der Kardiologenpraxis. Die Tests sind ausgewertet, Ergebnis: alles OK, ich soll weitermachen! Jawoll!
Da hab ich gleich nochmal losgelegt. Mein Sohn wollte mit dem Laufen anfangen, und da er sonst ziemlich träge und schwer zu motivieren ist, habe ich beschlossen, mit ihm zu laufen. Wir liefen also abends an der Nidda entlang, gaaaanz langsam, und ich mußte ihn mehrfach bremsen. So schaffte er aber mehr, als ich gedacht hätte: 31 Minuten und immerhin 3,8 km. Mit einem Durchschnitt von 116 und 133 Maximum war das wirklich kriechen, aber wichtig war nur, daß er anfängt und dabeibleibt. Und danach sieht es aus!
Ich mache heute Pause, mir hat das nicht so gutgetan - meine Beine tun weh :(
Jetzt ist es amtlich: ich hab mich für den Mainzer Marathon angemeldet! Sobald ich beim Sportarzt war, fange ich an, gezielt dafür zu trainieren.
Vorhin war ich wieder in Köppern laufen, diesmal ein bißchen flotter: die 6 km in 35:26 Minuten, also 5,9 Minuten/km.
Mit einem Durchschnitt von 149 und ein paar Spitzen bis auf 168 hab ich das schon deutlich gemerkt. Aber es hat gutgetan, wir haben uns jetzt vorgenommen, die Strecke unter 30 Minuten zu schaffen.
Ich muß wirklich aufpassen: gestern war ich mit den Kollegen beim Chinesen, heute zeigte mir die Waage wieder 79,7 kg!
Heute abend wird wieder Tango getanzt!
War heute beim Kardiologen und habe gute Nachrichten erhalten: bei mir ist alles soweit in Ordnung. Die Ultraschalluntersuchung ergab nichts Neues (was an sich positiv ist), das Ruhe-EKG war normal, das Belastungs-EKG ganz prima (ich habe 200 Watt geschafft, beim letzten Mal hatte ich mit Ach und Krach die 175 erreicht). Schon erstaunlich, wie anstrengend 11 Minuten auf dem Fahrrad-Ergometer sein können - als ich die Praxis verließ, hatte ich im Treppenhaus weiche Knie. Jetzt bin ich verkabelt und zeichne ein Langzeit-EKG auf.Ich sprach über meine Marathonpläne mit dem Arzt, er war zumindest nicht grundsätzlich dagegen (seine Frage nur: "Aber nicht in diesem Jahr, oder? Sonst hätte ich doch einen Schreck gekriegt!"). Einzelheiten werden wir dann besprechen, wenn die Tests ausgewertet sind. Meinen allergischen Schnupfen werde ich wohl behalten müssen; der Arzt meint, wenn er von dem Betablocker verursacht wird, werden es andere Betablocker genauso tun, und ich brauche ihn offensichtlich (hatte ich ja schon selbst festgestellt).Da ich gern eine EKG-Aufzeichnung wollte, bin ich heute in der Mittagspause wieder gelaufen - diesmal allein, weil Kollege A beruflich unterwegs und Kollege B irgendwie demotiviert war. Es war nicht leicht, den Brustgurt neben den ganzen EKG-Elektroden einigermaßen funktionsfähig zu plazieren, aber am Ende ging es doch. Ich lief die 6 km in 41:23 Minuten mit einem Durchschnitt von 133 und einem Maximum von 143 auf der steilsten Steigung - recht gemütlich also. Bin gespannt, wie oder ob sich das im EKG auswirkt. Ich fand es richtig entspannend und war überrasscht, daß mir nach dem Sonntagslauf nichts wehtat; ich scheine mich gut zu erholen. Hinterher war es doch ein bißchen aufwendig, mich katzenmäßig zu waschen, weil Duschen ja nicht geht.Die Waage hat sich bei 79 kg eingependelt, also die 4 Kilo bin ich wohl los!Heute oder morgen werde ich das Gerät für die INR-Messung bekommen. Da werde ich also selbständiger, meine regelmäßigen Besuche bei der Hausärztin werden weniger werden - schon super, auch wenn sie sehr nett ist :)
Gestern bin ich wieder lang gelaufen, und zwar vielleicht ein bißchen zu lang. Ich lief an der Nidda entlang, aber diesmal in entgegengesetzter Richtung: am Eschersheimer Schwimmbad vorbei in Richtung Heddernheim, von dort bis zur Praunheimer Brücke rechtsseitig, dann wieder linksseitig bis Hausen, dort wieder rechtsseitig bis Alt Rödelheim, dort wieder linksseitig bis zum Ende der Rödelheimer Insel - soweit war ich nach einer Stunde gekommen. Dann bin ich umgekehrt und lief etwa den geleichen Weg zurück. Eine sehr schöne Strecke, die ich vom Radfahren her kenne, und deren Länge ich demnächst mal nachmessen muß. Ich wollte eigentlich zwei Stunden laufen, und das wäre mir sicher auch geglückt, wenn nicht eine hübsche Läuferin aus einem Seitenweg gekommen wäre und so etwa 30 Meter vor mir hergelaufen wäre. Ich entwickelte einen ungesunden Ehrgeiz, gab Gas, holte sie ein und lief dummerweise im gleichen Tempo etwa 15 Minuten weiter - dann hatte ich keine Kraft mehr. Nach 1:48 Stunden mußte ich auf der Heddernheimer Brücke aufhören. Die Läuferin kam langsam, aber stetig hinter mir und überholte mich wieder :)Jedenfalls war das nicht so gut: ich habe Muskelkater, mein linker Unterschenkel tut weh und mein rechter Knöchel ist wieder mal geschwollen. Herzmäßig war das alles im grünen Bereich, obwohl ich wieder zu schnell gelaufen bin (Durchschnitt 132, Maximum 151). Und beim Duschen entdeckte ich eine häßliche Blutblase am rechten Mittelzeh.Ich frage mich bloß, wie ich es anstellen soll, mehr als die doppelte Strecke an einem Stück zurückzulegen!Ansonsten tut mein Herz wieder, was es will - mal ist es zu langsam, mal zu schnell. Morgen gehe ich zum Kardiologen zum großen Check (mit Ruhe-, Belastungs- und Langzeit-EKG, Ultraschalluntersuchung und Blutbild). Mal sehen, was der Doc sagt. Und was er davon hält, wenn ich ihm von meinen Marathonplänen erzähle!