Von der Herzoperation Silvester 2005 zum Marathon Oktober 2007

Montag, 29. September 2008

Mittagslauf in Köppern bei noch schönem Wetter

Heute Mittag bin ich wieder in Köppern gelaufen. Das Wetter war noch gut, und ich hatte Glück, denn eine Stunde später wäre ich naß geworden. Aber ich erwischte noch sogar etwas Sonne, ein bißchen Wind und viel herbstliche Luft. Es roch überall nach Pilzen, nach überreifen Beeren auf dem Waldboden, nach Laub, nach Heu.

Da ich von gestern noch etwas muskelverkatert war, bin ich nicht wie üblich hier entlanggedüst, sondern lief einigermaßen zivil durch die Gegend. Es war ja auch schön. Ich konnte mit kurzer Hose und kurzem T-Shirt laufen, es war am Anfang zwar etwas kühl, aber dann ging es, sobald ich mich aufgewärmt hatte.

Es war ein schöner Lauf. Ich kam relativ mühelos, aber nicht unterfordert an, hatte kräftig geschwitzt und mich ein bißchen ausgetobt. Die 7,8-k-Strecke war insgesamt gut passierbar, bloß an einer einzigen Strecke hatte sich etwas Matsch angesammelt. Dafür brauchte ich 41:43 Minuten, also ein 5:20er Schritt, und hatte dabei einen Puls von 162/173 - alles im grünen bereich.

Neuer Lauf mit Marianne am Mainufer

Letzte Woche war es bei der Arbeit ein bißchen schwierig, mich in der Mittagspause zum Laufen loszueisen. Ich verabredete mich mit Marianne zum Freitagabend, am Ende wurde es der Samstag. Insgesamt bin ich letzte Woche also nur zweimal gelaufen und hatte ein magere 16-km-Ausbeute.

Wir liefen wieder vom Merianplatz runter an den Main und dann in Richtung Westen bis Niederrad und zurück; diesmal bin ich etwas länger gelaufen, ud zwar bis zur Bahnbrücke bei der Uniklinik, so daß wir insgesamt 10,6 km liefen. Das letzte Stück vor der Halbstrecke habe ich zu einem kleinen Spurt genutzt, Marianne blieb zurück und erholte sich ein bißchen, und ich konnte mich austoben. Hat richtig Spaß gemacht, ich habe sogar zwei Radfahrer überholt ("Na, da hat es aber einer eilig!"), hatte aber dann einen Puls von 187 und war ziemlich außer Atem. Anschließend ging es aber in gemächlichem Tempo weiter, so daß ich mich erholen konnte.

Die Strecke war in herrlichem herbstlichen Abendlicht getaucht, es war voller Menschen, die entweder liefen, Rad fuhren oder einfach nur herumlungerten. Marianne hatte leichte Schwierigkeiten mitzukommen, wobei das kein Wunder ist, denn sie läuft in letzter Zeit praktisch nur, wenn wir zusammen laufen - das ist eindeutig zuwenig, um die Kondition zu halten. Immerhin hat sie es noch zu einem kleinen Endspurt am Ende der Strecke gebracht und war hinterher ganz glücklich, mal wieder gelaufen zu sein. Mit einem Tempo von exakt 6 min/km waren wir 1:03 Stunden unterwegs gewesen, mein Puls war im Durchschnitt bei 158 mit einem Maximum von 187 (der Spurt).

Gestern hatte ich dann Training ganz anderer Art: ich war bei meinem Freund Peter Möbel schleppen, weil er neue Böden verlegen will; wir mußten drei Zimmer ausräumen und alles in Keller oder Garage bringen und danach die Teppichböden ausreißen. Als ich damit fertig war, kam ich nach Hause und werkelte noch ein paar Stunden im Garten herum. Heute habe ich einen ziemlichen Muskelkater, und der kommt nicht vom Laufen!

Dienstag, 23. September 2008

MIttagslauf in Köppern, etwas mühsam

Gestern bin ich wieder allein gelaufen, in der Mittagspause in Köppern. Davor habe ich nochmal meinen Chef bearbeitet, der zwar von sich aus das Laufen interessant findet, sich aber noch nicht ohne gutes Zureden dazu eingefunden hat. Jetzt habe ich ihn für Freitag verpflichtet - mal schauen ob er kommt. Kollege Markus stand dabei und sagte, er würde auch kommen. Bin gespannt.

Kurz nachdem ich losgelaufen war erlebte ich eine unliebsame Überraschung: der Weg war von einem Baufahrzeug gesperrt, Durchgang nicht möglich. Ich drehte um und lief einen kleinen Umweg von etwa 300 Metern. Auch so war ich nicht in bester Form, ich lief nicht sehr schnell und dennoch ziemlich angestrengt. Unterwegs war alles wie immer, ich traf kaum einen Fußgänger im Wald und kam nach 44:48 Minuten wieder an. Das macht bei 8,1 km einen Schritt von 5:31 min/km, die Pulse waren mit 160/173 etwas hoch.

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Ich höre gerade: Abdullah Ibrahim - Solitude
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Sonntag, 21. September 2008

Abendlauf an der Nidda

Gestern mußte ich bis zum Abend warten, bis ich raus konnte. Nachdem ich meiner Tochter die Haare gewaschen hatte und ihr was zu essen gemacht hatte, bin ich gegen 20:30 losgelaufen.

Ich lief die 14-km-Strecke bis zur B3 und zurück; an sich ganz gut auch bei Dunkelheit zu laufen, nur das letzte Stück zwischen der Harheimer Brücke und der B3 ist etwas schlechter ausgebaut; hier muß man etwas auf den Boden achten, weil der Weg unregelmäßig ist. Unterwegs hatte ich ab und zu Fahrrad-Gegenverkehr, wobei sich die Radfahrer darüber aufregten, daß ich ohne Licht unterwegs war. Nur einer, der selbst lampenlos fuhr, nahm die Beinahe-Kollision gelassen und lachte drüber.

Ich lief relativ zügig und gleichmäßig: beim Passieren des 3-km-Punktes rechnete ich aus, daß ich mit etwa 5:23 min/km unterwegs war; den Wendepunkt erreichte ich bei 39 Minuten, die Gesamtstrecke dann nach 1:15 Stunden - ein Durchschnitt von 5:21. Die Pulse waren entsprechend relativ hoch, aber nicht übertrieben bei 165/174. Da es kalt war, hatte ich lange Klamotten an und kam völlig verschwitzt wieder zurück. Auf die warme Dusche freute ich mich dann sehr.

Donnerstag, 18. September 2008

Neuer Mittagslauf in Köppern

Wie angekündigt bin ich heute in der Mittagspause wieder gelaufen. Es war zwar kühl, aber trotzdem sehr schönes Herbstwetter: keine einzige Wolke, Sonne satt, eine kühle Brise und viele herbstliche Gerüche.

Um mir einen Rüffel zu ersparen (Hallo Anja!), lief ich heute langsamer. Ich hatte sowohl die lange Hose als auch ein Langarmshirt an, also mußte ich nicht besonders heizen. Das lief sehr gut.

Die Wege waren gut passierbar, es waren kaum Menschen unterwegs, kurzum: es war ein schöner, lockerer Lauf. Ich kam nach 42:30 Minuten an und ging anschließend Äpfel klauen - sehr lecker, direkt vom Baum. Meine Pulswerte waren mit 158/170 prima, das Durchschnittstempo mit 5:29 min/km ebenso.

Neues vom Kardiologen

Gestern war ich nach einem halben Jahr wieder zur Kontrolluntersuchung beim Kardiologen. Für mich war es aus zwei Gründen etwas spannend: zunächst einmal der MRT-Befund aus der Hochtaunusklinik, der zwar nicht schlimm, aber doch potentiell beunruhigend war; es stand die Frage im Raum, ob die bekannt gewordene Verengung meiner Aortenklappenprothese schon immer so gewesen, oder ob das eine neue Entwicklung war. Zum anderen habe ich vor ein paar Monaten meinen Betablocker eigenständig abgesetzt, und ich war gespannt, ob das negative Auswirkungen haben würde.

Die gute Nachricht zuerst: mit meiner Klappe ist alles soweit in Ordnung. Sie ist tatsächlich etwas verengt, das war sie aber schon direkt nach der Operation gewesen. Das war mir nicht ganz klar. Der jetzt gemessene Gradient ist zwar noch ein bißchen gößer, aber alles in allem in einem unkritischen Bereich - Aufatmen also an dieser Stelle.

Die Sache mit dem Betablocker war auch nicht dramatisch. Ich kontrolliere meinen Blutdruck regelmäßig und habe fast immer Bilderbuchwerte von 120/80 mit gelegentlichen Ausreißern nach oben oder nach unten. Dummerweise hatte ich gestern einen nach oben (131/95), der zwar vernachlässigbar ist, aber mir eine kleine Rüge einbrachte. Beim Belastungs-EKG war ich nicht besonders gut, ich schaffte 200 Watt (im Januar waren es 225 gewesen), also eine Stufe weniger. Die 10 Minuten strampeln reichten mir aber für den ganzen Tag - ich bin immer wieder erstaunt, wie stark sich sowas auswirkt. Jedenfalls war ich gestern nicht in der Verfassung, noch einen Mittagslauf zu machen - das werde ich heute noch erledigen.

Dienstag, 16. September 2008

Und wieder ein Mittagslauf in Köppern

Am Wochenende bin ich nicht gelaufen, weil ich zu einem verlängerten Hüttenwochenende nach Oberstdorf gefahren bin. Gestern hatte ich also umso mehr Bewegungsdrang.

Leider war es ziemlich kalt. Morgens beim Einpacken hatte ich das schon gesehen, aber in der Eile zwar das lange T-Shirt, nicht aber die lange Hose mitgenommen. So mußte ich mit der kurzen raus - eine echte Überwindung. Aber es ging, nach einer Weile war ich soweit aufgewärmt, daß mich das nicht mehr störte, und ab der Streckenhälfte habe ich sogar richtig geschwitzt. Ich lief die klassische 7,8-km-Strecke im zügigen 5:06er Schritt und kam nach 39:59 Minuten ans Ziel - ziemlich geschafft, aber dann endlich aufgewärmt. Meine Pulswerte waren erwartungsgemäß mit 163/174 ziemlich hoch, aber nach der anschließenden warmen Dusche war alles wieder im Lot.

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Ich höre gerade: Esbjörn Svensson Trio ( E.S.T.) - Hymn of the River Brown
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Donnerstag, 11. September 2008

Mittagslauf in Köppern, ohne Kollegen

Gestern wollte ich eigentlich mit meinem Kollegen Markus laufen, der sich morgens angesagt hatte und sogar seine Laufsachen dabei hatte. Gegen Mittag aber kippte seine Motivation, er schlug sogar vor, daß wir zusammen mit anderen Kollegen statt dessen essen gingen. Ich blieb eisern, er machte sich davon.

Als ich dann in Laufklamotten runterging, trafen wir uns im Treppenhaus: er kam vom Dönerladen mit den anderen zurück. Ich sagte noch etwas wie "Hier ist Dein Laufgewissen" und ging voller Häme raus :)

Das Wetter war etwas schwül, wenn auch bewölkt. Ich hatte mir ja vorgenommen, langsamer zu laufen, und bei dem Wetter war der Vorsatz leicht zu erfüllen. So langsam lief ich dann aber doch nicht, ich lief die 7,8-km-Strecke in 42:29 Minuten, ein Schnitt von 5:25 min/km also. Mein Puls bewegte sich im Durchschnitt bei 164 mit einem Maximum von 173 an der großen Steigung.

Es machte Spaß, ich war nicht zu sehr gefordert, aber wenigstens ausgepowert - eindeutig die bessere Verwendung der Mittagspause!

Ich habe mittlerweile einen anderen Kollegen zumindest als Interessent gewonnen; mein Chef wird sich demnächst entscheiden, ob und wie häufig er mitlaufen wird.

Dienstag, 9. September 2008

Schneller Abendlauf mit Krampf

Nachdem ich gestern in der Mittagspause keine Zeit gehabt hatte (genaugenommen hatte ich keine Zeit für eine Mittagspause), wollte ich mich abends doch etwas abstrampeln und bin kurz nach 7 losgelaufen. Es war herrlichstes Laufwetter; ein paar Gewitterwolken waren am Himmel, aber ansonsten alles klar und relativ frisch; die Sonne schien mir auf den Rücken und tauchte alles in schönes, warmes Abendlicht. Nach der Hälfte hätte ich die Sonne im Gesicht bzw. einen schönen Sonnenuntergang sehen können, aber da war ich nicht schnell genug, sie war hinter dem Feldberg schon untergegangen.

Ich lief ziemlich schnell, wobei ich gleich am Anfang ein unangenehmes Ziehen am rechten Oberschenkel spürte. Nachdem ich mich aber warmgelaufen hatte, ging das wieder weg. Ich lief die 14-km-Strecke entlang, kam auch zügig bis zum Wendepunkt, aber das Zwicken fing schon wieder an zu stören. Bei Kilometer 11,4, kurz vor der Homburger Landstr., bekam ich einen Krampf am Oberschenkel, also brach ich dort ab und ging den Weg zurück.

Es war trotzdem nicht schlecht: mit einem Durchschnittspuls von 161 und einem Maximum von 172 war ich ganz schön gefordert, was auch den Krampf erklärt. Das Durchschnittstempo war mit 5:08 min/km recht ordentlich. Heute morgen hatte ich zwar etwas Muskelkater, ansonsten aber keine Beschwerden.

Sonntag, 7. September 2008

Neuer Lauf mit Marianne am Mainufer

Gestern bin ich gleich um 8:30 wieder mit Marianne am Mainufer gelaufen. Ich wollte ein bißchen schnelelr als sonst laufen, erstens weil ich nicht soviel Zeit hatte, zweitens, um Marianne ein bißchen zu striezen. Ich hatte mir vorgenommen, die 10-Kilometer-Strecke in 55 Minuten zu laufen.

Wir liefen sehr pünktlich und relativ entspannt los, wobei ich diesmal das Tempo diktierte. Ohne GPS richtete ich mich nach meinem Puls, und der sollte knapp unter 160 sein. Nach einer Weile stellte er sich ein, und Marianne schnaufte zwar und wurde recht einsilbig, aber sie kam gut mit. Es war naß, zwischendrin regnete es ein bißchen, und wir mußten hin und wieder über Pfützen springen.

Wir liefen bis zur Kaiserlei-Brücke in Offenbach, d.h. ein bißchen kürzer als die dargestellte Strecke; da wir am Schluß nur bis zum Anfang der Berger Straße am Anlagenring liefen, ergibt sich eine Strecke von etwa 9,7 km. Marianne wollte zwischendrin beinahe aufgeben, aber ich konnte sich doch motivieren: wir nahmen etwas Tempo raus und erzählten uns gegenseig eine Fortsetzungsgeschichte (es ging um einen Läufer, der Motivation brauchte), und so verging die Zeit relativ zügig. Wir kamen auch relativ zügig an; meine Uhr zeigte 57:36 Minuten an, womit wir mein selbstgestecktes Ziel knapp verfehlt hatten, dafür aber Mariannes Erwartungen übertrafen. Da sie sich wieder mit mir verabredet hat, nehme ich an, daß es doch nicht allzu viel für sie war :)

Meine Pulswerte waren im Durchschnitt bei 148 mit einem Maximum von 157 - sehr gut für das Tempo, immerhin 5:52 min/km.

Mittwoch, 3. September 2008

Mittagslauf in Köppern

Heute war es ziemlich kühl und regnerisch, ich mußte also mit langer Hose laufen. Natürlich hätte ich mich anders erwärmen können, z.B. einfach dadurch, daß ich die Mörderstrecke von neulich nahm, da hätte ich sicher geschwitzt, aber das wollte ich dann doch nicht :)

Ich lief also meine altbekannte 7,8-km-Strecke. Zwischendrin fing es an zu regnen, aber das war mir vorher eh schon klar gewesen. Ich lief ohne Komplikationen die Strecke und kam nach 40:08 Minuten wieder an; der Durchschnittspuls war bei 155 mit einem Maximum von 177 - das ist prima, denn der Durchschnittspace waren 5:07 min/km.

Montag, 1. September 2008

Mittagslauf am Winterstein

Heute bin ich wieder in der Mittagspause gelaufen. Um etwas Abwechslung zu bringen und nicht immer die Versuchung zu haben, die gleiche Strecke ständig schneller laufen zu wollen, suchte ich mir mit Google Maps eine neue Strecke, die etwas länger sein sollte. Ich fand relativ schnell eine, die gut geeignet schien, wobei ich an einer Stelle den Weg durch den Wald nicht ekennen konnte; auch die Kartenansicht von Google zeigte mir keinen Weg an. Ich schob das auf die Kartenqualität in ländlichen Gebieten und lief trotzdem los in der Überzeugung, daß ich den Weg schon finden würde.

Was soll ich sagen, es war ein Fehler: bei Google Maps sieht man das Höhenprofil leider nicht direkt, ich hätte vorher darauf schauen müssen. Der Weg führte mich erst mal 3 Kilometer steil bergauf, und als ich oben war, ging es noch steiler wieder runter. An der Stelle, die ich in der Karte nicht hatte finden können, war ein so steiler Abgang, daß der Weg in Schlangenlinie runterging; das ist hier auf meiner eingegebenen Strecke nicht direkt zu sehen, etwa kurz nach Kilometer 5. Danach fand ich einen Weg zurück, der mich eigentlich auf die alte Runde bringen sollte; ich hätte 12 Kilometer laufen wollen, schaffte aber in der einen Stunde nur 8 - und war danach richtig fertig.

Ich habe keine Pulswerte davon, weil ich meinen Brustgurt vergessen hatte, aber das Tempo spricht für sich: 7:27 min/km. Hinterher ging mir auf, daß ich den Winterstein fast bis zum Gipfel hochgelaufen war - da war ich schon einmal gewesen.

Ich glaube, die Strecke werde ich nicht so schnell wieder laufen :)

Lauf mit Marianne am Mainufer

Ich bin ein bißchen faul beim Bloggen gewesen, ich gebe es zu. Ich muß noch einen Eintrag für Samstag und einen für heute nachliefern.

Ich hatte mich schon vor einer Woche locker mit Marianne verabredet, wir wollten mal wieder nach längerer Pause zusammen laufen. Zunächst sah das so aus, als würde das wieder nicht klappen, aber ich verschob den Lauf in den Abend, sie sagte eine Verabredung ab, und so klappte es dann doch.

Wegen des Museumsuferfests mußten wir den Main in östlicher Richtung laufen, an Gerbermühle und Staustufe vorbei bis in den Kaiserlei und zurück. Wir wollten ein bißchen länger laufen, und da stellte sich dir Frage, ob wir bis nur zur Kaiserleibrücke und zurück laufen sollten, was genau 10 Kilometer ist, und hinterher noch zwei, drei Kilometer an den Parkanlagen laufen sollten. Wir entschieden uns dagegen, wir liefen den Offenbacher Nordring bis zur Carl-Ulrich-Brücke, machten dort eine kleine Pause und liefen dann wieder zurück. Alles in allem eine 1,5 Kilometer lange Strecke, die recht angenehm zu laufen war; nur der Teil am Offenbacher Hafen ist nicht unbedingt sehr reizvoll.

Wir liefen sehr gemütlich, das Durchschnittstempo war 6:44 min/km, wobei es eigentlich etwas höher war, da wir in der Mitte ein Pause machten. Auf dem Rückweg konnten wir zeitweise nichts sehen, da es schon dunkel geworden war; das gab dem Ganzen einen kleinen Anstrich von Nachtwanderung. Am Ende wagten wir einen etwa 100 Meter langen Sprint bis unter die Flößerbrücke, was viel Spaß machte. Die letzten 1,5 oder 2 Kilometer gingen wir durch den Park am Anlagenrig zurück. Am Merianplatz wollte ich gerne noch ein Eis bei der eröffneten Dulce-Filiale essen, aber die machte mir frecherweise vor der Nase zu.

Meine Pulswerte waren entsprechend niedrig, 128 im Durchschnitt mit einem Maximum von 178 im Endspurt.

Mittwoch, 27. August 2008

Neuer Mittagslauf in Köppern

Ich war schon lange nicht mehr in Köppern gelaufen. Das letzte Mal war noch vor dem Mainzer Marathon gewesen, und nach dem Wiederanlauf nach der Zwangspause war ich nicht mehr mittags gelaufen: zu warm, zu faul :)

Gestern war ich also gespannt darauf, wie ich die Strecke bewältigen würde: erstens ist sie viel bergiger als das, was ich in den letzten Wochen gelaufen bin, zweitens sind die Wege unregelmäßiger, was schlecht für meinen Knöchel ist, und drittens wollte ich allgemein wissen, auf welchem Fitness-Stand ich mittlerweile bin.

Es lief gut. Ich startete mit diesem Leichtigkeitsgefühl, das ich schon mal gespürt hatte, ohne Schmerzen, ohne schweren Beine, mit ausreichenden Atemluftreserven und Kraft in den Steigungen. Nach einer Weile merkte ich, daß ich relativ schnell lief, aber nicht so, daß ich unbedingt verlangsamen mußte. Die Bahnschranke erreichte ich nach 13 Minuten, was mir aber nicht viel sagte (ich hatte vergessen, welche Zeit ich sonst gelaufen war). Im Wald war es etwas feucht, aber die Wege waren gut, einige davon ausgebessert, zwei Teilstrecken sogar geteert.

Gegen Ende der Strecke dachte ich sogar, ich würde meine Bestmarke knacken und freute mich darüber: ich kam nach 39:51 Minuten an. Dem war nicht so; die Bestmarke liegt hier schon bei 37:26 Minuten; trotzdem ordentlich. Die Strecke betrug wie immer 7,8 km. Meine Pulswerte waren etwas hoch, 173 im Durchschnitt und 183 maximal, aber mir ging es trotzdem gut. Auch heute tut der Knöchel nicht zu sehr weh.

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Ich höre gerade: Pink Martini - Aspettami
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Sonntag, 17. August 2008

Momentan läuft nur die Nase...

Ich schreibe nur der Vollständigkeit halber, falls mich jemand hier vermißt hat. Ich habe mir eine dämliche Sommergrippe eingefangen mit Schnupfen, Halsweh, Gliederschmerzen und allem, was so dazugehört. Laufpause also.

Außerdem hatte ich mal wieder einen kurzen Kreislaufkollaps. Ich habe meine Tochter beim Hort abgeholt und ließ mich dazu verleiten, einen Moment auf Stelzen zu laufen. Beim Runtersteigen habe ich mich etwas ungeschickt angestellt und rammte mir den oberen Teil der Stelze in die Achselhöhle; das tat höllisch weh. Ich taumelte einen Moment, dann wurde mir schwindelig und mußte mich auf den Boden legen - dann war ich weg. Ich wachte wieder auf, als mich eine der Freundinnen meiner Tochter fragte: Haben Sie das Bewußtsein verloren? Ich mußte bejahen :(

Dienstag, 12. August 2008

Lauf im Regen, nicht wirklich erholend

Gestern Abend bin ich wieder gelaufen: Ich wollte ein bißchen langsamer machen, weil ich den schnellen Lauf vom Samstag noch in den Beinen spürte; um mich nicht in Versuchung bringen zu lassen, nahm ich eine etwas veränderte Strecke: aus dem Hin-und Herweg an der Nidda machte ich einen Rundweg, der zwar genauso anfing, aber an der Harheimer Brücke dann die Strecke verläßt, den Berg nach Berkersheim hochsteigt, dann wieder weiter nach Preungesheim und zurück über Eckenheim. Die Streckenführung ist eigentlich ganz nett, aber der Grund, warum ich sie so selten nehme, ist die Steigung von der Nidda nach Berkersheim und Preungesheim.

Schon als ich loslief, regnete es leicht, aber unterwegs wurde der Regen etwas stärker, und bald war ich ganz durchnäßt. Das machte nichts, es war mir trotzdem warm, weil ich doch nicht so langsam laufen konnte, wie ich eigentlich gewollt hatte. Unterwegs traf ich etliche Läufer, die anscheinend die günstige Temperatur nutzten, um rauszugehen. Ich lief ganz regelmäßig bis zur Harheimer Brücke (da wurde mir klar, daß ich zu schnell lief), dann bog ich ab und lief leicht ansteigend bis zur Bahnschranke. Die war geschlossen, also mußte ich über die Brücke laufen - schon eine anstrengende Sache. War aber gerade gut als Einstimmung für die darauf folgende Steigung: uff! Die ist steil. Und geht über ein paarhundert Meter. Sehr unangenehm. Oben angekommen, war ich schon auf dem Feld und überlegte, ob ich über die B3 in Richtung Lohrberg laufen sollte, aber das schien mir etwas riskant, denn ich kannte da keinen vernünftigen Rückweg. Also machte ich kehrt und lief runter bis Preungesheim, durch die Siedlung Frankfurter Bogen, am kleinen Friedhof vorbei in die Siegmund-Freud-Straße. Hier bin ich beinahe schon zuhause, da ging es nur noch über die Autobahnbrücke, an den Schrebergärten entlang und ich war tatsächlich zurück.

Heraus kam eine runde Strecke von 13,5 km, die ich in 1:14 Stunden lief - ein Schnitt von 5:29 min/km. Nicht wirklich zum Erholen, mein Pulse lagen mit 159 im Durchschnitt und 170 maximal zu hoch dafür. Aber es hat Spaß gemacht, und außer einem Muskelkater heute morgen habe ich das gut überstanden. Die warme Dusche nach dem Lauf habe ich aber wirklich gebraucht.

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Ich höre gerade: Chicane - Offshore (Ambient Mix)
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Sonntag, 10. August 2008

5er geknackt! 5er geknackt?

Gestern Morgen bin ich wieder die 14-Kilomter-Runde gelaufen, diesmal angetreten, die magischen 5 min/km durchzuhalten. Insgesamt mußte ich also in 1:10 h zurück sein, um das Ziel zu erreichen.

Ich lief gegen 10:00 los, es ging mir gut, und ich konnte mir vorstellen, es zu schaffen. Ich hatte einen guten Schritt drauf, wobei der Puls schon ziemlich weit oben war; viel schneller konnte ich nicht laufen. Aber es ging gut. Ich hatte den Forerunner dabei und ließ mir die Momentangeschwindigkeit anzeigen, mußte aber feststellen, daß der keine zuverlässigen Angaben machen konnte; die Anzeige schwankte sehr zwischen 3:50 und 6:50, was eigentlich nicht sein konnte, denn ich lief ziemlich konstant.

Ich verlegte mich darauf, Zwischenrunden an markanten Punkten zu setzen, so daß ich das später auf der Karte nachvollziehen konnte (es zeigte sich, daß die Methode zuverlässiger war: ich lief tatsächlich ziemlich konstant). Nach der halben Strecke sah ich, daß ich es schaffen konnte, was mir einen guten Ansporn gab.

Als ich kurz vor dem Ziel die letzte Zwischenrunde markierte, mußte ich feststellen: Mist, schon wieder nicht geschafft, die Uhr zeigte schon 1:10 h, und es fehlten ein paar hundert Meter. Am Ziel angekommen, hatte ich 1:11:07 Stunden und hatte das Ziel knapp verfehlt.

Hatte ich? Nein: der Forerunner behauptete, ich wäre 14,4 Kilometer gelaufen. Somit hatte ich einen Schritt von 4:55 min/km durchgezogen. Sehr schön, ich konnte mich freuen, allerdings war mir nicht ganz klar, auf welcher Weise ich die zusätzlichen 400 Meter gewonnen haben sollte, denn ich war die Runde eigentlich genau so wie immer gelaufen. Entweder spinnt allso der Forerunner, was ihm durchaus zuzutrauen wäre, oder Google Maps.

Ich beschloß, mich vorerst über meine neue Schnelligkeit zu freuen; die Pulswerte sprechen jedenfalls dafür: 169 im Durchschnitt, 176 maximal. Ich werde mich aber erst dann richtig freuen, wenn ich die gleiche Strecke unter 1:10 h laufe, egal, wie weit sie nun ist.

Donnerstag, 7. August 2008

16 Kilometer am Abend mit Franziska

Gestern Abend sind wir wieder zusammen gelaufen, meine liebe Frau und ich. Wir warteten, bis die Hitze des Tages etwas abkeklungen war (um 20:00 Uhr zeigte das Thermometer noch 29 Grad) und liefen um 21:20 Uhr los.

Franziska wollte langsam laufen, aber etwas länger. Ich paßte mich an, da ich in letzter Zeit eh dauernd schnell unterwegs war. Wir liefen an der Nidda in Richtung Rödelheim und zurück ein Stück über den Niddapark, insgesamt ziemlich genau 16 Kilometer (der Forerunner behauptete, es seien 16,4 gewesen). Ein schöner Lauf, angefangen bei untergehender Sonne mit einer Mondsichel im Abendhimmel, danach wurde es dunkler, und überall im Park waren Gruppen am Grillen und Feiern. Leider waren auch viele Mücken unterwegs, so daß wir manch eine schlucken mußten. Da wir vorher nicht gegessen hatten, war es aber gut so.

Wir liefen in gemächlichem Tempo so, daß wir uns gut und ruhig unterhalten konnten und erreichten den Wendepunkt, ein Kiosk auf der Rödelheimer Insel, bei 55 Minuten. Danach liefen wir einen etwas veränderten, aber etwa genau so langen Weg zurück. Wir kamen doch ziemlich geschafft nach 1:50:10 Stunden an - ein Schritt von 6:52. Meine Pulswerte waren entsprechend niedrig, ein Durchschnitt von 137 mit einem Maximum von 145. Meine Uhr behauptet, ich hätte 1170 kcal verbraten, davon 45% Fett - nun ja.

Erstaunlicherweise konnte ich feststellen, daß ich nicht wesentlich weniger kaputt war als nach einem anstrengenden, schnellen Lauf. Die Beine, Gelenke, der Rücken, sie waren alle vergleichbar mitgenommen wie nach einem schnellen Lauf. Ich erklärte mir das so, daß beim langsameren Laufen entweder andere Muskelgruppen, oder aber die gleichen Muskelgruppen anders beansprucht werden, so daß es gestern ein bißchen so war, als wäre ich untrainiert gewesen und hätte mich überangestrengt. Eine andere Möglichkeit: es ist nicht unbedingt nur die Intensität, die zu einem schlappen Körper führt, sondern auch die Zeit spielt dabei eine Rolle. Jedenfalls fand ich das gestern spannend. Vielleicht ist das aber eine Überlegung wert: wenn man sich eh anstrengen wird, dann lieber schneller laufen :)

Dienstag, 5. August 2008

Nochmal: Lauf am Abend, schnelle 14 km. 1000 Kilometer!

Nachdem ich es am Sonntag nicht gepackt habe, bin ich gestern Abend wieder gelaufen. Es wurde die gleiche 14-km-Strecke, an der ich mir momentan die Zähne ausbeiße. Ich wollte eigentlich den 5er Schritt durchziehen, was mir aber nicht gelungen ist: ich bin nach 1:12:08 Stunden angekommen, also ein Schritt von 5:08.

Immerhin ging es mir gestern besser, nach dem Lauf war ich nicht so fertig, sondern hatte noch ein bißchen Kraft zu einem kleinen Endspurt, und das Ganze machte auch viel Spaß. Es hatte sicher auch damit zu tun, daß es nicht so warm war, ich hatte 22 Grad. Jedenfalls waren meine Pulswerte etwas besser, 163 im Durchschnitt und 178 am Ende beim Endspurt. Zwar auch nicht gerade entspannt, aber doch nicht so am Limit.

Mit dem gestrigen Lauf habe ich dieses Jahr die 1000 Kilometer überschritten.

Lauf am Abend, 14 schnelle km

Ich habe wieder einen Blogeintrag versäumt, wird soeben nachgeholt.

Am Freitag bin ich wieder die 14-Kilometer-Strecke gelaufen. Allein, gestartet abends nach der Arbeit, war es ein guter, aber anstrengender Lauf. Ich lief die Strecke in 1:13:25 Stunden und war ziemlich fertig, aber glücklich. Das ist ein Schritt von 5:13 im Durchschnitt - nicht schlecht, aber es geht sicher noch besser. Ich müßte einen 5er Schritt eigentlich halten können.

Meine Pulswerte waren an dem Abend allerdings nicht so, daß ich mehr gekonnt hätte: mit einem Durchschnitt von 168 und einem Maximum von 175 war ich schon recht nah an dem, was ich meine Grenze nenne.