Von der Herzoperation Silvester 2005 zum Marathon Oktober 2007

Donnerstag, 1. Mai 2008

Köppern am Mittag und positive Prognose

Gestern war richtig schönes Wetter, zumindest bis zum Mittag. Die Kollegen beschlossen zu grillen, und diesmal hatte ich genug Zeit zur Vorbereitung, also tat ich beides: ich grillte mit und ging vorher laufen.

Der Lauf sollte der letzte Test und die Entscheidung werden, ob ich am Sonntag in Mainz starten könnte. Es ging mir recht gut, der Knöchel meldete sich zwar immer noch, aber erstaunlicherweise schien der Lauf am Montag besser getan zu haben als die zehn Tage Pause zuvor; jedenfalls ging es mir besser als am Montag.

Ich hatte auch etwas mehr Kraft und konnte entspannter auftreten, was sich in ein höheres Tempo ausdrückte. Die Zeit bis zur Bahnschranke an der Friederichsdorfer Straße war mit 12:36 ganz ordentlich; bis dahin war aber der Boden ziemlich eben und regelmäßig. Danach kommt man in den Wald mit unebenen Waldwegen, Steigungen und Kurven. Mittendrin passierte was Merkwürdiges: auf der entspanntesten Fußstellung, also beim Hochziehen des Fußes, spürte ich einen Knacks, der ziemlich schmerzte und mich beinahe zum Stolpern brachte. Danach waren die Schmerzen wie weggezaubert, und ich konnte den Fuß viel lockerer bewegen, manche Fußstellung war wieder möglich. Ich muß eine Fehlstellung oder Blockade im Gelenk gehabt haben, die sich beim Laufen spontan löste.

Der Rest der Strecke ging dann richtig angenehm, ich kam nach 39:06 Minuten ans Ziel und war so richtig glücklich. Das entsprach einem Pace von 4:59 bei Pulsen um die 172 (179 maximal).

Nachdem ich mich abgekühlt hatte (und ein Würstchen und ein Steak gegessen hatte), ging es dem Knöchel immer nocht gut. Ich werde also in Mainz laufen, wobei ich heute, morgen und am Samstag noch pausiere. Danach dürfte der Knöchel so richtig gut dabei sein :)

1 Kommentar:

Anja Ridlberg hat gesagt…

Top - das sind gute Nachrichten.