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Heute war es ein wunderschöner Tag zum Laufen: keine einzige Wolke am Himmel, strahlende Sonne, und ein frischer Wind. Petra holte mich ab und brachte ihren Hund mit, damit meine Tochter mit ihm spazieren gehen konnte - sie muß sich daran gewöhnen, in drei Wochen haben wir dann unseren eigenen :)
Petra gab das Tempo vor, da sie wegen eines Fahrradsturzes zwei Wochen Pause machen mußte. Wir liefen recht locker und konnten uns sehr nett unterhalten. Es waren ein paar Jogger und Radfahrer unterwegs, aber ansonsten doch relativ leer. Wir liefen 9,92 km in 1:06 Stunden, wobei ich mir am Ende einen schönen Sprint über 400 Meter erlaubte. Machte Spaß, aber ganz am Ende der Sprintstrecke wurde das zuviel; ich bekam fast keine Luft, mir wurde schwindlig, und ein, zwei Sekunden lang dachte ich, ich müßte umkippen. Leistungsgrenze, da bist du!
Morgen ist der Kerbelauf in Oberursel. Ich werde auf jeden Fall mitlaufen, Petra vielleicht, und mein Kollege Markus ist sich auch unschlüssig. Wenn er läuft, dann wird er lieber den Halbmarathon mitlaufen, weil er sich für Oktober auch einen Marathon vorgenommen hat. Mal sehen, vielleicht lasse ich mich mitreißen, ansonsten nur die 10 Kilometer.
Zur heutigen Mittagspause wartete ich etwas erfolgreicher den Zeitpunkt ab, an dem ich ohne viel Regen laufen konnte. Es nutzte nicht viel, ich wurde trotzdem naß: mittendrin fing es wieder an zu schütten. Mittlerweile bin ich ganz gut im Waten durch Wasser uund Matsch, also machte mir das nichts aus.
Ich hatte wieder keine Pulsuhr mit, hatte mir aber vorgestellt, an welchen Stellen ich ein bißchen Zeit gutmachen konnte. Nicht überall war das möglich, weil der Schlamm doch manchmal zu hoch stand, aber alles in allem klappte die Übung ganz gut: ich kam nach 45:40 Minuten an, aber heute fühlte ich mich nicht so ausgelaugt.
Gestern bin ich in der Mittagspause wieder durch den Matsch gelaufen. Dabei hatte der Tag sehr schön angefangen, relativ warm, sonnig, aber leicht windig. Gegen Mittag kam eine schwarze Wolkenfront auf, und es regnete in Strömen. Ich versuchte, einen geeigneten Zeitpunkt abzupassen (ich war flexibel, da meine Kollegen beide nicht konnten), und lief dann los.
Die neu eingesetzte Batterie im Sendergurt bewirkte, daß ich wieder verläßliche Pulswerte bekam. Ich lief bei relativ konstanten 145 Schlägen die Strecke und war nach 45:38 Minuten wieder zurück. Zwischendrin mußte ich Pfützen überspringen und bin einmal böse ausgerutscht, was aber zum Glück ohne Folgen blieb. Diesmal lief es gut, ich fühlte mich leicht und kräftig und hatte am Ende das Gefühl, was ordentlich geschafft zu haben, ohne mich übermäßig angestrengt zu haben.
Die Freude wurde durch einen bedauerlichen Unfall getrübt: beim Ausziehen meiner Uhr glitt sie mir aus der Hand und fiel auf dem Kachelboden im Duschraum. Die Anzeige ist zerstört, man sieht im Hauptfeld nur noch zwei Ziffern, und obendrauf ist die Datumsanzeige :(
Machs gut, Uhr. Warst mir eine treue Begleiterin. Jetzt muß ich mich nach einer neuen umsehen...
Ansonsten waren die Pulswerte mal wieder völlig verkehrt. Bis zur Mittagspause hatte ich einen Durchschnitt von 42, und wenn ich anrechne, daß zwischendrin ein paar Phasen mit Vorhofflimmern um die 240 waren, ist das verdammt wenig. So ging es mir auch: ich hatte ständig kalte Hände, kalte Füße und einen fast übermenschlichen Drang, die Augen zu schließen und im Sitzen zu schlafen. Nicht immer gelang es mir, diesem Drang zu widerstehen... :)
Eigentlich wollte ich heute zusammen mit Franziska laufen, aber das hat organisatorisch nicht gepaßt. Kurzerhand bei Petra angerufen, hatte sie auch keine Zeit, und so bin ich alleine losgelaufen.
Ich bin immer noch ohne Pulsuhr, weil ich noch nicht dazugekommen bin, die Batterie zu besorgen. Also lief ich wieder nach Gefühl. Anfangs mußte ich mich ein bißchen quälen (der Knöchel tut schon weh, wenn er kalt ist, später geht es damit besser). Also zwang ich mich, nicht zu langsam zu laufen, und nahm die Niddastrecke in Richtung Heddernheim/Praunheim. Ich dachte, ich laufe heute etwa 10 km, und dann kann ich immer noch entscheiden, ob ich weiterlaufen will.
Ich wollte! Irgendwann hat es mich gepackt, ich sah einen Läufer 200 Meter vor mir und wollte ihn überholen. Schöne Waden hatte der! Als ich ihn geschafft hatte, waren etwa 400 Meter weiter zwei Mädels, die von weitem ganz gut aussahen - also ran. Ich erwischte sie kurz vor der Praunheimer Brücke (naja, von der Nähe aus betrachtet sahen sie nicht mehr so gut aus). Um die Enttäuschung darüber zu verdauen, lief ich weiter im gleichen Tempo, aber noch nicht am Limit, sondern immer mit dem Gefühl, ein bißchen Reserve zu haben. Auf der Hausener Brücke kam ein Pärchen aus Hausen und bog vor mir ein - natürlich mußte ich die überholen. Und so lief es weiter.
Irgendwann stellte ich fest, daß ich schon 50 Minuten gelaufen war, also dachte ich, OK, machst du die Stunde voll und drehst dann um. Gesagt, getan: zwischen Rödelheim und den Auen vor Nied piepte meine Uhr, und ich kehrte brav um. Später ergab die Streckenmessung, daß ich bis hierher 10,5 km gelaufen war.
Auf dem Rückweg tat mir der Knöchel etwas weh. Ich versuchte, den Laufstil zu verändern, mehr abzurollen, bewußter den Boden wahrzunehmen und etwas abzufedern - das gelang zwar ganz gut, aber es ging ganz schön auf die Muskeln. Ich drosselte ein bißchen das Tempo und schätzte, daß ich wohl 16 oder 17 Kilometer schaffen würde. Ich wechselte die Niddaseite, weil ich da weicheren Boden hatte, und lief gleichmäßig und ohne große Anstrengung weiter. Irgendwann merkte ich, daß ich mir die Brustwarzen mit meinem $%§&/(*!-Funktionsshirt wundgerieben hatte.
Am Ende hatte ich sogar noch die Kraft für einen kleinen Sprint. Nach 2:02 Stunden war ich zwar ziemlich fertig, aber zufrieden zurück.
Die Überraschung kam beim Vermessen: ich war über 20 km gelaufen! Ich bin ganz stolz auf mich. Und es zeigt sich, daß das Horchen auf den Körper zwar trügerisch sein kann (ich hatte ehrlich das Gefühl, langsamer als sonst gelaufen zu sein), aber auch, daß der Blick auf die Pulsuhr einen durchaus abbremsen kann!
@Uschi: Ich hab dich!
Gestern wieder in Köppern gelaufen - alles schon mal gesehen: die Wege matschig, das Wetter regnerisch und kühl, etwas windig, keine Pulsuhranzeige. Ich lief relativ zügig, auf der Steigung im letzten Drittel versuchte ich, das Tempo beizubehalten (was mir einigermaßen gelang).
Alles in allem ging es gut: nach 45:38 Minuten war ich mit der 8,2-km-Strecke fertig - zwar auch ziemlich aus der Puste, aber nicht übermäßig angestrengt. Der Knöchel tat ein bißchen weh, aber das tut er mittlerweile immer.
Gestern erreichte ich mit 625 km die Gesamtzahl der Kilometer im letzten Jahr! Außerdem überholte ich im Kilometerspiel knapp Eva und verfolge konzentriert die Uschi!
Gestern bin ich wieder allein in Köppern gelaufen, beide Kollegen waren außer Haus. Das Wetter war nicht das beste: es war kühl, windig, und es tröpfelte immer wieder. Der Boden war naß und an vielen Stellen matschig, es gab viele große Pfützen - es hatte etwas von einem Hindernislauf.
Das Laufen machte trotzdem Spaß; ich lief die bekannte 8-km-Runde und schaffte 47:06 Minuten. Die Pulswerte konnte ich nicht ermitteln, ich muß eine CR2032-Batterie besorgen.
Am Montag war ich beim Kardiologen gewesen und hatte mich durchchecken lassen. Die Ultraschall-Untersuchung ergab praktisch keine Veränderung bei guter Funktion. Der Ruhe-EKG zeigte einen sehr niedrigen Ruhepuls, aber ansonsten keine Auffälligkeiten. Im Belastungs-EKG schaffte ich diesmal 225 Watt, also eine Stufe mehr als zuletzt im Dezember; hier gab es abgesehen von ein paar Zwischenschlägen auch keine Probleme.
Auf meine Laufaktivitäten angesprochen, schaute mich der Arzt etwas streng an und meinte, ich soll es nicht übertreiben - er spräche sich "noch nicht" dagegen aus, aber ich soll das Pensum im Rahmen lassen. Vor dem Marathon soll ich nochmal vorbeischauen, damit er sein abschließendes OK geben kann - oder auch nicht. Ich habe mir gleich einen Termin für den 9.10. besorgt.
Die niedrigen Pulse erklärt er aus der Kombination von Betablocker und Sport gepaart mit einer gewissen Anlage; das Kopfschmerz-Medikament wirkt da verstärkend.
Übrigens: ich hab es wieder getan. Ich habe mich für die Teilnahme am Frankfurter Marathon am 28.10. angemeldet. Wünscht mir Glück, Gesundheit und Ausdauer!
Heute bin ich endlich wieder laufen gewesen, der Knöchel ist soweit abgeschwollen, daß ich den Versuch wagen wollte. Franziska kam mit, und es wurde eine Art Paralympics: ich humpelte doch noch ein bißchen, sie hat eine Entzündung in ihrem Schultergelenk, die sie schon seit einer Woche quält. Aber auch sie wollte unbedingt wieder laufen.
Meine Pulsuhr hat mal wieder gesponnen, ich glaube, die Batterie am Sendergurt ist schwach. Wir mußten also nach Gefühl laufen. Das
war nicht schlecht, so konnten wir auf unsere jeweiligen Zipperlein hören. Wir liefen die bekannte Strecke bis zur Harheimer Brücke, was ziemlich genau 12 km entspricht.
Es ging ganz gut. Der Knöchel ist immer noch nicht ganz, aber er läßt sich einigermaßen belasten. Franziskas Schulter wurde einerseits schmerzhaft durchgerüttet, andererseits wurde durch die Durchblutung alles wärmer und entspannter.
Ein bißchen Sorge machte mir, daß sich mittendrin das Taubheitsgefühl, das ich in den letzten Tagen im Gesicht spürte und wahrscheinlich vom Migränemedikament kommt, plötzlich auf das linke Ohr ausweitete, so daß ich kaum noch was gehört habe. Es hat sich mittlerweile wieder beruhigt, aber höre mit links immer noch schlechter als mit rechts.
Angesichts des nun wirklich nicht einladenden Wetters habe ich beschlossen, daß mein Knöchel sich über eine Verlängerung der Laufpause freuen wird :)
Ich gönne meinem Knöchel eine Laufpause, damit die Geschichte besser endet. Bin guter Dinge, ich glaube, am Donnerstag laufe ich wieder!
Gestern mußte ich meine Tochter zu einem Geburtstag in Bad Vilbel bringen. In unmittelbarer Nachbarschaft war der Vilbeler Wald, der mir schon oft zum Laufen empfohlen worden war. Ich nahm also meine Laufklamotten mit und nutzte die Gelegenheit. Die Zeit paßte: Die Party begann um 10:30, und ich sollte Marie um 14:00 Uhr abholen. Genug Zeit für einen langen Lauf, und im Wald würde es nicht zu heiß werden. Für die Streckenmessung nahm ich den Forerunner mit.
Der Vilbeler Wald ist sehr schön, dunkel, kühl, aber leider auch ziemlich hügelig. Und voller Jogger! Alle paar Meter traf ich auf eine Gruppe, überholte und wurde überholt oder konnte sie bei den Trimmstationen bestaunen. Alles ganz nett, aber nach einer Weile wurde das doch etwas nervig. Ich verließ also den Wald und machte mich daran, die Umgebung zu erkunden. Ich lief in Richtung Bergen-Enkheim, kam auf den Lohrberg, lief dann auf die B3a zu und überquerte sie beim Alten Zollhaus, wo es eine Fußgängerbrücke gibt. Dann lief ich runter Richtung Heilsberg, von da wieder über die Brücke der neuen B3 nach Berkersheim, da runter bis zur Nidda und wieder mehr oder weniger auf gleichem Weg zurück.
Nach 2:06 Stunden und 16,38 km war ich noch nicht zurück, sondern erst am Heilsberg angekommen. Da passierte es: ich trat bei unebenem Gelände auf eine Wurzel und knickte um. Hölle, tat das weh!
Ich mußte das Laufen abbrechen, mich eine Weile massieren, humpelte dann ein bißchen rum und stellte fest: mit Laufen ist es Schluß für heute. Nun war ich geschätzte 4km von meinem Auto entfernt, so daß ich noch einen Spaziergang genießen durfte. Später im Wald traf ich noch ein älteres Ehepaar mit Hund, mit dem ich eine Weile zusammen ging. Sie kannten da tolle Abkürzungen durch die Schrebergärten. Insgesamt brauchte ich 3 Stunden für die Strecke, und der Knöchel ist dick und tut richtig weh.
Fazit: der Vilbeler Wald ist ganz nett, aber etwas zu klein für die Masse der Läufer und obendrein hügelig. Drumherum ist die Landschaft sehr schön, aber die Wege sind klein und uneben, so daß man sich verletzen kann, wenn man etwas dämlich ist und nicht genau auf den Boden schaut :(
Ach ja, die Werte: ich hatte während des Laufens einen Pulsdurchschnitt von 124 mit Maximum 147.
Heute bin ich zur Abwechslung mal mit Petra gelaufen. Wir hatten uns vor einigen Monaten gesprochen, wir hatten beide angefangen zu laufen, sie machte 40 Minuten, ich noch 30, und ich wußte nicht, ob ich so lange durchhalten konnte. So gesehen hat sich einiges getan!
Auch bei ihr: seitdem hat sie 15 kg abgenommen, und vor kurzem ist sie zum ersten Mal bei einem 10-km-Lauf dabeigewesen - ihre Zeit war nicht viel anders als meine erste, 1:06 Stunden. Jetzt läuft sie viel regelmäßiger, und wir haben uns mal verabredet.
Sie kam zu uns, Franziska ist zuhause geblieben, weil sie mit unserer Tochter Anna laufen wollte, der es unangenehm war, wenn noch jemand dabeiwäre. Also liefen wir zu zweit. Ich nahm den Forerunner mit, um eine Vorstellung der Laufgeschwindigkeit zu bekommen (die Strecke habe ich schon ausreichend oft vermessen). Petra gab das Tempo vor, es war etwas gemütlicher als sonst, anfangs mit fast 9 min/km, später angezogen bis auf knapp unter 6 min/km.
Es war sehr angenehm, das Wetter ist frisch gewesen, etwas windig, teils wolkig (und zwischendrin kamen sogar ein paar Tropfen runter). Wir konnten uns jedenfalls bequem unterhalten und liefen 9,35 km in 1:06 Stunden. Mein Pulsdurchschnitt war bei lockeren 109, wobei ich am Ende einen kurzen Sprint von etwa 400 Metern machte - der brachte mich auf ein Maximum von 156.
Es lief gut mit Petra! Ich habe sie auf das Kilometerspiel angesprochen, mal sehen, vielleicht macht sie da auch mit. Und den Kerbelauf in Oberursel, bei dem ich mit meinen beiden Kollegen laufen will, wird sie vielleicht auch mitmachen.
Heute wollten wir etwas tun, um unsere Zeiten zu verbessern: Tempoläufe. Wir waren seit längerem wieder zu dritt, und da demnächst mal wieder Wettkämpfe angesagt sind, haben wir uns das so vorgenommen. Geplant war, daß wir erst mal locker losliefen, bis wir nach etwa einem Kilometer an eine ebene Stelle ankämen; dort wollten wir das Tempo anziehen, wobei sich ein kleiner Anstieg anschließt, und danach wieder abwärts. Nach etwa einem Kilometer Tempo wollten wir sehen, wie wir weiter vorgingen; später im Wald gab es dann wieder eine geeignete Stelle.
Wir liefen von vornherein viel zu schnell los. Am Bach unten angekommen, war es eigentlich unmöglich, das Tempo anzuziehen; ich tat es trotzdem, war aber viel zu schnell. Die beiden Kollegen überholten mich dann nacheinander, der erste am Berg, der zweite kurz vor Ablauf der vorgesehenen Tempostrecke. Ich war da schon fix und fertig, mein Puls pendelte sich bei 161 ein.
Wir liefen langsam durch den Wald weiter, um uns etwas zu erholen, wobei ich mir die hämischen Sprüche meiner Kollegen anhören mußte. An der zweiten Tempostrecke angekommen, erklärte ich offiziell, daß ich auf einen erneuten Tempolauf verzichtete. Ungeachtet dessen liefen die beiden anderen schneller, so daß ich zurückblieb. Netterweise warteten sie auf mich, bevor der Berganstieg anfing - das brachte mir nichts, ich blieb auch hier zurück.
Am Ende hatten wir die 7,9-km-Strecke in 49:38 Minuten durch - wir waren also langsamer als sonst, wenn wir gleichmäßig laufen. Ich hatte einen Pulsdurchschnitt von 143 bei 167 Maximum und war hinterher so naß geschwitzt, als wäre ich geschwommen...
Da meine Kollegen beide nicht da sind, bin ich heute wieder allein gelaufen. Ich hatte Lust, etwas schneller zu laufen, ich war ein bißchen gefrustet, weil ich schon wieder heftige Kopfschmerzattacken hatte und heute deswegen auch ziemlich platt war. Aber laufen hilft, dachte ich mir.
Das machte auch wirklich Spaß. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten hatte ich einen Rhythmus gefunden, der schnall genug war, ohne mich übermäßig anzustrengen. Ich passierte die Kontrollpunkte, die ich von den anderen Mittagspausen kenne, und der Blick auf die Uhr besagte: ich bin heute ziemlich schnell.
Am Ende hatte ich die Standardstrecke in 46:19 Minuten durch - es reichte zwar nicht für den Streckenrekord, aber ich war sehr zufrieden. Mein Pulsdurchschnitt lag bei 148 mit einem Maximum von 165. Für einen schwülen Tag um 14:00 Uhr nicht schlecht!
Am Samstag bin ich wieder anderthalb Stunden gelaufen, und das, obwohl ich in der Nacht zuvor schätzungsweise 3,5 Stunden geschlafen hatte - die lieben Kinder haben Ärger gemacht. Auch diesmal war es heiß, aber ich hab es nicht geschafft, um 5:00 Uhr aufzustehen (mach ich aber bestimmt mal, Uschi :) ). Ich lief um 9:20 los, und es war beinahe zu spät, denn es wurde schon ziemlich heiß.
Ich bin trotzdem dabeigeblieben, bei einem etwas höheren Tempo lief ich 14,2 km in 1:26 Stunden. Der Durchschnittspuls war entsprechend hoch bei 148, wobei ich ziemlich konstant blieb (Maximum 158). Das ging ganz gut, bis auf meinem Knöchel, der hinterher etwas angeschwollen war. Ich habe Pferdesalbe draufgemacht, was sich zumindest ganz angenehm anfühlt - wirklich helfen tut die nicht.
Heute ist in Hessen Feiertag. Wir sind also frühmorgens gelaufen - nun ja, früh: um 8:40 waren wir ausreichend ausgeschlafen, um rauszugehen.
Schon da war es klar, daß es ein heißer Tag werden würde. Ich war froh, daß wir losgelaufen sind (obwohl ich erst ein bißchen gebrummt habe - müssen wir wirklich schon aufstehen?), denn jetzt wäre jede Laufaktivität um einiges anstrengender. Franziska ging es auch nícht so gut, sie klagte über Durst, leichte Übelkeit und ein Zwicken hinten am Oberschenkel.
Mir ging es eigentlich prima. Wir liefen relativ gemächlich, 56:41 Minuten für eine etwa 8,2 km lange Strecke (die messe ich jetzt nicht nach, aber das müßte in etwa hinkommen). Mein Durchschnitt lag bei 137, Maximum 162, und das läßt mich doch daran zweifeln, ob die Strecke nicht doch ein bißchen läger war - das klingt nicht ganz so gemütlich. Vielleicht messe ich sie nachher nach.
Eigentlich eine ganz schöne Sache, so früh rauszugehen. Ob ich es schaffen würde, um 5:30 loszuziehen, weiß ich aber nicht...
Heute war wieder Lauftag, aber keiner meiner Kollegen hatte Zeit oder Lust, mitzukommen. Also mußte ich alleine loslaufen.
Das war OK, denn so brauchte ich mich nicht zu hetzen und konnte mein eigenes Tempo laufen. Nach dem Lauf gestern Abend tat mir der Knöchel etwas weh, also lief ich gemütlich, aber auch nicht zu langsam die gleiche Strecke um Köppern.
Ich brauchte 50:28 Minuten bei einem Pulsdurchschnitt von 136 und 154 Maximum. Das war schon ganz ordentlich, wie ich finde :)
Gestern Abend wollte Franziska laufen, und da sie mich so freundlich fragte, konnte ich nicht nein sagen und bin mitgegangen :)
Wir liefen sehr gemütlich 1:30 Stunden, wobei wir uns wieder lange unterhielten. Jetzt weiß ich, warum der gemeinsame Sport als förderlich für die Beziehung angesehen wird!
Jedenfalls liefen wir unsere gewohnte, leicht abgewandelte Strecke an der Nidda entlang. Das waren 12,2 km bei 123 Durchschnittspuls und einem Maximum von 134 - bei dem Tempo hätten wir noch Stunden weitermachen können. Aber nicht ganz, hinterher taten die Gelenke schon ein bißchen weh!
Heute war wieder optimales Laufwetter. Meine Kinder waren alle versorgt, meine Frau unterwegs in Hamburg, also bin ich alleine losgelaufen. Ich lief eine ähnliche Strecke wie schon neulich, mit einem Abstecher zum Grüneburgpark und wieder zurück.
Es lief diesmal richtig gut. Die Beine machten alles mit, der Puls war etwas höher, aber auch deswegen, weil ich etwas schneller war: in 1:42 Stunden schaffte ich 15,9 km. Der Durchschnitt war bei 145, das Maximum bei 163. Diesmal hielt ich die meiste Zeit im Bereich um 145, nämlich 1:35 Stunden - bin ganz stolz über meine Konstanz :)
Jedenfalls habe ich heute auch die 500-km-Marke überschritten und nähere mich gefährlich im Kilometerspiel der Uschi :)
Heute bin ich nochmal mit Kollege Markus gelaufen, der es wohl doch ein bißchen ernster betreiben will. Jedenfalls waren wir nur zu zweit, weil der dritte Kollege in einem Meeting mit ungewisser Endzeit war (wir hätten warten sollen - 20 Minuten nach unserem Start war das Meeting zuende).
Es wurde wieder ein schneller Lauf. Das Wetter war optimal, nicht so kalt wie neulich, etwas bewölkt und lange nicht so windig. Wir liefen die gleiche Strecke wie am Dienstag, und wieder purzelte der Streckenrekord - diesmal auf 46:07. Mein Pulsdurchschnitt lag bei 146 bei einem Maximum von 182.
Generell habe ich etwas höhere Pulse, was auf die niedrigere Betablocker-Dosis zurückzuführen ist. Gestern hatte ich einen beinahe "normalen" Durchschnitt von 52 im ganzen Tag - fast perfekt, wären nicht drei kurze Attacken von 247, 242 und 246 gewesen. Ich habe auch schlecht geschlafen, weil ich im Liegen wieder Herzrasen hatte (aber nicht gemessen, die Pulsuhr hatte ich schon ausgezogen). Aber ich gebe dem Körper noch ein bißchen Zeit, sich umzustellen. Ich war während des Tages auch spürbar wacher :)
Seit gestern Abend habe ich die Betablocker-Dosis reduziert. Es war nämlich so, daß ich viel zu häufig niedrigen Puls hatte (um die 40), dabei relativ selten zu hohen Puls. Ich hoffe, wenn ich den Betablocker reduziere, wird sich mein Ruhepuls etwas normalisieren, und wenn ich auch dabei riskiere, daß die Herzrasenattacken ein bißchen häufiger kommen, ist das sicher erträglicher, als ständig im Halbschlaf zu leben. Heute hatte ich gleich eine 4-Minuten-Periode mit Puls um 228, aber das war zu erwarten - mal sehen, wie sich das entwickelt.
Heute ist Kollege Markus wieder mitgelaufen. Er hatte das Training in letzter Zeit etwas vernachlässigt, aber er wollte heute unbedingt mitlaufen, weil es sonst hinten und vorne für die angesagten Läufe nicht reichen wird. Wir wollen nämlich im Juli, August und vielleicht sogar schon im Juni an Volksläufen hier in der Region teilnehmen.
Das Leben ist ungerecht: der Kollege ist derjenige von uns dreien, der am wenigsten trainiert hat. Trotzdem ist er fit wie ein Turnschuh. Wir liefen bei Regen, Kälte und Wind gleich etwas schneller los, einfach weil es ungemütlich da draußen war. Wir behielten das Tempo bei, und obwohl er schnaufte und sich beschwerte, hatte er mehr Puste als ich. Aber nach der letzten Steigung waren wir erst bei Minute 37, was eine ganz gute Zeit versprach. Also liefen wir weiter, und siehe da: heute knackten wir den Streckenrekord. Wir liefen 7,9 km in 47:33 Minuten, was in etwa 6:03 min/km entspricht.
Hinterher waren wir total durchnäßt und etwas unterkühlt, und die Dusche lohnte sich: wir sahen aus wie die reinsten Schlammcatcher. Körperlich war das in Ordnung; zwar hatte ich einen höheren Pulsdurchschnitt (145), aber das Maximum war bei erträglichen 158.
Nachdem es gestern mit dem gemeinsamen Lauf nicht geklappt hatte, sind Franziska und ich heute am Abend gelaufen. Marie war schon im Bett, die Großen durften noch etwas aufbleiben, und wir sind bei kühlem Wetter und leichtem Nieselregen gegen 20:00 Uhr losgelaufen.
Es war ein geruhsamer Lauf. Franziska wollte nicht zu schnell und nicht zu lang laufen, und mir war es recht, da ich von gestern noch den Muskelkater in den Beinen spürte. So konnten wir uns über unsere Kinder, unsere Finanzen und allgemein über unsere Ehe austauschen :)
Bei dem Thema läuft es sich gerne länger. Wir liefen mehr oder weniger ziellos durch den Niddapark, wobei ich versuchte, die nicht-asphaltierten Wege zu erwischen. Das ging im allgemeinen ganz gut. Am Ende waren wir sogar noch fit genug für einen kleinen, aber heftigen Spurt.
Gelaufen sind wir 12 km in 1:22 Stunden, was dann doch gar nicht mal so langsam ist (6,8 Min/km). Mein Puls war im Durchschnitt bei 126, nach dem Spurt am Ende zeigte die Uhr 186 an - so fühlte ich mich aber auch.
Obwohl ich eigentlich vier Läufe pro Woche absolvieren wollte, war ich gestern körperlich nicht in der Lage (das Wetter haute mich mit der Keule um, so daß ich praktisch den ganzen Tag am Schlafen war).
Aber dann kam abends das Gewitter, und obwohl es vielerorts Überschwemmungen und Unfälle gab, fand ich das ganz prima. Heute war ich wieder fit, und wir liefen wieder an der Nidda mit unserer Tochter Marie.
Leider hatte sie nicht soviel Ausdauer (oder ich nicht soviel Geduld), also trennte ich mich von Frau und Tochter und lief alleine weiter.
Es wurde ein toller Lauf: ich lief 14,6 km, und zwar relativ schnell. Mittendrin erwischte mich nämlich wieder ein Gewitter, zuerst wurde es windig, dann prasselte der Regen runter. Das verschaffte mir Kühlung und trieb mich ein bißchen an, endlich mal ins Trockene zu kommen.
Nach 1:33 Stunden war ich wieder daheim - völlig durchnäßt, aber ganz glücklich und zufrieden. Ich habe einen Durchschnitt von 124 eingehalten, wobei ich 1:18 in dem Bereich war, nur kurzzeitig auf 144 kam und 13 Minunten unter dem eingestellten Minimum vom 115 war - das werden die ersten Minuten mit Marie gewesen sein.
Mein Kollege hatte gestern ein Einsehen und ist mit mir gelaufen. Das war gar nicht mal so schlecht, denn mir ging es nicht so gut, ich hatte Kopfweh, war total müde und hatte die ganze Zeit zu niedrigen Puls (bis zum Mittag einen Durchschnitt von 39 mit einigen Ausreißern nach unten: 32, 34, 35). Das weiß ich, weil ich das schon morgens gespürt hatte und deswegen die Pulsuhr gleich eingeschaltet hatte.
Wäre ich Radfahrer bei der Telekom, hätten mich meine Pulswerte nicht im mindesten irritiert, aber so war das doch etwas lästig :)
Jedenfalls liefen wir die gewohnte Köpperner Strecke von 8,4 km. Nach einer Weile kam ich auch ganz gut rein, wobei ich ziemlich stark schwitzte. Mein Kollege hatte es aber schwerer, er war ja auch ein paar Wochen nicht mehr richtig gelaufen, weil er sich für ein Radrennen vorbereitet hatte, und kam entsprechend aus der Puste. Auf der letzten langen Steigung, bei der er mich traditionell abhängt, ging es diesmal umgekehrt aus: ich lief weiter, während er kurze Gehpausen einlegen mußte. Nicht, daß ich schadenfroh klingen wollte, aber das tat schon gut :)
Nach 52:55 Minuten waren wir soweit. Ich hatte einen Pulsdurchschnitt von 131 mit einem Maxmum von 147 - ein sehr gleichmäßiger Lauf also. Ich war zufrieden.
Abends war ich dann mit Franziska Tango tanzen. Ich hatte meine Tabletten entgegen meiner Gewohnheit vorher genommen, und vielleicht lag es daran, aber ich war total unkonzentriert, schwitzte stark und war überhaupt froh, als es vorbei war.
Gestern mußte ich wieder alleine laufe, weil die Kollegen anderweitig beschäftigt waren. Zudem wurde es ein ziemlicher Blindflug: ich mußte ohne Pulsuhr laufen, weil ich den Brustgurt mal wieder vergessen hatte, und der Forerunner schaltete sich mittendrin ab, weil der Akku leer war.
Schwül war es, ein ziemliches Kopfweh-Wetter, und ich lief vor allem deswegen, weil ich hoffte, daß es meinem Kopf danach besser gehen würde. Ich nahm einen alternativen Weg, der länger durch den Wald führte, weil ich nicht so gern in der Sonne laufen wollte.
Brauchte ich aber auch nicht. Auf der Hälfte des Weges fing es an zu gewittern, und ich wurde schön vom Regen abgekühlt. Das Timing war perfekt, denn der Regen hörte auf, sobald ich wieder in der Firma angekommen war.
Ich lief 8,4 km in 52:31 Minuten, wobei ich nicht weiß, was mein Puls in der Zeit getan hat. Ich nehme an nichts Gutes, weil es ziemlich anstrengend wurde und ich hinterher völlig K.O. war.
In der Absicht, einen vierten Lauf pro Woche zu etablieren, bin ich heute wieder Richtung Nidda gestartet. Franziska wollte ursprünglich mit, tat es aber dann doch nicht, weil es heute schwül war und ausserdem die Zeit wegen abendlicher Termine zu knapp war. Also lief ich alleine.
Ich hatte den Forerunner meines Kollegen dabei (der es immer noch nicht geschafft hat, das PC-Kabel dafür ausfindig zu machen und mit mir deswegen noch nicht ins Geschäft gekommen ist - ich werde ihm das Ding abkaufen, wenn es komplett vorliegt). Also lief ich auch weniger bekannte Wege entlang, sprich nicht vermessene. Ich lief die Nidda entlang bis zur Brücke der Rosa-Luxemburg-Strasse und bog dann ab in die verzweigten Wege des Niddaparks. Irgendwann unterquerte ich die A66, dann die S-Bahn-Linie und lief in Richtung Grüneburgpak. Dort angekommen, lief ich genau eine Runde und machte mich auf ungefähr gleichem Weg wieder zurück.
Es lief nicht allzu gut. Die Hitze machte mir zu schaffen, die Beine wurden zwischendrin so schwer, daß ich eine Gehpause einlegen mußte. Aber mein Herz war brav und blieb in zivilisierten Pulsbereichen, also raffte ich mich auf und lief weiter.
Es lohnte sich. Nach einer Weile waren die Beine wieder einigermaßen willig, es kam etwas Wind auf, der mich abkühlte, und die Welt sah wieder ganz anders aus. Nach genau 2 Stunden hatte ich 15,4 km hinter mich gebracht, und ich kam ziemlich fertig, aber zufrieden nach Hause. Dort mußte ich mir Sprüche von meinen Kindern anhören, weil die Funktionsklamotten überall Salz abgesondert hatten, und von meiner Frau bekam ich Schimpfe, weil ich so lang unterwegs gewesen war. Entschuldigung!
Die Werte, wie immer zur Dokumentation: 2:00 Stunden, 15,42 km, Pulsdurchschnitt 129, 171 Max. Ich war ziemlich brav: 1:45 Stunden war ich im definierten Pulsbereich zwischen 115 und 135, 9 Minuten darüber, 5 Minuten darunter.
Heute konnten wir uns ohne Kinder abseilen und eine normale Laufeinheit genießen :)
Wir liefen wie immer an der Nidda, heute bis zur Abzweigung nach Berkersheim. Insgesamt waren das 9,56 km in 1:02 Stunden; der Durchschnitt war bei 131 und am das Maximum im Endspurt bei 168. War ein zügiger Lauf, der aber nicht zu schnell war, so daß ich auch nach dem Endspurt noch das Gefühl hatte, mich nicht völlig ausgepowert zu haben.
Heute bekam ich ein Bild von mir aus dem Mainzer Halbmarathonlauf. Ich finde es gut gelungen und stelle es deswegen hier rein :)
Gestern war Vatertag. Ich durfte herrlich ausschlafen und bekam gegen 10 Uhr morgens eine heiße Tasse schwarzen Tee und zwei frischgebackenen Croissants mit Erdbeermarmelade ans Bett gebracht - wie schön :) Danke, Luis!
Nachdem wir den restlichen Vormittag mehr oder weniger mit Gammeln verbracht hatten, beschlossen Franziska und ich, am Nachmittag laufen zu gehen. Marie wollte aber unbedingt mitlaufen, und so nahmen wir sie mit.
Dazu muß man sagen, daß sie 7 Jahre alt ist und bisher nur ein einziges Mal gelaufen ist - das allerdings erstaunlicherweise ausdauernd: sie schaffte damals gleich 6 km und war pudelstolz. Danach wollte sie schon ein paarmal mitlaufen, war aber wegen einer Impfung verhindert. Jetzt wurde es also unausweichlich.
Wir liefen gemeinsam im Schneckentempo exakt 30 Minuten für eine Strecke von 3,6 km - da ging auf einmal nichts mehr. Mariechen bekam Seitenstechen und wollte nicht mehr :(
Nach kurzer Beratung entschieden wir, daß meine Frau, deren Laufpensum noch lange nicht erfüllt war, weiterlaufen durfte, während ich mit Marie zurückblieb. Nach weiteren 20 Minuten kam sie uns wieder entgegengerannt. Ihr ging es prima, sie hatte sich auspowern dürfen, während ich völlig unbefriedigt war.
Wir beschlossen, zu wechseln: Franziska lief zurück mit Marie, und ich durfte eine längere Runde drehen. Das tat ich dann: ich lief 11,6 km in 1:14 Stunden bei einem Pulsdurchschnitt von 128 und 138 Max. Zusammen mit den 3,6 km mit 108 Schnitt ergibt das 15,2 km :)
Heute waren wir besser drauf: Kollege röchelt zwar noch, aber sein Schnupfen ist mittlerweile viel besser, und auch ich fühlte mich fit. Das Wetter war recht kühl, so daß wir keinen Hitzeschlag fürchten mußten. Also liefen wir wieder etwas schneller, wobei wir noch gut Luft hatten, um uns zu unterhalten: über die anstehenden Aufgaben im Büro, über unsere sportlichen Aktivitäten und unseren jeweiligen Ehrgeiz, über den Einfluß von Frau und Kinder auf unser Trainingspensum. Und über unseren dritten Kollegen, der sich zwar eifrig zu Laufveranstaltungen anmeldet, aber bislang an Trainingseinsatz fehlen läßt. Dummerweise ist er doch der sportlichere von allem, so daß wir nicht einfach sagen können: zur Strafe wird beim nächsten Lauf abgehängt und gut is.
Jedenfalls fehlten uns heute nur 36 Sekunden für den Streckenrekord, wir hatten 49:48 Minuten bei einem Durchschnitt von 137 und einem Maximum von 173. Und diesmal war ich danach nicht völlig fertig, sondern konnte mich tatsächlich besser artikulieren als nur mit "jap!" oder gar "japs!" antworten :)
Gestern bin ich an der Nidda gelaufen, und zwar eine längere Einheit. Angefangen hatte ich mit meinem Sohn, der wieder einen Anlauf genommen hat (und diesmal 17 Minuten gehalten hat - er macht sich!).
Wir liefen zunächst in die gewohnte Richtung auf dem Weg nach Bonames, dann machte Luis kehrt und ich lief weiter. Irgendwann fiel mir ein, daß er keinen Schlüssel dabeihatte, und da der Rest der Familie gerade im Kino war, würde er auf mich warten müssen. Also kehrte ich auch um und lief etwas schneller, um ihn auch einzuholen. Nach der Schlüsselübergabe behielt ich die Richtung bei und lief niddaabwärts in Richtung Heddernheim, Praunheim und Hausen; an der Niddabrücke hinter dem Hausener Schwimmbad machte ich kehrt ung lief die Strecke mehr oder weniger auf gleichem Weg wieder zurück. Das kann man schön mit dem gmaps pedometer darstellen, den ich neulich irgendwo entdeckt habe. Feine Sache!
Am Ende hatte ich 1:41 Minuten bei einem Durchschnittspuls von 135 und 169 Maximum bewältigt, die Strecke betrug 15,5 km. Ich hatte danach etwas Muskelkater und einen dicken Knöchel, aber heute ging es mir wieder gut.
So gut, daß ich am Abend wieder loslief. Franziska kam mit, wir machten eine lockere Runde auf der gewohnten Niddastrecke. Diesmal brauchten wir 1:07 Stunden für 8,7 km bei einem Durchschnitt von 119 und einem Maximum von 157.
Am Ende des Laufs machten wir einen kleinen Sprint, und siehe da: es war wie eine Offenbarung, ich fühlte mich so richtig fit. Es war zwar kurz, aber perfekt: die Luft reichte, die Beine taten, was ich wollte, ich fühlte mich leicht, stark und gesund, und da war etwas, was ich nach der Operation noch nie gespürt hatte: da geht noch was! Ich hatte noch Reserven und war nicht am Limit. Hach, war das toll :)))
Gestern habe ich die Pause nach dem Mainzer Halbmarathon beendet und bin mit meinem Kollegen wieder in Köppern gelaufen. Der war etwas verschnupft, ich hatte einen dicken Knöchel, so daß wir keine lange Diskussion brauchten, um uns darauf zu einigen, daß wir locker laufen wollten.
Wir liefen die bekannte Strecke um Köppern herum. Die Wege sind nach dem Regen der letzten Tage wunderbar weich, es roch überall nach Wald und Feuchtigkeit, es war eine Wonne :)
Wir liefen die 8,4 km in 55 Minuten bei einem Durschnittspuls von 133 und 176 Maximum - wir hielten uns als an unsere Vorsätze. Hinterher tat mir der Knöchel sogar weniger weh, wahrscheinlich, weil er dann warmgelaufen war.
Das wäre also geschafft: gestern bin ich in Mainz den Halbmarathon gelaufen. Ein tolles Erlebnis!
Wir hatten ein unglaublich schönes Sommerwetter, und die Stimmung war fröhlich und ausgelassen. Es gab ein vielfältiges Rahmenprogramm, da waren Zuschauer in Massen, und auch die Teilnehmer waren zum Teil phantasievoll be- und verkleidet. Außerdem gab es mehrere verschiedene Kategorien: die Handbiker mit ihren nach Hi-Tech aussehenden Räder, die "normalen" Halb-, Zweidrittel- und Ganzmarathonis, und jede Menge Kinder in den Schülerklassen.
Am Abend zuvor hatte ich einige Mitläuferinnen und Mitläufer (sehr nette Leute übrigens!) aus dem Kilometerspiel kennengelernt und mich mit Kohlenhydraten in Form von Nudeln vollgepumpt.
Gegen 9:10 bin ich in die Startaufstellung und erwischte einen Platz, der nicht allzu weit hinten lag. Dann hieß es warten, es wurde langsam voller, die Menschen ungeduldiger, die Spannung stieg. Kurz vor dem Start bekam ich noch eine SMS von meinem Bruder aus Hamburg, dann ging es los!
Der Anfang war ganz entspannt, wir liefen durch die Innenstadt, was uns viel Schatten gab - das war auch nötig, denn es wurde wärmer, und ich schwitze ganz schön. Am Straßenrand war die Hölle los, viele viele Zuschauer, die den Läufern Mut machten und anfeuerten, was das Zeug hielt. Ich hielt ein 6-Minuten-Tempo bei Pulsen um die 148, was wunderbar klappte und keine Probleme machte. Die 10-km-Marke passierte ich genau bei 60 Minuten. Dann kamen wir am Dom vorbei, und die Strecke führte aus der Innenstadt in Richtung Süden.
Irgendwann wurde es doch beschwerlich: es war sonnig, vor mir eine weite Strecke geradeaus, voller Menschen bis das Auge reichte. Auf der Gegenfahrbahn kamen mir schon die Läufer entgegen, die den Wendepunkt schon erreicht hatten. Am Horizont sah ich eine Brücke mit vielen Zuschauern drauf - das würde der Wendepunkt sein, hoffte ich, aber als ich die Brücke passierte, ging es da immer noch geradeaus. Und kein Ende in Sicht. Und meine Beine fühlten sich an wie Blei.
Aus einem Lautsprecher kam Gute-Laune-Musik, "Ich will Spaß, ich geb Gas" von Markus, ich mußte lachen und gab wirklich ein bißchen Gas. Aber gleich darauf mußte ich mich bremsen: wieder Herzrasen, Puls auf 240 - ich mußte gehen. Ich ging eine Weile, bis mein Puls auf nomalere Werte kam, bei 140 lief ich dann weiter. Die Mimik wiederholte sich drei- oder viermal: ich fühlte die Beine schwer, die Uhr zeigte Fantasiewerte, ich mußte gehen. Immerhin schaffte ich irgendwann die Wendekehre und hatte dann noch 3,5 km zu laufen. Ich rechnete aus, daß ich es bei meinem anfänglichen Tempo die 2:10 Stunden ganz gut hinkriegen könnte - aber mein Tempo war jetzt weit davon entfernt. Die Zeit verging, die Strecke wurde nicht kürzer, meine Beine wollten nicht, ich auch nicht... bei km 20 lag dann ein Mann am Straßenrand und wurde von Sanitätern versorgt. Mir tat zwar alles weh, aber mir war schon klar, daß ich noch laufen konnte.
Auf der Zielgerade wurden die Zuschauer mehr, sie feuerten auch alle Läufer an, und die Stimmung wurde besser. Ich probierte eine kleine Temposteigerung, und siehe da: es klappte wunderbar, und es brachte sogar Entlastung, weil ich dann wohl andere Muskeln anspannen mußte als die, die jetzt völlig fertig nach dem Ende riefen. Ja, und tatsächlich: nur noch 100 Meter, 50, und da war das Ziel. Geschafft!
Mit den erreichten 2:25 h bin ich absolut zufrieden: zwar war das langsamer, als ich gedacht hätte, und ich bin auch nicht den ganzen Marathon gelaufen, wie ich mir das ursprünglich als Ziel gesetzt hatte. Aber auch ein halber ist eine Leistung!
Was ich aber dabei gelernt habe: für den ganzen ist es noch ein weiter Weg, da muß ich noch viel tun. Als Allererstes muß ich jetzt unbedingt abspecken; ich denke, mit 5 Kilo weniger hätte das Ganze viel mehr Spaß gemacht!
Gestern mußte ich meinen Mittagslauf in Köppern wieder allein bestreiten, weil mein Kollege verschnupft war. Ich nahm mir vor, nicht zu schnell zu laufen, da ich vor dem Halbmarathon am Sonntag keine Verletzung riskieren wollte. Ich lief also relativ gemütlich, schaute kaum auf die Uhr und sah zu, daß ich die Steigungen ohne große Anstrengung schaffte.
Am Ende der Strecke war ich völlig überrascht: ich hatte exakt den gleichen Weg zurückgelegt, auf der Uhr standen 51:28 Minuten! Das ist jetzt kein Weltrekord, aber ich hätte durchaus zwei oder drei Minuten mehr erwartet, wo ich mich doch nicht übernehmen wollte. Offenbar speichert der Körper die gelaufene Geschwindigkeit, so daß man automatisch die gleiche Zeit läuft.
...vor dem Halbmarathon :)
Am Samstag bin ich wieder an der Nidda gelaufen. Ich nahm meinen Sohn mit, der sich gern einen Ruck geben wollte. Ich war skeptisch und behielt Recht: nach etwa 7 Minuten klagte er über Kniebeschwerden, Bauchweh und sonstiges Unwohlsein und mußte abbrechen.
OK, teils meine Schuld: er hatte ursprünglich gesagt, daß er lieber eine kurze, aber schnelle Trainingseinheit wollte, weil er im Sportunterricht ganz schlecht über die 400-m-Distanz gelaufen war. Ich schlug ein Intervalltraining vor: 100 Meter volle Pulle, dann Regeneration, dann wieder 100 Meter, usw., das Ganze vielleicht drei oder vier Mal. Es reichte für einmal :)
Egal, ich lief weiter, und da ich schon dabei war, machte ich für mich die Intervalle. Nach dem dritten war ich schon ziemlich fertig, und nach dem vierten konnte ich nur noch kriechen. Das war aber gar nicht schlecht: kriechend lief ich weiter, was ideale Voraussetzung für eine lange Einheit war.
Ich lief in 1:42 Stunden eine Gesamtstrecke von 14,1 km - gar nicht mal so schlecht. Mein Knöchel tat am Ende weh, und ich hatte am Sonntag Muskelkater, aber heute ist er wieder verflogen. Ich werde wahrscheinlich heute Abend wieder laufen, weil wir morgen einen Auflug machen wollen. Am Donnerstag wieder Köppern, und am Sonntag der große Tag!
Am Dienstag bin ich wieder allein gelaufen, meine Kollegen hatten aus terminlichen Gründen keine Zeit dazu. Ich bin die gleiche Strecke gelaufen, und zwar flott: ich schaffte sie in 49:12 Minuten. Hinterher war ich völlig naßgeschwitzt, aber glücklich.
Gestern dann wieder zusammen mit meinem Kollegen. Ich hatte davon erzählt, daß ich schneller gelaufen war, und so hatten wir die Motivation, um richtig loszulegen. Wir liefen von vornherein aber viel zu schnell, so daß ich gegen Ende (ein relativ steiler Weg) völlig schlapp war. Kollege lief ein Stück voran und wartete auf mich, und nach der Steigung liefen wir wieder zusammen weiter. Am Ende hatten wir 51:20 Minuten und waren völlig verausgabt :)
Nach der Sendepause war ich irgendwie etwas unmotiviert. Das hat verschiedene Gründe - vor allem wohl der, daß mein Laufen nicht so richtig rund wird.
Völlig zum Erliegen ist es damit aber nicht gekommen. Ich war mit meinen Kindern in Tagliata di Cervia, einem Ferienort an der Adriaküste. Meine Frau blieb zuhause, um ihre Illustrationen in Ruhe durchackern zu können; sie hat im Moment so viele Aufträge, daß einem schwindlig wird. Ich bin am Strand gelaufen, was sehr angenehm war: morgens um 8 waren fast keine Menschen unterwegs, und das Wetter war kühl, aber sonnig und sehr schön. Ich lief insgesamt viermal, wobei ein Lauf nur ganz kurz war, weil ich meine Tochter mitgenommen hatte und sie nach 10 Minuten schlappmachte. Das kompensierte ich mit einem Lauf über 1:40 Minuten und zwei 8-km-Läufe, so daß ich insgesamt 36 km abspulte.
Danach lief ich wieder in Köppern mit meinem Kollegen bzw. an der Nidda mit Franziska. Sie hat auch angebissen: jetzt läuft sie auch ohne mich, aus eigenem Antrieb!
Was ein bißchen blöd ist: mein Knöchel verträgt die langen Läufe nicht so gut. Am Samstag sind wir 13 km gelaufen, und den Knöchel spüre ich heute noch. Der lange Lauf in Cervia hat mich auch zum Humpeln gebracht, das ging gar nicht so gut, wobei ich da die Schuld dem sandigen, unebenen Boden gebe. Das Herz wiederum scheint das Laufen zu fordern: sobald ich eine Pause mache, wird mein Puls wieder unregelmäßig, die Herzrasenphasen nehmen zu. Ich muß da versuchen, die Balance zu finden.
Zur Erheiterung und als Motivationshilfe habe ich mir die beiden Bücher von Achim Achilles aus der SPIEGEL-Online-Kolumne Achilles' Verse gekauft ( Achilles' Verse bzw. Achilles' Laufberater ). Sehr nett, aber dabei kam für mich eher Demotivierendes raus. Achilles und vor allem Doc Dimeo vertreten da die Ansicht, daß man nur schmerzfrei laufen soll, alles andere sei gesundheitsschädlich. Demnach sollte ich eigentlich das Laufen aufgeben - mein Knöchel tut immer weh :(
Aber vernünftig bin ich noch nie gewesen. Ich habe mir in den Kopf gesetzt, den Mainzer Marathon mitzulaufen, und wenngleich ich einsehen muß, daß ich dafür völlig unzureichend trainiert bin, will ich wenigstens die Halbmarathondistanz laufen - das bietet sich dort an, da die Strecke in zwei Runden um die Stadt aufgeteilt ist. HM-Distanzen bin ich ja schon ein paarmal gelaufen, ohne daß ich großartig Beschwerden bekommen hätte!
Letztes Wochenende konnte ich aus verschiedenen Gründen nicht laufen. Am Dienstag bin iich mit meinem Kollegen wieder in Köppern gelaufen, 8 km in 52:02 Minuten. Heute bin ich total verschnupft, so daß ich mir das Laufen verkneife. Mal sehen, wie es weitergeht - ab Sonntag bin ich mit meinen Kindern für eine Woche im Urlaub (Italien, Adriaküste).
Heute habe ich wieder Urlaub genommen, aber das ist kein Grund, das Laufen sein zu lassen. Das Wetter war wieder optimal, und so startete ich mit Franziska, um unsere gewohnte Niddastrecke abzulaufen.
Wir hatten ein bißchen getrödelt, so daß die Zeit knapp war. Ich mußte meine Tochter in der Schule um 13:00 Uhr abholen, und wir starteten um 11:46 - wenn man die Duschzeit mit einbezieht, war es etwas eng. Und so liefen wir ein bißchen schneller als sonst: nach 55:28 Minuten hatten wir 9,37 km hinter uns gebracht. Der Pulsdurchschnitt von 136 bei einem Maximum von 167 dokumentiert das.
Ansonsten war das ein sehr schöner Lauf, die Wettervorhersage hatte viel schlechteres Wetter angekündigt, so daß wir aufgrund der Hitze mittendrin richtig ins Schwitzen kamen.
Heute war wieder Lauftag im Büro. Mein Kollege hatte noch zu tun, die Kollegin wollte nicht mit uns laufen, also lief sie allein (eine kürzere Strecke, bei der sie auch unkommentiert ruhig etwas gehen kann, höhö). Also liefen Kollege und ich erst gegen 15:00 Uhr los, die gewohnte 8-km-Strecke. Das Wetter war optimal, ich hatte ein T-Shirt an und, hätte ich eine kurze Hose dabeigehabt, hätte die auch gereicht. Der Frühling ist da!
Wir kamen nach 54:24 Minuten an, wir waren also ein bißchen schneller als sonst, und mein Pulsdurchschnitt mit 138 auch. Der Spitzenwert von 169 war aber auch in Ordnung.
Mir ging es nicht allzu gut. Ich merkte die Anstrengung deutlich, vielleicht deswegen, weil ich gestern Abend Kreislaufprobleme hatte, mir war schlecht, ich hatte Herzstolperer und brauchte sehr lange, um einzuschlafen. Entsprechend geschlaucht war ich heute morgen.
Der Besuch beim Kardiologen neulich war übrigens recht ernüchternd: meine Kopfschmerzen kann er nicht aus kardiologischer Sicht erklären und überwies mich an einen Neurologen, ich soll sie ernst nehmen. Schmerzen im Brustbereich seien ein Jahr nach der Operation nicht unbedingt das Übliche, aber auch nicht selten; er hätte schon Patienten gehabt, die sie jahrelang hätten. Und meine Rhythmusstörungen werden sich höchstwahrscheinlich nicht verändern - das bedeutet auch, daß ich die Medikamente bis zum Lebensende einnehmen muß.
Es klang ein bißchen so, als wollte er mir sagen: sei froh, daß es dir so geht, wie es dir geht :(
Heute kam der Frühling wieder: es wurde wärmer, die Sonne kam raus, und auch wenn sie hin und wieder hinter Wolken verschwand, war das Wetter deutlich menschenfreundlicher als die Wochen und Tage davor (meine Tochter ist noch am Freitag bei 50cm bestem Pulverschnee im Taunus gerodelt).
Jedenfalls gab es heute keine Ausrede, ich mußte raus. Und ich hatte auch richtig Lust dazu, mein Knöchel hatte sich richtig gut erholt, da ich zwei Tage Pause hatte, und die letzten Anzeichen Muskelkater waren auch verschwunden. Ich zog mich also an, buchte den Forerunner ein und lief los. Ich nahm die Niddastrecke, allerdings in die andere Richtung, nämlich ab dem Eschersheimer Schimmbad in Richtung Heddernheim, Praunheim, Hausen und Rödelheim. Ich schaffte es bis zum Ende der Rödelheimer Insel, da kehrte ich wieder um und lief mehr oder weniger die gleiche Strecke zurück.
Am Ende hatte ich exakt 15 km in 1:40:44 h zurückgelegt. Dabei hatte ich einen Pulsdurchschnitt von 131, den ich 1:32 h lang einhielt; nur auf einem kleinen Streckenabschnitt bin ich etwas schneller geworden, so daß ich 5 Minuten lang bei etwa 164 lief.
Ich bin ganz stolz! Einmal deswegen, weil ich das überhaupt so lange durchgehalten habe, aber vor allem deswegen, weil ich meine Geschwindigkeit so lang konstant behalten konnte, ohne mich dazu verleiten zu lassen, schneller zu werden oder auch bei kleinerem Tempo zu verschnaufen. Und dabei zeigte sich auch: wenn ich das Herz nicht überfordere, macht es keine Zicken! Der Knöchel meldet sich jetzt schon ein bißchen, und ein wenig Muskelkater habe ich auch bekommen, aber alles in allem war das ein sehr erfolgreicher Lauf.
Heute durfte ich ausschlafen! Meine Liebste hat viel zu tun, ein Auftrag jagt den anderen. Damit sie ihre Arbeit tun kann, hab ich mir heute frei genommen, um mich um die Kinder zu kümmern. Dafür hat sie mich ausschlafen lassen und die Kinder in die Schule gebracht. Hinterher ist sie sogar mit mir gelaufen!
Wir mußten uns schon überwinden, weil das Wetter alles andere als einladend war: nass, kalt, windig, die Wege matschig und voller Pfützen. Aber wir sind trotzdem raus und haben es nicht bereut: wir liefen an der Nidda entlang, ein bißchen mehr als unsere alte Wegstrecke, dafür aber nicht so schnell. Am Ende hatten wir 11,1 km in 1:18 zurückgelegt. Ich hatte einen Pulsdurchschnitt von 130, was ganz prima ist, aber zwischendrin über 2 Minuten lang einen hohen Puls von 197 - das läuft immer noch nicht richtig.
Der Knöchel macht das ganz gut mit, ich bin heute sogar ohne Bandage gelaufen (weil ich sie nicht gefunden hab...). Danach, wenn ich wieder abgekühlt bin, merke ich den Knöchel schon, er tut in bestimmten Stellungen immer wieder weh.
Alles in allem war es für mich ein schöner Morgen. Ob sich das für Franziska gelohnt hat, ist eine andere Frage. Zumindest zeitlich war das wohl ein Schuß in den Ofen...
Heute war wieder Laufen angesagt, und kurz bevor wir starteten, fing es an zu schneien. Aber mein Kollege und ich, wir waren fest entschlossen, nichts konnte uns noch aufhalten! Ich zog mir noch einen Fleece-Pulli über, und los gings!
Wir liefen 8,1 km in 56:30 Minuten bei einem Durchschnitt von 139 und einem Maximum von 172. Mein Muskelkater, den ich gestern noch deutlich spürte, war heute weg, und irgendwie fühlte ich mich fitter. Vielleicht hat der Lauf am Sonntag mehr gebracht, als ich gedacht hatte! Jedenfalls hatte ich ein paar Wehwehchen beinahe erwartet, aber die kamen doch nicht. Nur mein Knöchel knackst ein bißchen seltsam bei jedem Schritt, aber er tut nicht weh dabei.
Am Freitag habe ich wieder einen Termin beim Kardiologen. Mal sehen, was der wieder meint!
Heute war der große Tag, mein erster 10-km-Lauf unter Wettkampfbedingungen! Nun ja, Wettkampf: mir kam es vor allem darauf an, einigermaßen zeitig und gesund anzukommen. Es ist mir gelungen, aber nur ganz knapp :)
Es wurde eine ziemlich schwere Geburt. Die Strecke war zwar "nur" 10km lang, aber doch etwas bergig. Zudem war es windig und ziemlich kalt, und zu allem Überfluß hat es kurz vor dem Start noch angefangen zu regnen. Ich war trotzdem gutgelaunt und guter Dinge, es herrschte eine angenehme Atmosphäre, alle Läufer, Helfer und sonstige Beteiligte versprühten Freude und Ausgelassenheit. Hach! :)
Ich sah mir den Start der 30km-Läufer an, dann wärmte ich mich ein bißchen vor, und um 9:50 hieß es: los gehts! Wie üblich bei solchen Läufen war es am Anfang schwer, voranzukommen, aber nach und nach lichtete sich das Feld. Die großen Publikumsmassen waren angesichts des Wetters deutlich zusammengeschrumpft, hier und da gab es an markanten Stellen den einen oder anderen Zuschauer, aber ansonsten blieb es Sache der Läufer, für Unterhaltung zu sorgen. Die ersten 2,5 km hatte ich keine Probleme, alles lief wunderbar, ich lief bequem mit 145er Puls etwa 10 km/h. Dann fing die Steigung an, und ich mußte das Tempo radikal drosseln (ich hatte zum Teil 3,8 Stundenkilometer drauf), während mein Puls in Regionen jenseits der 175 kletterte. Bei km 4 gab es eine Autobahnbrücke, und danach ging es in den Wald bei leichterem Anstieg. Bei etwa 5,5 war der Wendepunkt für die 10km-Läufer, und ab da ging es zum Glück bergab.
Ich nahm mir vor, die verlorene Zeit teilweise aufzuholen (ich hatte für die halbe Strecke 36 Minuten gebraucht, und wenn ich wenigstens nah bei einer Stunde ankommen wollte, hatte ich einiges zu tun). Ich lief also ein bißchen schneller im Vertrauen, daß mein Herz sich durch das Gefälle beruhigen würde. Pustekuchen!
Bei km 7,5 fühlte ich mein Herz rasen, dann fehlte mir die Luft und ich spürte dieses eigenartige Gefühl, das sich beim Vorhofflimmern einstellt und das sich wie "metallisch" unter dem Halsansatz anfühlt. Ein Blick auf die Pulsuhr bestätigte den Verdacht: 226. Ich hörte auf zu laufen und ging, bis mein Puls sich einigermaßen normalisierte; bei 163 lief ich wieder los. Das klappte ganz gut, also gab ich wieder ein bißchen Gas, bis ich etwa 400 Meter weiter schon wieder keine Luft mehr bekam: 233! Ich hörte wieedr auf, aber der Puls blieb oben und schien, als wollte er gar nicht aufhören. Das tat er schließlich doch, und ich ging eine längere Strecke, bis mir zu kalt wurde. Ich fing wieder an zu laufen, diesmal ganz entschieden im Kriechtempo. Ich schleppte mich bis zum Ziel und erreichte es bei 1:06:40.
Ich nenne das eine Halbpleite, weil es erstens keine ganze war (ich kam ja schließlich an), es zweitens mir deutlich meine Grenzen zeigte, und drittens irre viel Spaß machte. Und immerhin: in der Gruppe der 41jährigen, verheirateten Argentinier nach Herzoperation wurde ich uneingeschränkt Bester!
Heute bin ich wieder die größere Runde mit meinem Kollegen gelaufen. Die Kollegin habe ich wohl doch abgeschreckt :)
Wir liefen die 8km-Runde in 57:48 Minuten. Mein Puls hat ein bißchen gesponnen, ich hatte einen Durchschnitt von 141 bei 171 Maximum. Nicht optimal; hinterher habe ich meinen Blutdruck gemessen und kam auf 107/70 bei 61er Puls. Irgendwas läuft da nicht richtig rund, ich hatte auch ziemlich starke Kopfschmerzen.
Ich mache seit neuestem beim Kilometerspiel mit!
Heute bin ich nur kurz gelaufen, denn es gab eine Premiere: eine neue Kollegin hat sich anstecken lassen und ist mitgelaufen. Sie hatte eine längere Pause hinter sich, zuletzt war sie im November gelaufen, also hatte sie mich schon vorgewarnt, daß es eventuell nicht so gut klappen würde. Tatsächlich: wir sind nur 4,26 km gelaufen (diesmal funktionierte der Forerunner!), und zwar in 36 Minuten.
Das war aber nicht schlimm. Zum einen waren wir in Köppern immer viel zu schnell, so daß mir das kleinere Tempo gut tat. Zum anderen hatte ich heute morgen anhaltende Rhythmusstörungen und Kopfschmerzen; mein Blutdruck schwankte zwischen 115/65 bei 60er Puls und 175/135 bei Puls 38. So war ich ohnehin nicht darauf erpicht, besondere Laufrekorde aufzustellen. Immerhin, nach dem Laufen ist mein Kopf etwas freier, und mein Blutdruck hat sich mit 125/80 bei 62er Puls stabilisiert.
Am Samstag bin ich bei schönstem Wetter wieder gelaufen. Ich nahm meine Tochter mit, die ein neues, gebrauchtes Fahrrad bekommen hatte. Es war gar nicht so leicht, sie zu motivieren: mit dem neuen Rad kann sie richtig schnell fahren, und ich wollte lang, aber dafür langsam laufen.
Wir liefen bei allerbestem Wetter die bekannte Niddastrecke, diesmal ein bißchen verlängert bis zur Harheimer Brücke und ein Stückchen weiter, bis die B3a die Nidda zwischen Berkersheim und Bad Vilbel überquert. Eine sehr schöne Strecke, insgesamt 14,36 km lang. Wir benötigten dazu 1:36 Stunden bei einem Pulsdurchschnitt von 129 und einem Maximum von 157 (ein 3minütiger Sprint am Ende der Strecke).
Hinterher sind wir noch zum Tower-Café Kalorien auftanken, wobei ich ganz brav war und nur einen Salat und eine Apfelschorle nahm, während meine Tochter einen Kinderschnitzel mit Kartoffelecken verdrückte.
Am nächsten Tag, also gestern, spürte ich die Auswirkungen: sowohl am Knöchel als auch anderswo hatte ich deutliche Wehwehchen. Aber heute geht es mir wieder besser, das Wetter ist nach wie vor optimal, also habe ich beschlossen: erstens, morgen laufe ich wieder in Köppern. Und zweitens, am Sonntag werde ich an einem 10-km-Lauf teilnehmen: Rund um den Winterstein. Der Lauf geht über 30 km, biete aber die Möglichkeit, nur 10 davon mitzumachen - das ist mein Lauf :)
Zum Zeitpunkt dieses Blogeintrags sind noch weitere 561 Läufer angemeldet.
Heute bin ich wieder allein in Köppern gelaufen, die altbekannte 8-km-Strecke. Ich habe 56:20 Minuten gebraucht, aber ich kann nicht sagen, wie meine Pulswerte waren, denn ich hatte meinen Brustgurt vergessen. Ich hatte wieder Musik dabei, die Digable Planets und eine weitere Platte der Fun Lovin' Criminals (Loco). Ich muß irgendwas falsch machen: die Ohrhörer fallen mir ständig runter!
An einer matschigen Stelle bin ich kurz ausgerutscht und hab mir den Knöchel ein bißchen verstaucht. Nicht schlimm, aber er meldet sich bei jedem Schritt.
Gestern bin ich wieder in der Mittagspause gelaufen. Allein, weil keiner mit wollte :(
Aber das machte nichts: so konnte ich Musik hören (eine Mischung aus Black Eyed Peas und Fun Lovin' Criminals, gar nicht mal so schlecht zum Laufen!). Ich bin 8,3 km in 58:29 Minuten gelaufen; der Durchschnitt mit 135, der Maximalpuls mit 160 waren beide ein bißchen zu hoch, aber schon üblich in Köppern wegen des hügeligen Geländes.
Zwischendrin bin ich etwas ins Straucheln gekommen, weil es an manchen Stellen sehr matschig war. Hinterher ging es mir wunderbar, der Knöchel ist immer noch nicht in Ordnung, aber es läßt sich damit aushalten.
Später hatte ich des öfteren Brustschmerzen, die nicht sehr schlimm waren, aber doch ein bißchen beunruhigend. Und Kopfschmerzen, immer wieder kurze Phasen. Ich wehre mich dagegen, aber meine Frau macht mir Druck, daß ich zum Arzt gehen soll.
Nach einer langen Pause melde ich mich wieder als aktives Mitglied der Blogger-Gemeinde :)
Ich habe mir mit dem Laufen Zeit bis Mitte Januar gelassen, am 14.01. habe ich dann vorsichtig wieder angefangen. Es ging schleppend, aber es ging. Ich hatte das Gefühl, daß die lange Pause von annähernd 6 Wochen fast einen Neuanfang nötig machte. Wobei die Winter- und Weihnachtszeit mit ihren Anlässen zu schlemmen mir sicherlich nicht half. Meine schön eingesparten Kilos sind alle wieder drauf :(
Egal, ich laufe wieder, und sie werden wieder runterkommen. In diesem Jahr bin ich insgesamt 14 Mal gelaufen bei einer Gesamtleistung von 116,5 km. Sicher nicht optimal, aber gar nicht so übel, wenn man bedenkt, daß ich im Dezember übers Aufhören gedacht hatte.
Hier die Daten, damit alles seine Richtigkeit hat. Das war ja schließlich der Grund, warum ich mit dem Bloggen angefangen hatte!
Datum Uhrzeit Dauer Strecke Puls Durchschnitt / Max
14.01. 10:40 - 0:52, 7,6 km 154 / 192
16.01. 13:40 - 0:54, 8,1 km 142 / 171
18.01. 13:52 - 0:56, 8,0 km 144 / 164
23.01. 12:55 - 0:54, 8,1 km 142 / 171
25.01. 13:08 - 0:56, 8,0 km 144 / 164
28.01. 09:28 - 1:06, 9,2 km 132 / 166
01.02. 13:40 - 0:55, 8,0 km 152 / 204
06.02. 13:23 - 0:55, 8,0 km 140 / 170
08.02. 15:04 - 0:59, 8,0 km 137 / 155
13.02. 13:54 - 0:55, 8,0 km 136 / 163
18.02. 17:21 - 1:10, 10,3 km 134 / 167
22.02. 13:04 - 0:57, 8,0 km 137 / 151
27.02. 13:37 - 0:54, 8,0 km 137 / 169
04.03. 16:09 - 1:01, 9,2 km 126 / 161
Wie man sieht, habe ich versucht, dreimal die Woche zu laufen: dienstags und donnerstags in Köppern in der Mittagspause mit den Kollegen, samstags oder sonntags am Niddaufer. Nicht immer ist das gelungen, aber ich war durchaus willig: wir sind manchmal im Schneematsch oder Regen gelaufen (und sahen danach entsprechend lustig aus!)
So, und jetzt nehme ich mir noch vor, wieder regelmäßig zu schreiben!
Gestern war ich wieder beim Kardiologen - teils zur Routineuntersuchung, teils anlaßbezogen, um über meine Herzrhythmusstörungen zu sprechen.
Der Ultraschallbefund war erfreulicherweise gut - die Klappen öffnen und schließen, wie sie sollen, die Aortenklappe (meine ehemalige Pulmonalklappe, die dorthin verpflanzt wurde) funktioniert so, daß man sie nicht von einer Originalklappe unterscheiden kann, die Pulmonalklappenprothese hat eine minimale Undichtigkeit, funktioniert aber ansonsten tadellos. Das Herz macht hin und wieder ein paar Zwischenshläge, aber das wußte ich ja schon vorher.
Das Belastungs-EKG war ein bißchen schlechter als beim letzten Mal, ich schaffte gerade 200 Watt und 8 Minuten (eine 2-Minuten-Progression beginnend bei 100 Watt), dann mußte ich abbrechen, weil mir schwindlig wurde. Auch das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, daß ich schon seit 4 Wochen nicht mehr laufe.
Dann hatte ich den ganzen Tag ein Langzeit-EKG angeschlossen, dessen Befund noch ausgewertet wird. Dann bekomme ich einen Anruf oder Mail und darf wieder zum Doc, um mich mit ihm zu besprechen :)
Na prima. Ich war heute beim Orthopäden. Der konnte mir keine besonders guten Nachrichten geben: das Röntgenbild zeigt eine deutlich sichtbare Arthrose am Sprunggelenk mit zusätzlichen Kalkablagerungen, die vom häufigen Umknicken stammen :(
Ich bekomme am Mittwoch eine Schiene angepaßt, die das seitliche Abknicken des Gelenks verhindern soll, nicht aber das Knicken in Laufrichtung. Die soll ich drei Wochen tragen, während dessen auch kein Joggen. Was danach kommt, ist ungewiss - kann sein, daß ich mich dann mit Radfahren oder Schwimmen beschäftigen muß...
...werde ich mich nun doch zum Orthopäden begeben. Ist ja kein Zustand sonst - ich laufe herum wie Captain Ahab!
Aus selbigem Grund bin ich immer noch nicht gelaufen.
Zu allem Überfluß habe ich mir am Samstag beim Laufen den Knöchel ruiniert. Ich lief mit Franziska, wir wollten die gewohnte Niddastrecke laufen und das recht gemütlich, weil sie sich gerade von einem grippalen Infekt erholte und ich von meinen Rhythmusstörungen. Nach etwa 25 Minuten wollte sie dann zurück, ich wollte noch etwa 1,5 km bis zur Niddabrücke in Harheim laufen und dann erst umkehren. Wir trennten uns also.
Nach ziemlich genau einer Stunde begann mein rechter Knöchel zu schmerzen (das ist der, der schon länger ziemlich kaputt ist), ich überging das eine Weile, aber irgendwann ging das nicht mehr. Ich mußte nach Hause gehen, und zwar humpelnd.
Jetzt ist der Knöchel dick, er tut höllisch weh, und ich kann mich nur noch humpelnd fortbewegen :(
Ich könnte kotzen!
Ich wollte eigentlich am Wochenende laufen, aber ich bin nicht dazu gekommen. Die Herzbeschwerden waren zwischendurch ziemlich unangenehm. Vor drei Tagen wachte ich mitten in der Nacht mit Todesangst auf, mein Herz spinnte, raste wie verrückt und setzte gleich wieder aus. Ich brauchte lange, um wieder einzuschlafen. Mein Chef fragte schon, ob ich gesoffen hätte :(Mittlerweile geht es mir besser. Heute bin ich wieder gelaufen, und zwar in Köppern.Ich lief die 7,33 km lange Strecke (diesmal wollte ich deren Länge überprüfen und lieh mir ein GPS-Gerät von meinem Kollegen, aber das Ding hatte irgendwie keinen Empfang). Ich lief 49:30 Minuten bei einem Durchschnitt von 139 und einem Maximum von 154. Eine Bewertung verkneife ich mir - ich muß mal sehen, wie sich das Ganze noch entwickelt. Und mich in Geduld üben.
Vor 3 Tagen habe ich die Betablocker-Dosis erhöht. Mit je einer Tablette morgens und abends stabilisiert sich der Puls langsam. Dummerweise wird er immer niedriger, aber das nehme ich gern in Kauf: gestern und heute habe ich beinahe ganz durchgeschlafen. Am Tag war das etwas komisch, mein Puls war über 7 Stunden lang um die 40, der Blutdruck auf 100/60 abgesackt - das bescherte mir kalte Füße und Hände :(
Da ich aber nicht völlig untätig bleiben wollte, bin ich gestern Fußballspielen gegangen. Zum ersten Mal seit über einem Jahr! Dafür klappte das ganz gut, meine Mannschaft verlor zwar elendig, aber das lag sicher nicht nur an mir. Danach gab es wieder Fußball, und zwar in der Vereinsgaststätte: die Eintracht spielte gegen Cottbus (und gewann!).
Heute habe ich Muskelkater an Stellen, die mir vorher noch nie aufgefallen waren. Fußball scheint wohl ein ganz anderer Sport zu sein als Laufen. Das sagte auch meine Frau, als sie mich durchs Wohnzimmer humpeln sah: sportlich ist das nicht! :)
Läuferisch habe ich noch nichts zu berichten, ich werde am Wochenende wieder einen Versuch starten. Bis dahin könnt Ihr meine Neapel-Bilder begutachten.
Ich möchte nur einen kurzen Zwischenbericht erstatten, um keine Sorgen entstehen zu lassen.Jedenfalls sind meine Laufaktivitäten momentan stark eingeschränkt, um nicht zu sagen eingestellt. Ich habe wieder Herzrhythmusstörungen, die zwar nicht schlimm im engeren Sinne sind, aber doch ziemlich unangenehm. Bevor ich ans Laufen denke, muß ich es erst mal schaffen, nachts einigermaßen durchzuschlafen. Ansonsten bin ich zu fertig dazu.
Alles Mist :(
Heute bin ich wieder in Köppern gelaufen, diesmal lief mein Kollege mit. Wir liefen die nunmehr zum Standard avancierte 7,8-km-Strecke in zackigen 50:20 Minuten, der Puls lag im Durchschnitt bei 148 mit einem Maximum von 166.
Das Wetter war optimal, angenehm warm, sonnig mit einer kühlen Brise. Am Ende waren wir beide ziemlich geschafft und verschwitzt, aber glücklich. Und das Virus greift um sich: ein weiterer Kollege hat sein Interesse am Mitlaufen bekundet!
Meine Rhythmusstörungen sind unverändert unangenehm. Gestern hatte ich den ganzen Tag die Pulsuhr an: von 12 Stunden hatte ich 6 Stunden zu niedrigen Puls um die 45, zwischenzeitlich sogar 32 - das ist etwa ein Pulsschlag alle zwei Sekunden. Und dazwischen kurze Rasenphasen bis 202 :(
Heute war mein letzter Lauf in dieser Woche - ich fliege morgen nach Neapel! Und nächste Woche werde ich vielleicht Fußball spielen.
Mist... ich wollte heute wieder einen Mittagslauf machen, hab aber meine Laufschuhe vergessen...
Stattdessen gehe ich jetzt zum Chinesen :)
Gestern bin ich wieder mit Franziska gelaufen, wieder mal bei schönstem Herbstwetter und angenehmen Temperaturen. Es waren viele Läufer unterwegs, was sich darauf zurückführen läßt, daß am nächsten Sonntag der Frankfurt-Marathon stattfindet.
Wir liefen locker, aber ein klein bißchen zu schnell fürs Ausdauertraining: mein Durchschnitt lag bei 134, zum Endspurt hatte ich 164. Wir liefen 11,2 km in 1:13 Stunden, was 6,5 min/km enstpricht. Diesmal lief ich den Spurt kontrollierter, so daß ich mich danach noch gesund anfühlte :) Jedenfalls konnte ich danach einige Stunden im Garten herumwerkeln ohne umzufallen.
Meine linke Wade macht nach wie vor Ärger. Die lange Pause letzte Woche hatte mir sehr gutgetan (am Anfang des Laufs hatte ich gar keine Schmerzen), aber nach dem Lauf am Freitag meldete sie sich wieder. Die Strecke habe ich übrigens nachgemessen, es waren 10,9 km in einem fast runden Streckenverlauf.
In der letzten Zeit habe ich das Gefühl, daß sich meine Herzrhythmusstörungen häufen. Jedenfalls habe ich jede Stunde kurze Phasen mit hoher Frequenz, was ich sonst eigentlich nur ein- oder zweimal am Tag hatte. Ich schlafe auch wieder schlechter. Wer weiß, wenn ich Glück habe, wird das doch zu einem Zustand, der einen Kathetereingriff wieder nötig macht - das wäre zwar lästig, aber dann wären die Störungen endgültig weg. Ich beobachte weiter...
Hey, Danke, Ihr seid super! Ja, ich war faul. Ich habe den Blog vernachlässigt - und das Laufen auch.
Letzteres aber auf nicht so schändliche Weise wir ersteres - das war auch nur ein Test, ob sich da einer meldet. Ihr habt bestanden!
Ich hatte in letzter Zeit mit diversen Schwierigkeiten zu kämpfen. Zum einen terminliche, es kam immer was dazwischen, so daß ich an den vorgesehenen Tagen nicht laufen konnte. Zum anderen hatte ich immer wiederkehrende Herzrhythmusstörungen, einmal sogar so schlimm wie früher, so daß ich nachts kaum Schlaf fand. Und zu guter Letzt war ich auch noch lustlos, ohne Antrieb, ohne Energie. Ein Hänger halt.
Dennoch bin ich nich völlig untätig gewesen. Am 12.10. wollte ich mit meinem Kollegen in Köppern laufen, der aber leider nicht konnte. Ich bin also nachmittags alleine los und lief eine 7,8-km-Strecke in 52:31 Minuten, der Durchschnitt lag bei 139, die Spitze bei 156 - eine etwas schnellere Runde in den Hügeln dort. Das tat gut.
Am 15.10., d.h. lezten Sonntag, bin ich mit Franziska eine 13,8-km-Strecke an der Nidda gelaufen, recht gemütlich bei 125er Durchschnitt, aber mit einer schnelleren 5-Minuten-Phase in der Mittte bei 160er Puls und einem Spurt am Ende, der mich auf 166 brachte - und an den Rand des Umkippens. Noch im Laufen merkte ich, daß mir schwummrig wurde, dann mußte ich halten, und die Welt drehte sich wie verrückt um mich. Wenn ich mich nicht an einen Zaun und (und an meine Frau) festgehalten hätte, wäre ich glatt hingefallen. Danach ging es ganz gut, ich erholte mich relativ schnell. Da war sie aber wieder, meine Grenze.
Heute bin ich eine Stunde gelaufen (1:04), mit einem Durchschnitt von 139 und einem Spitzenwert von 163 etwas anspruchsvoller. Ich habe Intervalle gemacht, jeweils 3 Minuten lang volle Power, dann 5 Minuten ausruhen, dann wieder Power. Das wiederholte ich 5 Mal, den Rest lief ich gemütlich mit 125er Puls. Ich nahm eine neue Strecke, die landschaftlich schöner war, aber leider ein bißchen anstrengender, weil sie einen steilen Anstieg nach Berkersheim einschließt. Ich muß die mal nachmessen.
Zwischendrin treffe ich immer wieder Leute, die entweder nächsten Sonntag hier in Frankfurt den Marathon mitlaufen oder einen anderen wie den Alster-Marathon. Die sind halb Ansporn, halb Neidobjekt :)
Nach einer längeren Pause bin ich heute wieder mit Franziska gelaufen. Wir liefen bei herrlichstem Wetter wieder die bekannte Strecke an der Nidda entlang.
Es wurde ein bißchen schneller als gedacht, mit einem Durchschnitt von 138 und einem Maximum von 146 lag es außerhalb des angestrebten Bereichs von 115-135. Mir ging es trotzdem ganz gut, außer daß mir die linke Wade die ganze Zeit wehtat. Am Ende der Stunde hatten wir ziemlich genau die 10 km erreicht.
Ich muß schon sagen, das hat gutgetan! Leider machte sich die Pause aber beim Gewicht bemerkbar: ich bin wieder bei 78,7 angekommen :(
Jetzt bin ich doch in ein kleines Motivationsloch gefallen... mein Kardiologe, der mir eigentlich bescheinigt hatte, daß bei mir alles bestens steht, hat Bedenken geäußert hinsichtlich des doch recht nahen Termins für meinen Marathonlauf. Ich soll doch den nächsten großen Check im Dezember abwarten, bevor ich anfange, gezielt für den Marathon zu trainieren :(
Zusätzlich hatte ich am Samstag und Sonntag ziemlich unangenehme Brustschmerzen, ich konnte nicht erkennen, ob sie vom Narbenbereich oder von drinnen kommen... da habe ich freiwillig aufs Training verzichtet (war auch den ganzen Tag ziemlich fertig, bin sogar am Tisch kurz eingepennt).
Naja. Lebbegehdweida. Jetzt hab ich gejammert, dann geht es mir besser :)
Jedenfalls kann es durchaus sein, daß mein Maitermin damit endgültig gestorben ist. Mal schauen...
Heute bin ich wieder mit meinen beiden Kollegen in Köppern gelaufen. Die Vorstellungen waren unterschiedlich: ich wollte ein bißchen schneller laufen, Markus wollte eine längere Strecke, und Akki war es egal. Wir entschieden salomonisch: wir verlängerten die Strecke um 1,3 km und liefen schneller :)
Das war ganz ordentlich: wir liefen 7,33 km in 47:50 Minuten, also etwa 6:32 min/km. Mein Puls war 148 im Durchschnitt, 168 Maximum. Hat Spaß gemacht!
Da das Wetter keine Änderung versprach, mußte ich gestern in den sauren Apfel beißen: ich bin um halb neun abends gelaufen, bei Regenwetter und Dunkelheit. Was soll ich sagen, es war gar nicht so schlimm!
Ich lief 1:30 Stunden bei Durchschnitt 131 (und einem Maximum von 155, das daher kam, daß ich die letzten 5 Minuten etwas anzog). Ich lief an der Nidda entlang bis zum Niddapark zwischen Ginnheim und Hausen, weil ich nicht gern so weit weg sein wollte, falls mir was passierte. Dort drehte ich ein paar Runden durch den Park, der ja dafür groß genug ist. Ich war weit und breit die einzige Menschenseele, es war zum Teil ein bißchen gespenstig, gerade wenn ich durch dunkle Waldstücke mußte. Aber ansonsten sehr angenehm, der nasse Boden reflektierte und wirkte wie ein Restlichtverstärker, und meine neuen Funktionsklamotten von Tchibo hielten ausnahmsweise, was die Werbung versprach: ich blieb warm und relativ trocken. Am Ende hatte ich 13,8 km geschafft und war ganz glücklich.
Ich merke tatsächlich, daß diese langen, langsamen Läufe ihre Wirkung haben: bis auf Muskelkater in den Beinen, der auch relativ schnell wieder verschwindet, fühle ich mich pudelwohl. Und der Trend beim Gewicht geht eindeutig nach unten, heute morgen hatte ich 78,2 kg!
Gestern bin ich wieder angetreten, die 2 Stunden am Stück zu knacken. Beim letzten Mal hatte ich nach 1:48 abbrechen müssen (die Strecke war übrigens 14,7 km lang), so daß ich diesmal ein bißchen besser vorbereitet war: ich nahm Wasser mit (hatte mir gefehlt) und nahm mir feste vor, mich nicht zum Schnellerwerden verleiten zu lassen, egal wie knackig der Hintern vor mir sei :)
Was soll ich sagen, es hat geklappt: ich machte 17,2 km in 2:04 Minuten - ganz prima für den Anfang! Ich hatte einen Durchschnittspuls von 133 und ein Maximum von 144, bin also ganz brav gleichmäßig gelaufen. Es hat Spaß gemacht, wenn auch diesmal die Beine hinterher schmerzten. Heute habe ich eine wohlverdiente Pause eingelegt!
Halleluja! Gestern kam der Anruf aus der Kardiologenpraxis. Die Tests sind ausgewertet, Ergebnis: alles OK, ich soll weitermachen! Jawoll!
Da hab ich gleich nochmal losgelegt. Mein Sohn wollte mit dem Laufen anfangen, und da er sonst ziemlich träge und schwer zu motivieren ist, habe ich beschlossen, mit ihm zu laufen. Wir liefen also abends an der Nidda entlang, gaaaanz langsam, und ich mußte ihn mehrfach bremsen. So schaffte er aber mehr, als ich gedacht hätte: 31 Minuten und immerhin 3,8 km. Mit einem Durchschnitt von 116 und 133 Maximum war das wirklich kriechen, aber wichtig war nur, daß er anfängt und dabeibleibt. Und danach sieht es aus!
Ich mache heute Pause, mir hat das nicht so gutgetan - meine Beine tun weh :(
Jetzt ist es amtlich: ich hab mich für den Mainzer Marathon angemeldet! Sobald ich beim Sportarzt war, fange ich an, gezielt dafür zu trainieren.
Vorhin war ich wieder in Köppern laufen, diesmal ein bißchen flotter: die 6 km in 35:26 Minuten, also 5,9 Minuten/km.
Mit einem Durchschnitt von 149 und ein paar Spitzen bis auf 168 hab ich das schon deutlich gemerkt. Aber es hat gutgetan, wir haben uns jetzt vorgenommen, die Strecke unter 30 Minuten zu schaffen.
Ich muß wirklich aufpassen: gestern war ich mit den Kollegen beim Chinesen, heute zeigte mir die Waage wieder 79,7 kg!
Heute abend wird wieder Tango getanzt!
War heute beim Kardiologen und habe gute Nachrichten erhalten: bei mir ist alles soweit in Ordnung. Die Ultraschalluntersuchung ergab nichts Neues (was an sich positiv ist), das Ruhe-EKG war normal, das Belastungs-EKG ganz prima (ich habe 200 Watt geschafft, beim letzten Mal hatte ich mit Ach und Krach die 175 erreicht). Schon erstaunlich, wie anstrengend 11 Minuten auf dem Fahrrad-Ergometer sein können - als ich die Praxis verließ, hatte ich im Treppenhaus weiche Knie. Jetzt bin ich verkabelt und zeichne ein Langzeit-EKG auf.Ich sprach über meine Marathonpläne mit dem Arzt, er war zumindest nicht grundsätzlich dagegen (seine Frage nur: "Aber nicht in diesem Jahr, oder? Sonst hätte ich doch einen Schreck gekriegt!"). Einzelheiten werden wir dann besprechen, wenn die Tests ausgewertet sind. Meinen allergischen Schnupfen werde ich wohl behalten müssen; der Arzt meint, wenn er von dem Betablocker verursacht wird, werden es andere Betablocker genauso tun, und ich brauche ihn offensichtlich (hatte ich ja schon selbst festgestellt).Da ich gern eine EKG-Aufzeichnung wollte, bin ich heute in der Mittagspause wieder gelaufen - diesmal allein, weil Kollege A beruflich unterwegs und Kollege B irgendwie demotiviert war. Es war nicht leicht, den Brustgurt neben den ganzen EKG-Elektroden einigermaßen funktionsfähig zu plazieren, aber am Ende ging es doch. Ich lief die 6 km in 41:23 Minuten mit einem Durchschnitt von 133 und einem Maximum von 143 auf der steilsten Steigung - recht gemütlich also. Bin gespannt, wie oder ob sich das im EKG auswirkt. Ich fand es richtig entspannend und war überrasscht, daß mir nach dem Sonntagslauf nichts wehtat; ich scheine mich gut zu erholen. Hinterher war es doch ein bißchen aufwendig, mich katzenmäßig zu waschen, weil Duschen ja nicht geht.Die Waage hat sich bei 79 kg eingependelt, also die 4 Kilo bin ich wohl los!Heute oder morgen werde ich das Gerät für die INR-Messung bekommen. Da werde ich also selbständiger, meine regelmäßigen Besuche bei der Hausärztin werden weniger werden - schon super, auch wenn sie sehr nett ist :)
Gestern bin ich wieder lang gelaufen, und zwar vielleicht ein bißchen zu lang. Ich lief an der Nidda entlang, aber diesmal in entgegengesetzter Richtung: am Eschersheimer Schwimmbad vorbei in Richtung Heddernheim, von dort bis zur Praunheimer Brücke rechtsseitig, dann wieder linksseitig bis Hausen, dort wieder rechtsseitig bis Alt Rödelheim, dort wieder linksseitig bis zum Ende der Rödelheimer Insel - soweit war ich nach einer Stunde gekommen. Dann bin ich umgekehrt und lief etwa den geleichen Weg zurück. Eine sehr schöne Strecke, die ich vom Radfahren her kenne, und deren Länge ich demnächst mal nachmessen muß. Ich wollte eigentlich zwei Stunden laufen, und das wäre mir sicher auch geglückt, wenn nicht eine hübsche Läuferin aus einem Seitenweg gekommen wäre und so etwa 30 Meter vor mir hergelaufen wäre. Ich entwickelte einen ungesunden Ehrgeiz, gab Gas, holte sie ein und lief dummerweise im gleichen Tempo etwa 15 Minuten weiter - dann hatte ich keine Kraft mehr. Nach 1:48 Stunden mußte ich auf der Heddernheimer Brücke aufhören. Die Läuferin kam langsam, aber stetig hinter mir und überholte mich wieder :)Jedenfalls war das nicht so gut: ich habe Muskelkater, mein linker Unterschenkel tut weh und mein rechter Knöchel ist wieder mal geschwollen. Herzmäßig war das alles im grünen Bereich, obwohl ich wieder zu schnell gelaufen bin (Durchschnitt 132, Maximum 151). Und beim Duschen entdeckte ich eine häßliche Blutblase am rechten Mittelzeh.Ich frage mich bloß, wie ich es anstellen soll, mehr als die doppelte Strecke an einem Stück zurückzulegen!Ansonsten tut mein Herz wieder, was es will - mal ist es zu langsam, mal zu schnell. Morgen gehe ich zum Kardiologen zum großen Check (mit Ruhe-, Belastungs- und Langzeit-EKG, Ultraschalluntersuchung und Blutbild). Mal sehen, was der Doc sagt. Und was er davon hält, wenn ich ihm von meinen Marathonplänen erzähle!
Heute wieder Mittagslauf in Köppern, diesmal mit nur einem Kollegen (der andere schwächelt wohl, hat aber Terminprobleme vorgeschoben). Wieder die 6-km-Strecke, in 39 Minuten gelaufen mit einem Durchschnitt von 139 und einem Maximum von 158. Das Wetter ist sehr schön, sonnig mit einer kühlen Brise, ideal zum Laufen.
Jetzt gehe ich frisch geduscht wieder an die Arbeit :)
Hoppla, ich bin ein bißchen im Rückstand! Aber keine Angst, Uschi, ich lebe noch :)Zunächst ist mir aufgefallen, daß ich eine Trainingseinheit unterschlagen hatte - und zwar am 12.09., eine 8,8km-Laufstrecke, in einer Stunde mit Franziska absolviert. Der Puls war im Durchschnitt 127 mit einem Maximum von 137. Grundlagenausdauer also.Gestern bin ich in der Mittagspause wieder die 6-km-Strecke in Köppern gelaufen, diesmal mit zwei Kollegen. Wir brauchten dafür 39 Minuten mit einem Durchschnitt von 138 und einem Höchstpuls von 155; auch diesmal ist es mir nicht gelungen, den Puls bei den Steigungen niedrig zu halten. Heute bin ich wieder mit Franziska an der Nidda gelaufen, genau eine Stunde bei einem Durchschnitt von 129 und Maximum von 147. Letzterer kam bei einem höllischen Spurt am Ende zustande, ich war recht erstaunt, daß es nicht mehr wurde.Die letzten paar Tage hatte ich ansonsten eher unangenehme Pulswerte - zu niedrig, um die 40 herum, manchmal runter bis 36, unterbrochen durch relativ häufigen Rasenattacken in den 220er-Regionen. Ich fühlte mich auch ziemlich müde und niedergeschlagen, hätte auch ständig einschlafen können. Beim Blutabnehmen am Dienstag fand die Arzthelferin meinen Puls nur mit Mühe, der Blutdruck war auch entsprechend niedrig. Gestern abend dann, als wäre ein Schalter umgesetzt, normalisierte sich der Puls schlagartig, momentan habe ich Werte, wie sie auch von Normalsterblichen bekannt sind: schwankend zwischen 59 und 61 in Ruhe mit entsprechenden Höhen beim Treppenlaufen, usw. Nun ja, der nächste Arzttermin ist schon nächste Woche! Mein Gewicht scheint jetzt wirklich nachhaltig zu sinken, heute hatte ich 78,5 kg!
Nach einem Pausentag am Freitag bin ich am Samstag morgen wieder mit Franziska gelaufen. Sie hatte das gleiche Problem wie ich: es war gar nicht so leicht, sie von unserem gewohnten Tempo auf einen pulsgesteuerten "Kriechgang" zu bringen. Immerhin, ich habe es geschafft (ich bin ganz stolz)! Und dafür liefen wir auch länger. Die Strecke an der Nidda wurde verlängert, bis wir an der Harheimer Niddabrücke ankamen. Dann kehrten wir um und liefen die gleiche Strecke wieder zurück. Das dauerte 1:35 Stunden; die Strecke muß ich noch nachmessen, aber ich schätze sie auf etwa 13 km. Die letzte Minute gab ich meiner Frau Auslauf, und wir spurteten um die Wette. Das machte Spaß!Während des Laufs achtete ich peinlich genau auf meinen Puls. Der sollte zwischen 115 und 135 liegen, und ich hielt ihn im Durchschnitt bei 127. Am Ende war ich 55 Sekunden bei 161. Mein Gewicht lag gestern bei 78,6, wobei er heute wieder bei 79,8 war - nun ja, gestern abend waren wir auch üppig essen!Ob es am langen Lauf lag, weiß ich nicht, aber gestern und heute (Pausentag) hatte ich mehrere Herzrasenphasen, und ansonsten sehr niedrigen Puls - teilweise war er bei 36. Etwas fertig war ich heute auch, aber das lag definitiv am schwülen Wetter.
Heute bin ich wieder meine 6-km-Strecke um Köppern herum gelaufen, d.h. in der Mittagspause bei der Arbeit mit meinem Kollegen. Meinen Vorsatz, den Puls zwischen 115 und 135 zu halten, konnte ich nur bedingt einhalten, da die Strecke doch ziemlich hügelig ist: der Durschnitt betrug 138 mit einem Maximum von 154. Wir liefen 41 Minuten, ohne uns zu verlaufen :)
Egal, danach fühlte ich mich wunderbar :)
Mein Gewicht stellte sich doch auf realistische 80,1 kg ein. Gestern hatte ich noch eine Herzrasenphase, die aber mit 183 relativ locker war. Heute gab es (noch) keine.
So, weiter gehts. Nachdem ich mich in den letzten Tagen mit dem Thema Marathon befaßte, mußte ich leider feststellen, daß ich mein Training bisher falsch angegangen habe. Ich laufe viel zu schnell und variiere viel zuwenig. Zudem ist die von mir nach der Faustformel 220 minus Alter errechnete Maximalherzfrequenz wahrscheinlich falsch. Ich werde um einen Test nicht herumkommen, um sie genauer bestimmen zu lassen. Nächste Woche bin ich eh beim Kardiologen, da werde ich nach einem Sportmediziner fragen.
Jedenfalls bin ich heute (wieder alleine) langsamer gelaufen: mit einem Durchschnitt von 125 und einem Maximalpuls von 134 war das eher gemütlich. Erstaunlich, daß der Körper mehr will, ich mußte mich oft regelrecht bremsen. Nach einer Stunde hatte ich 8,6 km (6,9 min/km) zurückgelegt. Das tat mir aber gut, ich habe keinen Muskelkater und fühle mich ganz angenehm.Die Waage hatte sich in den letzten Tagen bei 80 kg eingependelt, mal bißchen mehr, mal bißchen weniger. Heute zeigte sie mir 78,9. Auch was Nettes :)Weniger nett: die Herzrasenattacken kommen nach wie vor regelmäßig, immer wieder 220er Phasen, die aber wenigstens kurz sind.
So. Nach drei Tagen ohne Laufen wurde es gestern höchste Zeit für den Stadtlauf Lauf für mehr Zeit. Bei diesem Lauf bin schon ein paarmal dabeigewesen, zuletzt vor 3 oder 4 Jahren. Trotz einiger Versuche war es mir nicht gelungen, ein paar Mitläufer zu motivieren. Wenigstens meine beiden älteren Kinder habe ich als Paparazzi engagiert; sie sollten besonders eindrucksvolle Bilder von mir beim Zieleinlauf machen :)Eine schöne Überraschung bei der Schlange vor dem Meldezelt: dort traf ich auf Alex und Petra, die sich auch angemeldet hatten und mit ihren Kindern im Jogger laufen wollten, später kamen noch ein paar andere Bekannte dazu.
Ich wußte, daß ich die 5 km in 30 Minuten laufen konnte, das mache ich schließlich an der Nidda oft. Trotzdem war ich gespannt, wie es mir gehen würde. Ich hatte neue Adidas-Schuhe, die im Gegensatz zu meinen alten Nike-Tretern sehr bequem sind. Meine Beine taten nicht weh, da ich sie seit 3 Tagen aus verschiedenen Gründen geschont hatte. Das Wetter war schön, ein bißchen warm, aber nicht zu warm.Nach einem gespannten Gedränge vor der Startlinie kam der Countdown und dann der Startschuß. Es ging los! Ich lief zunächst mit Alex und Petra, merkte aber bald, daß mir das zu langsam war. Es lief wie häufig bei solchen Veranstaltungen: am Anfang überholt man ständig irgendwelche Menschen, dann bleiben irgendwann alle Läufer zurück, die langsamer laufen als man selbst, man wird selbst nur noch überholt, und dann ist auch das vorbei und man bewegt sich mit dem Troß.
Die Halbstrecke erreichte ich bei 15:21, war also einigermaßen in der Zeit. Dann kam ein leichter Anstieg, mein Puls stieg mit, und ich mußte mich etwas bremsen. Ab etwa 3/4 der Strecke hatte ich das Gefühl, nur noch überholt zu werden, gab ein bißchen Gas und fühlte mich ziemlich fertig. Am Versorgungstisch nahm ich ein Becher Wasser, trank ein paar Schluck und kippte mir den Rest über den Kopf. Das half, aber ich mußte doch noch langsamer laufen. Die Zielgerade auf der Fressgass war voller anfeuernder Menschen, und das wirkte: ich wurde ein bißchen schneller, das Ziel wurde sichtbar. Ich suchte nach meinen Kindern, konnte sie aber nicht finden. Dann war ich da: ich stoppte die Zeit und lief ziemlich erschöpft hinter dem Ziel weiter, um Platz für die Nachrückenden zu machen. 27:06 Minuten! Ich bin ganz stolz!Meine Kinder haben als Paparazzi völlig versagt - kein einziges Bild haben sie geschossen! Sie haben mich schlicht und einfach nicht gesehen! Wenigstens hinterher habe sie mich fotografiert.
Gestern wurde meine kleine Marie eingeschult - eine wunderbare Ausrede für einen Pausentag. Wir hatten herrliches Wetter, und nach der Einschulungsfeier sind wir mit den Rädern zum Towercafé an der Nidda zum Essen gefahren - also praktisch direkt an meiner Joggingstrecke. Abends bin ich wieder in den Kindergarten, bei dem ich ehrenamtlich an der Leitung mitarbeite. Eine Kollegin wurde verabschiedet, weil sie in den Ruhestand geht, eine andere kam an ihrer Statt dazu. Da ich etwa 9 Monate nicht dabeigewesen war, fühlte sich das wie ein gemeinsamer Neubeginn an. Bei alledem machte mein Puls überhaupt keine Mucken.Heute wollte ich mit meinen Kollegen in der Mittagspause laufen, aber es hat sich gezeigt, daß das mangels Beteiligung nicht ging. Ich bin also allein gelaufen und habe mich prompt im Wald verlaufen, so daß ich 6,6 km in 41 Minuten gelaufen bin. Der Puls war im Durchsnitt 147, der Maximalpuls war 163. Das war ein bißchen schneller als beim letzten Mal, und am Ende spürte ich das deutlich: ich schwitze bei der Hitze ziemlich ausgiebig, und mein linker Unterschenkel meldete sich nachdrücklich und ausdauernd. Ich werde da was tun müssen, wenn ich nicht eine erzwungene Pause riskieren will.Heute bin ich zum zweiten Mal bei der INR-Schulung (ich hatte schon davon berichtet, ich bekomme ein Meßgerät genehmigt). Am Montag mußte ich für eine einzige Wertbestimmung sieben Finger anstechen, weil ich mich zu blöd dabei anstellte. Hoffentlich mache ich das heute besser, sonst gehen mir dei Finger aus!
Nach der Pause gestern sind wir (Franziska und ich) wieder gelaufen. Das Wetter genial, sonnig, ziemlich warm, strahlend blauer Himmel, wohin das Auge reicht. Wir liefen eine Stunde, ziemlich zügig, 10,6 km habe ich nachgemessen, was sich auch in meinen Pulswerten niederschlägt: Durchschnitt 153, Maximum 170, wobei nur wenig davon auf einen Schlußspurt zurückgeht.Die Waage zeigte 80,1 kg. Ich bin ganz zufrieden damit, nach der Essensorgie am Samstag hätte ich mehr erwartet!Gestern habe ich in Khurrads Laufkalender alle meine Laufaktivitäten nachgetragen. Ich bin ganz stolz: vom 5.6. bis heute habe ich 280 km zurückgelegt!
Gestern sind wir wieder zu zweit gelaufen, Franziska ist richtig angesteckt und macht immer mehr mit. So soll es sein!Wir liefen 9,3 km, mein Durchschnittspuls war 150, der Maximalpuls 161. Es war sehr angenehm, das Wetter war wieder etwas freundlicher, und wir nutzten die Zeit, um unsere Finanzen durchzugehen. Paßt ja: die sind zum Davonlaufen :)Die Waage zeigte mir erfreuliche 79,0 kg, was ich aber für einen Meßfehler halte, weil ich heute (nach einem zugegeben beispiellosen Gelage mit Freunden am Abend) wieder bei 81,4 war. Heute sind wir nicht gelaufen, weil wir sehr spät ins Bett gekommen waren.Die Rhythmusstörungen sind immer noch da, ich gewöhne mich langsam daran. Jedenfalls stören sie nicht übermäßig.
Ich lese jetzt Laufbücher, speziell zum Thema Marathon, und freunde mich immer mehr mit der Idee an!
Anstatt am frühen Morgen zu laufen, habe ich mit meinem Kollegen Akki einen kleinen Lauftreff in der Mittagspause eingerichtet. Das ist für die Fitness doppelt förderlich: anstatt sich die Bäuche vollzuschlagen, werden die Pfunde durch die Gegend getragen. Jedenfalls war das eine prima Sache: wir sind 39 Minuten gelaufen, die Strecke beträgt ziemlich genau 6 km, ist allerdings eher hügelig (das Höhenprofil zeigt mir 91 m Höhendifferenz an). Mit einem Durchschnitt von 146 sind wir eher gemächlich gelaufen, wobei die Steigungen einen höheren Puls bewirkten (162 Maximum). Wir weden sehen, wie oft wir das durchziehen können, als nächster Termin ist der Dienstag angesetzt.Ansonsten tut sich mit meinem Puls nicht viel: gestern hatte ich auch insgesamt 2 Minuten Herzrasen mit einem Maximum von 221. Mein Gewicht liegt bei 81,1 kg.