Von der Herzoperation Silvester 2005 zum Marathon Oktober 2007

Sonntag, 23. März 2008

Schneller Niddalauf alleine

Ich hatte gestern eine kurze, schlechte nacht und war heute ziemlich müde; nach dem späten Osterfrühstück, der gleichzeitig Mittagessen wurde, habe ich noch das Feuer im Holzofen angemacht und bin irgendwann auf dem Sofa eingeschlafen.

Als ich aufwachte, dachte ich, ich bräuchte etwas, was mich wieder aufweckte. Nichts Besseres dafür als Laufen, aber es war kalt, windig, und überhaupt mußte ich mich dazu durchringen. Zudem mußte ich meinen Sohn um 16:45 am Südbahnhof abliefern, der heute für eine Woche nach Hamburg gefahren ist. Es war kurz vor 3, ich hatte elso genau eine Stunde. Ich lief los.

Ich lief sofort ziemlich schnell los, weil ich mich ein bißchen auspowern wollte und auch sehen wollte, wie weit ich in einer Stunde kommen könnte. Ich lief genau die gleiche Strecke wie vorgestern: von uns aus bis an die Nidda, und dann immer flußaufwärts an der Nidda entlang bis zur Harheimer Brücke. Da hatte ich genau 29:18 Minuten drauf, also kehrte ich um und lief im gleichen Tempo zurück.

Unterwegs traf ich einige Läufer, die ich allesamt überholte - bis auf einen, den Vater einer Klassenkameradin meiner Tochter, der in kurzen Klamotten unterwegs war und mir im Affentempo entgegenkam. Ich weiß nicht, wie schnell er gewesen ist,aber ich war sehr beeindruckt. Er sah ziemlich konzentriert aus und nahm keine Notiz von mir.

Die 12,1-km-Laufstrecke bewältigte ich in 58:39 Minuten - ich lief also wie ein Uhrwerk genau die gleiche Zeit hin wie zurück. War auch kein Kunststück, denn ich lief die ganze Zeit auf Anschlag, schneller hätte ich nicht gekonnt. Das zeigte sich in meinen Pulswerten: Durchsschnitt 173, Maximum 182 bei einem Pace von 4:50 min/km. Ich glaube, so schnell bin ich noch nie gelaufen; am Ende war ich ziemlich fertig, aber wieder ganz wach und mit einem ordentlichen Endorphinschub. Damit hatte ich heute meinen 600. Kilometer in diesem Jahr absolviert.

Meinen Sohn konnte ich pünktlich abliefern (die Zeit reichte sogar, um einen -gräßlichen- Kaffee am Südbahnhof zu trinken); später stellten wir fest, daß wir noch mehr Zeit gehabt hätten, weil der Zug mit einer halben Stunde Verspätung eintraf.

Samstag, 22. März 2008

Lauf mit Marianne am Mainufer, andere Richtung

Mellie ist immer noch da und beschert uns ein ausgesprochen ungemütliches Osterwetter. Es ist sehr wechselhaft, mal regnet es stark, mal nieselt es, mal kommt die Sonne heraus, wobei es aber die ganze Zeit kalt ist. Ich hatte mich mit Marianne um 11 verabredet, kam aber ein bißchen spät, und als wir endlich starten konnten, hatte es angefangen zu regnen. Es war ziemlich kalt, ich hatte zwar meine Jack-Wolfskin-Jacke, aber warm war es immer noch nicht. Wir starteten ein bißchen schneller, so daß uns warm werden konnte, und drosselten später das Tempo. Unterwegs trafen wir ihre Mutter, die mit einer Freundin spazieren war.

Wir liefen diesmal in die umgekehrte Richtung, also ab der Flößerbrücke in Richtung Gerbermühle bis nach Offenbach, knapp unter die Kaiserleibrücke bis zur MTW am Offenbacher Hafen. Landschaftlich sehr schön, wobei der Regen stärker wurde und uns bis etwa zur Staustufe begleitete. Auf dem Rückweg kam wieder die Sonne raus und bescherte uns richtig nettes Frühlingswetter - wenn man von der Kälte absieht.

Insgesamt waren wir diesmal etwas schneller als beim letzten Mal, wir liefen 1:02 Stunden und hatten 10,48 km. Meine Pulswerte waren wieder erfreulich im grünen Bereich: Durchschnitt 152, Maximum 165. Es war trotz des Wetters ein schöner Lauf, zwischendrin bekam ich eine fiese Kopfschmerzattacke, die aber relativ schnell wieder verschwunden war. Wir haben uns gleich für Montag und Dienstag nochmal verabredet.

Freitag, 21. März 2008

Niddalauf mit Franziska und Hund

Heute hatten wir Besuch von Mellie. Mellie war ein Sturmtief, der uns vom Nordatlantik her heimsuchte. Tagsüber regnete es, es blitzte und donnerte, es stürmte - kein Laufwetter, keine Chance. Aber am späten Nachmittag klarte es auf, und so beschlossen wir, mit dem Hund rauszulaufen.

Es war kühl und windig, die Strecke ziemlich matschig, aber alles in allem doch machbar. Wir ließen uns abwechselnd vom Hund ziehen, der eine erstaunliche Ausdauer hat. Einmal wollte ich es wissen und ließ ihn einfach schnell laufen und ging mit, so schnell ich konnte. Unglaublich: ich war schon am Anschlag, aber er hatte noch nicht mal ansatzweise seinen schnellen Schritt erreicht, bei dem er wie wild nach vorne springt.

Wir liefen die bekannte Strecke an der Nidda entlang bis zur Harheimer Brücke. Das sind alles in allem 12,1 km, und es war schon anstrengend, wie immer mit dem Hund: viele Tempowechsel, mal mußten wir den Hund bremsen, mal weiterziehen, wenn er lieber bei anderen Hunden bleiben wollte. Das Tempo war nicht besonders: wir erreichten das Ende der Strecke nach 1:17 Minuten, was etwa 6:20er Pace entspricht. Meine Pulswerte waren entsprechend: 151 im Durchschnitt, 175 maximal. Nach dem Lauf mußte der Snoop vollständig abgeduscht werden - jetzt riecht er nach Shampoo und findet es wahrscheinlich schrecklich :)

Donnerstag, 20. März 2008

Mittagslauf in Köppern bei Regen

Das Wetter war heute insofern besser als gestern, als es mich nicht in falsche Hoffnungen wiegte: von Anfang an war es klar, daß es regnete, zwar nicht besonder stark, aber beständig. Kalt war es auch, also alles in allem kein angenehmes Wetter.

Ich hatte Probleme mit der Schnürung meines rechten Schuhs, irgendwie hatte ich ihn an einer Stelle viel zu fest angezogen, so daß der Fuß etwas weh tat. Das steigerte sich nach einer Weile, so daß ich anhalten mußte, um den Schuh nochmal zu binden. Das wiederholte ich nochmal, und dann ging es wieder - die Schmerzen waren weg.

Ich lief ziemlich gemütlich durch die Gegend, der Regen und der drückende Schuh waren nicht besonders motivierend. Ich kam nach 42:33 Minuten an. DIe Pulswerte: Durchschnitt 158, Maximum 175.

Apropos Werte: meine Leberwerte sind immer noch nicht in Ordnung. Jetzt hätten sie sich nach dem Absetzen der Medikamente eigentlich normalisieren sollen, waren aber nach der letzten Blutprobe letzte Woche wieder angestiegen. Einziger Trost: vielleicht war die Messung nicht zuverlässig, weil ich da irgendwie besonders fetthaltiges Blut hatte, was die Meßwerte verfälschen kann. Das kommt hin, am Abend vor der Blutentnahme war ich fürstlich essen gegangen, was das Blutfett erklären könnte. Lösung: in drei Wochen nochmal Kontrolle, diesmal aber darauf achten, daß ich zwei, drei Tage zuvor nicht zuviel esse.

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Now playing: Jan Garbarek - Bahia

Mittagslauf in Köppern bei Schnee und Hagel

Gestern habe ich den Blogeintrag sträflich unterschlagen. Hole das hiermit nach.

Das Wetter war einfach unangenehm. Es hatte sich schon angekündigt, während ich im Büro saß: plötzlich fing aus heiterem Himmel an zu hageln, später in Graupel und Schnee übergehend. Ziemlich stark, ziemlich fies. Aber es dauerte nicht lange, da hatten wir wieder Sonne. Den Zeitpunkt nutzte ich, um rauszugehen.

Eine Weile ging es gut, aber dann wendete sich mein Glück, und es fing wieder an: Schnee, Graupel, kleine Hagelkörner, alles durch starke Windböen verwirbelt. Sehr unangenehm, weil alles ins Gesicht, auch in die Augen geweht wurde. Diesmal wollte es nicht so schnell aufhören, oder vielleicht kam es mir nur so vor. Unterwegs traf ich auf ein paar unerschrockene Spaziergänger, die entweder allesamt sehr hart im Nehmen waren oder auch vom Wetter überrascht worden waren.

Ich beendete den Lauf nach 40:20 Minuten und war ganz froh, es so schnell hinter mich gebracht zu haben. Mit einem Durchschnittspuls von 168 und einem Maximum von 177 war es auch nicht übermäßig anstrengend gewesen, wenn auch das Gefühl mir was ganz anderes sagte.

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Now playing: Jan Garbarek - Madar

Dienstag, 18. März 2008

Köpperner Mittagslauf mit schweren Beinen

Gestern bin ich nicht gelaufen, da ich vom Winterstein-Lauf noch einen ziemlichen Muskelkater hatte. Heute aber ging es, ich kam locker die Treppe hoch, und als mittags dann die Sonne schien, war mir klar, daß ich raus mußte.

Das Wetter war herrlich sonnig, aber kalt und windig. Eigentlich kein schönes Laufwetter, aber das merkte ich erst, als ich draußen war. Zudem fiel mir der Anfang doch ziemlich schwer, meine Beine waren etwas unwillig. Aber nach einer Weile ging es, ich fand ein Tempo, bei dem ich mich nicht zu stark anstrengen mußte, und behielt es die ganze restliche Strecke bei. Nicht die ganze: irgendwann bei Kilometer 5 sah ich eine Läuferin etwa zweihundert Meter vor mir, und der Ehrgeiz packte mich, sie einzuholen. Das schien machbar, sie war langsamer, bog aber noch bevor ich sie eingeholt hatte in eine andere Richtung ab.

Ansonsten gab es keine Überraschungen: matschig war es an manchen Stellen, aber ansonsten relativ trocken. Ich erreichte die Ziellinie bei 41:47 Minuten und war froh, daß es vorbei war. Der Puls: 161 Durchschnitt, 171 Maximum.

Sonntag, 16. März 2008

Winterstein, die zweite - diesmal richtig!


Der Winterstein-Lauf war meine erste "richtige" Wettkampfveranstaltung. Eigentlich die zweite, da ich zuvor auch beim "Lauf für mehr Zeit" mitgemacht hatte, aber der zählte für mich aus verschiedenen Gründen nicht wirklich dazu. Der Winterstein war für mich schon eine Herausforderung gewesen: 10 km, bergig, kalt und regnerisch. Das Ergebnis war damals nicht besonders gut gewesen.

Heute war ich aber wesentlich besser vorbereitet. Mit über 50 Wochenkilometern durchgehend seit Anfang Januar, mit mehereren Trainings über 20 km und mehr, dazu mit ausgiebigen Tempoeinheiten auf der Köpperner 7,8-km-Kurzstrecke war ich fit genug, um ohne Angst auch den längeren Lauf mitzumachen. Ich hatte mich also für den 30-km-Lauf angemeldet; zwar hatte ich Anfang des Jahres überschlagen, daß ich da ganz gut bedient wäre, wenn ich 3 Stunden für die Strecke brauchte, aber nach den letzten Wochen war ich überzeugt, daß ich ein Tempodurchschnitt von 5:30 min/km durchgängig halten könnte - also 2:45 Stunden für die Strecke.

Die letzten paar Tage hatte mich ein ziemlich übler Schnupfen gepackt, so daß ich noch gestern unschlüssig war, ob ich starten sollte. Heute morgen schien aber die Sonne, das Wetter war warm, die Vögel zwitscherten fröhlich und meine Nase war endlich etwas freier. Ich machte mich also auf den Weg nach Friedberg und fand einen Parkplatz genau an der gleichen Stelle wie letztes Jahr. Ich bekam meine Startnummer (228) und wärmte mich draußen ein bißchen auf. Das Wetter hatte sich mittlerweile sehr zum Schlechten verändert: es regnete, es wurde kälter, und ein ziemlich starker Wind kam auf.

Das waren aber auch die einzigen Wiederholungen zum letzten Jahr. Ich traf noch zwei Eltern aus der Schule meiner Kinder, die ich schon bei anderen Veranstaltungen getroffen hatte, dann ging es auch gleich los. Pünktlich um 9:30 starteten wir. Wie immer war am Anfang ein dichtes Gedränge, das sich aber nach und nach auflöste -relativ spät, denn es gab auf dem Weg eine Baustelle, die den Weg in eine Schotterpiste verwandelte. Auf dem Hinweg nicht so schlimm, war das auf dem Rückweg sehr unangenehm.

Ich hatte Markus' Forerunner dabei, der anfangs auch brav mitmachte, später aber im Wald und bei der dichten Bewölkung seine Satelliten verlor. Er zeigte mir auch nichts, was ich nicht so schon wußte: mein Tempo war sehr unterschiedlich, auf geraden Strecken und bei leichtem Anstieg, vor allem aber bei leichtem Gefälle war ich ziemlich schnell mit etwa 4:38 min/km, während ich bei Steigungen rapide an Tempo verlor: 6:30 und mehr waren keine Seltenheit. Es war aber auch verdammt steil, damit hatte ich nicht gerechnet. Der Lauf heißt zwar "rund um den Winterstein", was irgendwie impliziert, daß man da nicht ganz hoch läuft, aber es fehlte nicht allzuviel für die Spitze. Ab Kilometer 11 bis etwa Kilometer 16 ging es nur bergauf, mal steiler, mal weniger, dann kam ein kurzes Gefälle, und dann ging es wieder bergauf. Bei km 21 war der höchste Punkt erreicht, was sehr angenehm war, aber auch tückisch, denn man konnte sich nicht darauf verlassen; zwischendrin kamen doch ein paar Steigungen.

Ich hatte die ganze Zeit die Uhr im Blick, wobei ich meine Pulswerte einfach ignorierte, da bei diesem Auf- und Ab keine vernünftige Steuerung möglich war. Mir ging es gut, nur einmal spürte ich einen Stich in der Brustgegend, der aber einzeln auftrat und schnell wieder vorbei war. Die Beine machten mir mehr Probleme; ich versuchte ständig, im Kopf die Zeit auszurechnen und war schnell davon überzeugt, daß es mit der angepeilten Zeit klappen könnte. An den Verpflegungsstellen tankte ich Flüssigkeit (später zählte ich zusammen: über 2 Liter Wasser, Tee und Apfelschorle habe ich getrunken, dabei trotzdem 0,6 Kilo gelassen). Gegen Ende, in Ockstadt, verwirrte mich die Kilometermarkierung: ich dachte, ich müßte noch 3 Kilometer laufen und würde die angestrebte Zeit nicht erreichen, dabei waren es nur noch zwei.

Die letzten zwei bis drei Kilometer im Flachen waren schon eine Überwindung, vor allem der Weg durch die Baustelle, wo ich ständig aufpassen mußte, nicht umzuknicken, war kein Spaß. Aber am Ende der langen Strecke konnte ich schon die offizielle Zeit sehen, und als ich sah, daß sie 2:44 zeigte, gab ich doch noch ein bißchen Gas. Ich habe es geschafft, ich weiß die Zeit nicht auf die Sekunde genau (ich warte noch auf die Ergebnisliste), aber die Uhr hatte noch nicht die 2:45 erreicht, als ich die Ziellinie passierte.

Hinterher trank ich Unmengen warmen, gesüßten Tee und holte mir ein wohlverdientes Stück Kuchen. Ich wollte noch duschen, aber von anderen Läufern hieß es, daß die Duschen kalt waren - darauf hatte ich nun wirklich keine Lust. Ich fuhr erschöpft, aber glücklich in verschwitzten Klamotten nach Hause.

P.S.: Mittlerweile ist die offizielle Ergebnisliste online. Ich bin also tatsächlich in 2:44:55 ins Ziel gekommen :)

Ich habe noch das Höhenprofil aufgetrieben, da klopfe ich mir nochmal auf die Schulter. Wäre ich vielleicht anders gelaufen, hätte ich es vorher gesehen? Ich weiß es nicht...

Mittwoch, 12. März 2008

Grrr... Mittagslauf

Mein letzter Lauf vor der Pause sollte ein geruhsamer sein. Ich nahm meinen Blackberry mit, um zu testen, ob die GPS-Navigation auch zur Streckenmessung taugt - was mir leider nicht gelang, die Bedienungsanleitung ist sehr kurz angebunden diesbezüglich, und die Bedienerführung nicht besonders intuitiv.

Kurz nach dem Start traf ich einen Herrn mit zwei Hunden, die nicht angeleint waren. Es waren relativ kleine Kläffer, und sie tobten fröhlich herum. Einer von ihnen stellte sich mir in den Weg, und ich ignorierte ihn und lief meinen Weg geradeaus - und wurde prompt angebellt und angesprungen. Beim folgenden Ausweichemanöver passierte es: der blöde Köter schnappte zu und biß mir in den Oberschenkel.

Es hat nicht besonders wehgetan, auch die Hose blieb ganz, aber der Gipfel war, als ich am Herrchen vorbeilief; der sagte dann: Entschuldigung, macht er sonst nie - und im nächsten Moment fällt mich der zweite Hund an, allerdings ohne zu beißen. Ich hätte mich aufregen können! Kennt er keine Leinen? Wofür gibt es die Dinger?

Jedenfalls brauchte ich noch eine Weile, um mich zu beruhigen. Das spürte ich dann in den Beinen, dazu der Wind, der Matsch, der zeitweise Regen. Es machte nicht soviel Spaß, und ich kam nach 42:21 Minuten ans Ziel. Die Pulswerte: 158 im Durchschnitt, 170 maximal bei einem Pace von 5:24 min/km.

Gestern habe ich doch was unterschlagen: ich habe neue Laufschuhe! Und zwar sind das eigentlich die Schuhe für daheim, aber ich habe sie schon gestern mitgenommen, um sie ein bißchen einzulaufen, da ich sie am Sonntag anziehen will. Es sind ganz tolle Laufschuhe, nämlich die GT-2130 von asics. Ich habe nämlich oft das Problem, daß die Schuhe nicht passen: ich habe eine Schuhgröße zwischen 41,5 und 42, je nach Hersteller. Die 42er sind mir oft zu groß, während die 41,5 zu klein, vor allem zu schmal sind, weil die Hersteller wohl denken, wer kurze Füße hat, hat auch schmale. Ich habe die extra breite Version des GT-2130 bestellt, und endlich habe ich einen Schuh, der wie angegossen paßt.

Dienstag, 11. März 2008

Weiterer Mittagslauf in Köppern bei Regen

Ich kann heute nichts Besonderes über den Lauf berichten: es war windig, regnerisch, nicht allzu kalt, aber matschig. Ich bin die normale, 7,8 km lange Strecke ohne besondere Vorkommnisse gelaufen. Dazu brauchte ich 39:37 Minuten bei Pulsen um 165, Maximum 178. Der Durchschnittspace war 5:03 min/km, entspricht 11,85 km/h.

Ansonsten fällt mir nichts ein.

Doch! Mit dem heutigen Lauf bin ich über die 500-km-Marke in dem Jahr gelaufen. Ein gutes Gefühl. Am nächsten Sonntag werde ich beim Lauf Rund um den Winterstein starten, ein 30-km-Lauf. Deswegen laufe ich diese Woche nur noch morgen.

Montag, 10. März 2008

Schneller Mittagslauf in Köppern

Der Sommer ist ausgebrochen, zumindest was die Kleidung angeht: heute bin ich in kurzer Hose und T-Shirt gelaufen. Zwar war es dicht bewölkt, aber relativ warm (das Thermometer zeigte 11° C). Windig war es.

Mittlerweile hat es sich beinahe schon etabliert, daß ich montags ein bißchen auf Tempo laufe, weil die Wochenendläufe zwar länger, aber geruhsamer sind. Heute war es keine Ausnahme, ich bin gleich zügig gestartet und blieb bei dem Tempo. Die linke Wade, die letzte Woche Ärger gemacht hatte, war wieder ganz ruhig; dafür hat der rechte Knöchel wieder etwas mehr geschmerzt. Nicht allzu schlimm: bei einem ansonsten recht ereignislosen Lauf kam ich ans Ende der 7.8-km-Strecke bei 37:44 Minuten - 5 Sekunden langsamer als die Bestzeit. Der Durchschnittspuls lag bei niedrigen 143, das Maximum bei 185. Ich glaube, der Durchschnittswert stimmt nicht, er kommt mir etwas niedrig vor, vor allem, wenn man bedenkt, daß ich ein Pace von 4:49 im Durchschnitt gelaufen bin.

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Now playing: Ismael Lo - Tajabone

Samstag, 8. März 2008

Lauf mit Marianne am Mainufer

Marianne ist ja neu in Frankfurt und kennt so gut wie nichts. Daher war es heute eine naheliegende Idee, am Mainufer entlang zu laufen, so daß sie ein paar Eindrücke der Stadt sammeln konnte. Wir liefen vom Merianplatz los, sie hatte ihren Polar-Sensor am Fuß, mit dem sie die Geschwindigkeit einigermaßen kontrollieren konnte, und ich achtete penibelst auf die Uhr.

Wir liefen bei recht schönem Wetter die Berger Straße runter bis zum Anlagenring, dann die Friedberger und Obermainanlage bis zum Main und dann über die Ignatz-Bubis-Brücke auf die südliche Mainseite, dort bis zur Uniklinik, über den Holzbeinsteg und auf der anderen Mainseite wieder zurück. Eine insgesamt 9,9 km lange Strecke, die wir in 1:03 Stunden absolviert haben.

Ein netter Lauf, bei dem ich endlich dazukam, den eingestellten Normbereich meiner Pulswerte einzuhalten. Wir wollen das weiterhin pflegen, und Marianne hat sich vorgenommen, auch alleine diese Strecke zu laufen.

Freitag, 7. März 2008

Heimlauf von Köppern nach Frankfurt am Abend

Gestern Abend habe ich dann mein Vorhaben umgesetzt und bin nach Hause zurückgelaufen. Da ich jetzt ein neues Handy habe, das nicht in die kleine Hosentasche paßt, mußte ich mir von meinem Kollegen eine Gürteltasche ausleihen, in die ich dann auch Schlüsselbund und Geldbörse reinpackte. Ein unangenehmes Gefühl, die Taschen hüpfte mit jedem Schritt hoch und runter, so daß ich schließlich das Handy in die eine Jackentasche und die Geldbörse in die andere stopfte - auch keine gute Lösung. Zwischendrin habe ich die Dinge je in eine Hand genommen, das ging zwar, war aber nervig.

Das Wetter: es war ziemlich kalt gestern, wolkig, leicht windig, so daß meine gute Jack-Wolfskin-Jacke richtig zum Einsatz kam: sie ist atmungsaktiv und stoppt den Wind, wärmt aber schön. Die Wade machte gleich ein bißchen Ärger, aber nach einer Weile war ich aufgewärmt, und die Schmerzen ließen nach. Danach war ich wieder gut drin, und es lief wieder rund. Die Strecke war wieder exakt die gleiche (es wurde langsam dunkel, so daß ich keine große Lust hatte, einen alternativen Weg zu finden, obwohl ich an der Karte gesehen habe, daß es vielleicht ganz gut wäre, mit dem Erlenbach ganz runter bis zur Nidda zu laufen, um mir den Anstieg zwischen Erlenbach und Eschbach zu ersparen). Es gab erstaunlicherweise etliche Jogger, die genau wie ich in der Dunkelheit ihre Runde drehten.

Ich brauchte für die 21,5 km lange Strecke 1:55:41 Stunden, 5 Minuten länger als letzte Woche. Ich war dennoch ganz zufrieden, daß die Wade das so locker mitgemacht hatte. Locker - naja. Heute laufe ich nicht, soviel ist sicher. Der Muskelkater war heute morgen deutlich ausgeprägt, ein leichter Schmerz am Knöchel hat sich auch eingestellt. Was Positives: ich habe dabei ein Kilo gelassen und bringe heute 69,1 Kilo auf die Waage. Die Pulswerte: 171 im Durchschnitt, 179 maximal.

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Now playing: Mercan Dede - Ab-i Hazân

Donnerstag, 6. März 2008

Mittagslauf in Köppern und fieser Wadenkrampf

Ein widersprüchliches Wetter gestern. Morgens strahlender, blauer Himmel, kalt, aber sehr schön. Kurz vor Mittag dann wieder Schneetreiben. Bei meinem Lauf hatte es wieder aufgehört, die Sonne war aber nicht ganz durchgekommen. Windig und kalt wars.

Ich bin relativ entspannt gelaufen, aber nicht wirklich langsam. Zwar hatte ich etwas Muskelkater, aber ich konnte mich nicht ganz dazu durchringen, es langsam angehen zu lassen. So lief ich also die ziemlich matschige, 7,8 km lange Strecke in 40:03 Minuten. Die Pulswerte: 170 im Durchschnitt, 181 maximal. Danach war ich schon ziemlich fertig.

Eine unangenehme Überraschung hatte ich in der Nacht: ich bin aufgewacht von einem fiesen Krampf in der linken Wade, der ziemlich heftig und ziemlich hartnäckig war, und der mir heute morgen noch unangenehme Schmerzen bereitete. Da ich seit einiger Zeit die Magnesium/Kalium-Tabletten nicht mehr nehme, habe ich gedacht, ich spendiere mir mal was Gutes und warf eine Tablette ein. Ob deswegen oder trotzdem, jedenfalls geht es der Wade jetzt viel besser. Das ist gut: ich laufe heute wieder die Halbmarathonstrecke nach Hause zurück.


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Now playing: Richard Strauss (Wiener Philharmoniker - Lorin Maazel) - Of Joys and Passions

Dienstag, 4. März 2008

Wintereinbruch

Es ist schon verrückt: letzte Woche bin ich noch in kurzer Hose durch den Wald gerannt, heute hatte ich beinahe das Gefühl, meine langen Klamotten seien zuwenig. Kurz nach meiner Ankunft in Köppern heute morgen hat es angefangen zu schneien, und zwar so richtig. Dicke Flocken, die sich auf die Autos, auf die Straße, auf die Dächer legten, die Bäume mit einer Puderzucker-Schicht bedeckten, und der Schnee blieb vergleichsweise lange liegen.

Als ich losgelaufen bin, hat es noch geschneit, aber es lag kaum noch was auf den Wegen. Das Thermometer zeigte 2° C. Ich lief relativ gemütlich los, heute ist sozusagen Erholungstag, nachdem ich gestern wieder so schnell gelaufen war. Da hatte ich auch kein Problem damit, daß ich ständig auf den Weg achten mußte: es war heute richtig matschig.

Am Ende der großen Steigung, auf dem letzten Meßpunkt, schaute ich auf die Uhr: 37:43. Gestern wäre ich schon angekommen, jetzt hatte ich noch über 2 Minuten zu laufen. Das tat ich auch, relativ entspannt, und kam nach 40:03 Minuten ans Ziel. Die Pulswerte waren mit 166 im Durchschnitt und 178 maximal relativ in Ordnung.

Montag, 3. März 2008

Schneller Mittagslauf und wieder neue PB

Der Weg war heute zwar sehr matschig, aber noch einigermaßen passierbar. Ich bin gleich mit der Absicht gestartet, eine neue Bestmarke zu erlaufen, d.h. gleich relativ flott. An manchen Stellen mußte ich aufpassen: der Weg war so vermatscht, daß ich wirklcih ins Schlittern kam. Aber ich bin nicht hingefallen, also war das in Ordnung. An der Bahnschranke war ich schon nach 12:32 Minuten, aber ich mußte warten, weil die Schranke eben aufgegangen war und der dichte Straßenverkehr mich aufhielt. Nach etwa 25 Sekunden wurde mir das zu bunt, und ich lief einfach zwischen den Autos rüber.

Im Wald gab es plötzlich eine Überraschung: eine riesige Eiche, noch liegend ein majestätischer Anblick, lag quer über meinem Laufweg. Wäre ich die Eisenbahn gewesen, hätte ich sofort an die Daltons denken müssen; so reichte es einfach, um das Wurzelwerk herumzulaufen.

Das Laufen klappte sehr gut, die zwei Tage Pause (ich konnte am Wochenende wegen des Sturms nicht laufen) wirkten sich sehr positiv aus. Am Ende der Strecke hatte ich zwar ein bißchen Seitenstechen und hohe Pulswerte, aber ich schaffte es in 37:35 Minuten, was die neue Bestmarke wird.

Die Pulswerte: mit einem Durchschnitt von 179 und einem Maximum von 189 war es zwar kein Spaziergang, aber nach etwa 5 Minuten war ich wieder soweit erholt, daß ich wieder ins Gebäude gehen konnte, ohne übermäßig zu schwitzen.

Eine Stunde später stelle ich fest: ich habe Glück mit dem Wetter gehabt. Jetzt regnet und graupelt es.

Freitag, 29. Februar 2008

Lockerer Lauf bei Matsch in Köppern

Locker - na ja. Ich war von gestern schon noch geschlaucht, und heute morgen hatte es noch in Strömen geregnet. Mittags war der Regen vorbei, aber ich hatte gegen ganz andere Kräfte zu kämpfen: meine Kollegen haben heute den Grill abgestaubt und ein paar Würstchen besorgt. Ich sollte mich entscheiden.

Ich kämpfte noch mit mir, aber am Ende gewann doch die Lauferei. Diesmal aber mit dem ganz klaren Vorsatz, nicht zu schnell zu laufen, denn die Beine wollten das nicht. So lief ich relativ ruhig los, was auch gut war, denn der Weg war völlig matschig, an manchen Stellen fühlte er sich an wie Seife. Gestern hatte ich meine Schuhe ein bißchen gereinigt, aber das sieht man ihnen heute nicht mehr an.

Ich beendete den Lauf bei 42:17 Minuten und war wieder mit mir und der Welt zufrieden. Der Puls war bei 164 im Durchschnitt und 174 maximal.

Damit habe ich mein Laufpensum von mindestens 50 km für die Woche erfüllt (53), so daß ich getrost am Wochenende wegfahren kann. Zwar nehme ich da meine Laufklamotten mit, aber die Wettervorhersage ist nicht berauschend, also weiß ich nicht, ob sich eine Gelegenheit zum Laufen ergeben wird.

Donnerstag, 28. Februar 2008

Homerun am Abend

Da ich heute das Auto meiner Frau überlassen hatte, bin ich mit der Bahn nach Köppern gefahren und zurückgelaufen. Die Strecke war die gleiche wie beim letzten Mal, bis auf die letzten 300 Meter, die bin ich gegangen - ich hielt an der letzten Ampel und war mit mir zufrieden.

Ein schöner Lauf, die Landschaft wie immer sehr ansprechend, das Wetter leider suboptimal (mittendrin hat es dann doch angefangen zu regnen), und in meinem Schuh war irgendetwas, das scheuerte, so daß ich jetzt eine Blase habe. Ansonsten lief es optimal: ich schaffte die 21,5 km in 1:50:41 Stunden! Und war natürlich 1. pudelstolz und 2. völlig fertig.

Mittlerweile sitze ich auf meinem Sofa und hab mich wieder erholt. Die Pulswerte zeigen, daß es nicht übermäßig anstrengend war, aber doch anspruchsvoll: Mittel 169, Maximum 176. Für ein Durchschnittstempo von 5:08 min/km ist das durchaus akzeptabel, finde ich.

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: es läuft gut im Moment :)

Mittwoch, 27. Februar 2008

Mittagslauf mit Markus in Köppern

Mein Kollege Markus macht sich: heute hat er mir schon morgens an der Kaffeemaschine gesagt, daß er seine Laufsachen dabei hatte und mitlaufen wollte. Tatsächlich war er dann mittags dazu bereit und kam mich in voller Montur abholen.

Wir liefen wieder im Kopromißtempo, wobei ich bald das Gefühl hatte, daß er gut drauf war, denn er beschwerte sich beim Laufen nicht und zog ab und zu mit der Geschwindigkeit an. Naja, nicht beschweren: gerade als ich ihn darauf ansprechen wollte, jammerte er ein bißchen rum. Aber er hielt gut durch, und wir kamen nach 42:26 Minuten an.

Meine Pulswerte: 163 Durchschnitt, 183 Maximum.

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Now playing: Jorge Drexler - De amor y de casualidad

Dienstag, 26. Februar 2008

Mittagslauf in Köppern im Regen

Das Wetter läßt mal wieder zu wünschen übrig. OK, ich beschwere mich nicht, immerhin ist es mit 10 Grad noch relativ warm. Aber warum muß mich immer der Regen erwischen, wenn ich rausgehe?

Jedenfalls waren heute wieder lange Klamotten angesagt. Ich wollte nicht heizen, sondern mich ein bißchen erholen, und so lief ich gemütlich los. Erwartungsgemäß waren nicht viele Leute unterwegs, nur ein par Hundeausführer und zwei Bauarbeiter, die sich darüber aufregten, daß ich die Wegsperrung mißachtete und trotzdem meine gewohnte Strecke lief. War ja auch Platz, was solls.

Jedenfalls erreichte ich das Ende der Strecke nach 40:41 Minuten bei einem Pulsdurchschnitt von 169 und einem Maximum von 179.

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Now playing: Los Fabulosos Cadillacs - El Matador

Montag, 25. Februar 2008

Mittagslauf in Köppern - neue PB :)

Bei relativ warmem Wetter (11 Grad) mußte ich mir gar keinen Ruck geben, um rauszugehen. Die Beine wollten von allein. Ich hatte keine kurze Hose dabei (heute morgen hatte es noch geregnet), also bin ich in langer Hose und T-Shirt rausgegangen.

Gleich am Anfang habe ich etwas Gas gegeben, der Körper fühlte sich gut an, leicht und schön kräftig :) Ich erreichte die Friedrichsdorfer Str. bei 12:38 Minuten, und so ging es auch weiter. Die ganze Zeit bin ich zwar etwas am Schnaufen gewesen, aber es ging. Am letzten Meßpunkt war ich bei 35:33 Minuten, also war es knapp für die Bestmarke - ich mußte mich sputen, was schon recht schwer wurde. Aber ich habe es geschafft: nach 37:39 Minuten war ich am Ziel, also 5 Sekunden schneller als letzte Woche.

Die Pulswerte: mit einem Durchschnitt von 177 und einem Maximum von 187 war ich etwas über das, was ich eigentlich sollte. Aber es ging mir trotzdem relativ gut dabei, und ich erholte mich recht schnell. Die Beine haben keinen Muskelkater davongetragen, nur der Knöchel hat ein paarmal geschrien.

Überhaupt der Puls: es sieht so aus, als könnte ich tatsächlich ohne Betablocker leben! Mein Blutdruck hat sich in den letzten Tagen weiter nach unten entwickelt und zeigt beinahe Normwerte: 125/75. Der Puls ist jetzt auch in Ruhe etwas höher, mein Ruhepuls beträgt hübsche 55, nur steigt er relativ schnell in die Höhe, wenn ich meinen Kreislauf ärgere. Auch habe ich immer wieder Stolperphasen, vor allem wenn ich mich hinlege. Das wird aber denke ich schon noch besser werden (es ist ja jetzt schon besser als vor zwei Wochen).

Samstag, 23. Februar 2008

Neue Laufpartnerin gefunden, leicht übertriebener Start

Über die Community 1-2-sports, von der ich auch meinen Laufkilometerzähler rechts habe, bin ich zu einer neuen Laufpartnerin gekommen. Marianne ist neu in Frankfurt und suchte nach jemanden, der ihr hilft, den inneren Schweinehund zu überwinden; sie will sich für den Frankfurter Marathon vorbereiten.

Wir hatten uns zu einem maximal einstündigen Lauf verabredet, weil sie im Winter bisher nichts gemacht hatte. Ich suchte über Google Maps eine entsprechende Strecke, gestartet bei ihr in Seckbach. Da ich mich in der Gegend nicht besonders auskannte, habe ich mich relativ schnell verlaufen, und wir mußten einen ziemlichen Umweg durchs Preungesheimer Wohngebiet machen. Irgendwann kamen wir doch auf meine vorgesehene Strecke, die landschaftlich sehr schön durch Felder und Hügel zwischen Frankfurt und Bad Vilbel führte. An einem Punkt mußten wir uns entscheiden: rechts ging es bergauf auf meine gemessene 10-km-Strecke, links ging es bergab durch Berkersheim in Richtung Nidda, wobei der Weg dann länger sein würde. Ich ließ Marianne die Wahl, und sie entschied: nach unten. Nun gut.

Ich hatte nicht auf der Uhr geschaut, aber als wir unten an der Nidda ankamen, waren wir schon länger als eine Stunde unterwegs, und das Tempo war für sie etwas zu hoch gewesen. Dazu kam, daß ich den Weg zurück von da aus nicht so genau kannte. Ergebnis: wir mußten zwischendrin ein paarmal gehen, damit mir meine Laufparnterin nicht gleich am ersten Tag abhanden kam :)

Es war nicht schlimm, jedenfalls sagte sie mir das: die Gegend kennenzulernen hat ihr Spaß gemacht, das Laufen war anstrengend, aber nicht zu sehr. Wir konnten uns gut unterhalten, und so waren wir nach 2:06 Stunden und 16,27 Kilometern wieder zurück. Daß ich sie nicht zu sehr überfordert habe, zeigt mir auch, daß sie gleich den nächsten Lauftermin festlegen wollte. Nächstes Wochenende bin ich nicht da, aber das übernächste wird wieder gelaufen - und zwar auf einer mir besser bekannten, voher vermessenen Strecke :)

Ein bißchen widersinnig war das schon: später ist Franziska alleine mit dem Hund los, und zwar machte sie 12 flotte Kilometer im schnellen Hundetempo. Wir hätten zusammen laufen können...

Freitag, 22. Februar 2008

Schneller Mittagslauf in Köppern

Heute wieder allein gelaufen. Das Wetter ist zwar relativ warm, aber bewölkt und windig gewesen. Ich lief trotzdem mit der kurzen Hose.

Es lief gut, ich mußte zwar hin und wieder aufpassen, weil der Boden ziemlich matschig war, aber das war auch alles. Ich beendete den Lauf ziemlich aus der Puste bei 38:19 Minuten; der Pulsdurchschnitt war bei 172, das Maximum bei 185.

Die Kopfschmerzen geben keine Ruhe. Heute morgen war ich ziemlich geschlaucht, ich hatte eine kurze, heftige Attacke und danach dumpfe Schmerzen über zwei oder drei Stunden. Mittlerweile sind sie wieder weg.

Donnerstag, 21. Februar 2008

Lockerer Mittagslauf mit Markus in Köppern

Heute hat sich mir mein Kollege Markus mal wieder angeschlossen. Das Wetter war mild, wenn auch bewölkt, die Wege etwas matschig, aber man konnte sehr gut laufen.

Markus sagte gleich am Anfang, daß er nicht schnell laufen wollte, ich ließ ihn das Tempo bestimmen, und so liefen wir gemütlich durch die Gegend und unterhielten uns. Zwischendrin bekam er einen Anruf, wofür er doch sehr dankbar war (wir scherzten: er würde immer einen Anruf für Minute 30 bestellen, da kommt nämlich die große Steigung).

Wir kamen ans Ziel nach 44:40 Minuten, ich ganz erholt, Markus etwas schnaufend, aber zufrieden. Meine Pulswerte waren trotzdem relativ hoch: 161 Durchschnitt, 181 Maximum. Das hängt aber nach wie vor mit dem abgesetzten Betablocker zusammen und macht mir gar keine Sorge.

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Now playing: Jarabe de palo - Corazón

Mittwoch, 20. Februar 2008

Mittagslauf in Köppern bei Regen, nicht so schnell

Heute war das gute Wetter leider vorbei. Schon früh am Morgen hatte sich ein dichter Nebel über alles gelegt, der die Temperaturen aber leider nicht höher machte. Als ich dann rausgehen wollte, hatte es auch angefangen zu regnen, ohne Aussicht auf Besserung. Ich wartete zwar eine halbe Stunde, aber als klar war, daß der Regen nicht aufhören würde, zog ich mit um und ging los. Man ist ja nicht aus Zucker.

Meine Beine meldeten sich aber schon, also lief ich heute nicht so schnell. Ich lief ganz entspannt los und versuchte, ein angenehmes Tempo zu finden - gar nicht so einfach bei der Kälte. Schließlich fand ich ein angemessenes Tempo, bei dem ich nicht frierte, aber auch nicht japsen mußte.

Erwartungsgemäß waren heute kaum Menschen unterwegs, die meisten mit dem Hund, der ja bei jedem Wetter Auslauf braucht. Nach einer Weile war mir nicht mehr kalt, und ich konnte die Landschaft genießen. An manchen Stellen wurde es gefährlich, der Regen gefror auf dem Boden, uns es war sehr rutschig.

Ich erreichte das Ende der Strecke bei 39:44 Minuten mit einem Pulsdurchschnitt von 170 und einem Maximum von 179 - nicht wirklich ein Erholungslauf, aber auch nicht allzu anstrengend. Wenn ich mir das recht überlege, ist das schon eine gute Sache: ich laufe heute zur Erholung Zeiten, die vor 6 Wochen zum absoluten Maximum gehört hätten. Es läuft gut, habe ich das schon gesagt?

Dienstag, 19. Februar 2008

Mittagslauf in Köppern bei schönstem Wetter und neue PB

Heute ist das Wetter so herrlich, daß ich wieder mit der kurzen Hose rausgegangen bin - diesmal freiwillig, die lange hatte ich dabei, aber nicht angezogen.

Schon nach dem Loslaufen war mir klar, daß es heute ein schneller Tag werden würde: ich spürte wieder meine Beine, wie sie sozusagen von alleine liefen. Ein gutes Gefühl. Unterwegs traf ich jede Menge Leute, viele Spaziergänger, sogar ein paar Jogger. Der erste Messpunkt an der Friedrichsdorfer Straße bestätigte das Gefühl: mit 12:38 Minuten war ich richtig gut dabei. Und es lief weiter so.

Zwischendrin, vor allem an der langen Steigung, merkte ich schon, daß es anstrengend war, aber ich ließ mich davon nicht irritieren und lief weiter in dem Tempo. Mit Erfolg: ich schaffte die Strecke in 37:44 Minuten und stellte einen neuen Rekord auf :)

Montag, 18. Februar 2008

Schneller Mittagslauf in Köppern - eine Sekunde

Heute mußte ich mit kurzer Laufhose laufen, weil meine beiden langen in der Wäsche sind. Ich zitterte schon beim Rausgucken, aber bis zum Mittag hatte die Sonne alles wieder aufgewärmt; ich durfte bei 8 Grad raus.

Der Lauf von gestern mit dem Hund hatte mich doch ganz schön mitgenommen, ich hatte Muskelkater nicht nur an den Beinen, sondern auch an den Armen, da, wo ich ständig den Hund hatte zurückhalten müssen. Außerdem hat mein Knöchel leise um Gnade gefleht. Ich lief also erst relativ langsam an, aber irgendwann packte mich die gute Laune, ich ließ mich vom Wetter, dem Vogelgezwitscher und dem schönen Licht anstecken und war schon wieder im Tempo. Ich erreichte heute keine Verbesserung der Zeit, aber es war knapp: mit 37:55 Minuten war ich genau eine Sekunde langsamer als die PB. Der Pulsdurchschnitt war bei 168, der Höchstwert allerdings bei 186.

Sonntag, 17. Februar 2008

Niddalauf mit Hund bei herrlichem Wetter

Heute war das Wetter zwar kalt, aber sonnig und, wenn man sich in der Sonne aufhielt, durchaus genießbar. Mein Hund war den ganzen Tag ziemlich unruhig gewesen, so daß ich dachte, er könnte mal wieder etwas Bewegung brauchen. Also nahm ich ihn zum Laufen wieder mit.

An der Nidda war viel los. Die ganze Welt schien rausgegangen zu sein, Spaziergänger, Walker, Ausflügler, Jogger, Radfahrer - alles tümmelte sich auf dem Niddauferweg. Es war etwas anstrengend, aber das ließ nach, sobald ich nicht mehr im Einzugsgebiet vom Towercafé war, d.h. etwa nach 3 Kilometern. Danach waren zwar immer noch viele Menschen unterwegs, aber es war möglich, ihnen auszuweichen.

Ich lief wieder den Weg bis zur Stadtgrenze zu Bad Vilbel an der Niddabrücke der B3. Diesmal hatte ich zur Abwechslung den Forerunner, der meine Messung per Google Maps mehr oder weniger bestätigte: die Strecke betrug nach Anzeige des Garmin 14,3 km gegenüber 14,1 bei Google Maps.

Es war ein recht flotter Lauf, trotz all den Umständen: ich kam nach 1:17 Stunden an, was ziemlich genau einen 5:30er-Schritt aim Durchschnitt ausmacht. Ich bin auch relativ konstant gelaufen, was meine Pulswerte deutlich machen: 162 im Durchschnitt, 169 maximal. Der Hund als Tempomacher scheint eine gute Sache zu sein, und mittlerweile läuft er auch ziemlich brav mit; nur manchmal muß man aufpassen, wenn spielbereite Hunde auf dem Weg sind.

Samstag, 16. Februar 2008

Abendlauf mit Markus in Köppern

Gestern hatte ich während des Tages viel zu tun und konnte mittags nicht zum Laufen rausgehen. Ich dachte erst, zurück nach Hause zu laufen, aber da ich abends verabredet war, würde die Zeit dazu nicht reichen. Als ich mich damit abgefunden hatte, gar nicht laufen zu gehen, kam mein Kollege Markus rein und fragte mich, ob wir nicht zusammen rausgehen wollten.

Das war ein schöner Lauf. Es war früher Abend, die Sonne stand schon tief, und wir liefen in einem Kompromisstempo (für Markus etwas zu schnell, für mich etwas langsamer). Schön. Zu dieser Uhrzeit hatte ich die Strecke noxh nicht gesehen, und es war ein wunderschöner Sonnenuntergang.

Wir liefen 43:33 Minuten, ich war ganz erholt, Markus schnaufte. Dann rechnete er noch aus, daß ich bei meinem Tempo noch etwa einen Kilometer Vorsprung erlaufen hätte :)

Meine Kopfschmerzen melden sich leider zurück. Gestern bekam ich eine heftige Attacke, und am Abend davor ebenfalls eine ganz fiese. Ich habe festgestellt, daß mein Gemütszustand eine Rolle spielt; wenn ich mich aufrege, scheint das irgendwas auszulösen.

Donnerstag, 14. Februar 2008

Mittagslauf in Köppern bei Nebel

Heute ist das Wetter nicht so schön: kalt, neblig, ungemütlich. Ich habe ernsthaft geschwankt, als mich meine Kollegen fragten, ob ich mit ihnen zum Chinesen ginge - aber die Vernunft siegte. Ich bin gelaufen.

Da ich noch einen ziemlichen Muskelkater habe, bin ich diesmal wirklich etwas langsamer gelaufen. Ganz gelingt mir das nicht, aber es war doch etwas entspannend. Mein Puls war wieder etwas hoch, aber diesmal im Rahmen des Möglichen; mit einem Durchschnitt von 169 und einem Höchstwert von 178 war das alles in allem doch eine anstrengende Leistung.

Ich beendete die 7,8-km-Strecke nach 40:34 Minuten und war hinterher relativ ausgeruht.

Eine gute Nachricht aus der Medizinfront: nachdem ich meine Kopfschmerztabletten aufgrund der hohen Leberwerte komplett absetzen mußte, scheinen sie sich doch zu beruhigen. Sie gehen runter, und ich darf in 4 Wochen eine weitere Blutprobe abgeben, um zu sehen, ob sie sich dann vollkommen normalisiert haben. Das Überraschende dabei: bisher kommen, abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, die Kopfschmerzen nicht mehr zurück. Wenn das so bleibt, kann ich also tatsächlich das Medikament ersatzlos streichen!

Mittwoch, 13. Februar 2008

Weiter gehts - es läuft gut

Heute bin ich wieder in Köppern gelaufen, wieder bei bestem Wetter, wenn auch ich unschlüssig war, ob ich die kurzen Klamotten anziehen sollte oder die langen. Ich wählte einen Kompromiss - lange Hose, kurzes T-Shirt. War OK.

Da ich von gestern schon noch etwas Muskelkater hatte, vor allem an den Oberschenkeln, bin ich etwas langsamer losgelaufen. Zudem schien wieder entweder das Herz oder die Uhr zu spinnen, ich habe also keine Pulswerte für heute. Ich kam an der Friedrichsdorfer Straße bei 13:06 Minuten an, was auch nicht unbedingt getrödelt ist. Irgendwie packt mich der Geschwindigkeitsrausch momentan, jedenfalls kam ich am Ende der letzten Steigung bei 36:06 Minuten an, und ich dachte, hoppla, schnell warst du, aber eine Bestzeit wird es nun nicht mehr - es sei denn, du rennst jetzt. Gesagt, getan, ich gab etwas Gas, soweit es ging, und lief die letzten zwei Minuten ziemlich schnell. Die Zeit von gestern habe ich nicht geschafft, aber immerhin ansehnliche 38:13 Minuten.

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Dienstag, 12. Februar 2008

Schneller Mittagslauf in der Sonne - und wieder neue PB

Heute war es wieder sonnig, schön warm, und zwar so, daß ich beschloß, in kurzer Hose und T-Shirt zu laufen. Damit mir nicht kalt wurde, bin ich gleich schnell losgelaufen, und ich merkte, daß es gut ging. Sehr gut sogar: die Zwischenzeit an der Bahnschranke war mit 12:34 Minuten wieder rekordverdächtig, und so lief ich weiter. Ich spürte zwischendrin noch die Waden und leichte Ermüdungen auf den Oberschenkeln, aber ansonsten lief alles prima. Nur die Pulswerte, die stimmten heute nicht: entweder hat meine Uhr gesponnen oder mein Herz, aber es waren einfach Phantasiewerte (von einem Ruhepuls von 140 bis hin zu 240 beim Laufen - ich glaube nicht daran).

Jedenfalls erreichte ich den letzte Meßpunkt bei 35:40 inuten, so daß ich leicht und ohne zu rennen bis zur Ziellinie laufen konnte - die erreichte ich bei 37:54 und stellte meine neue Bestzeit auf.

Montag, 11. Februar 2008

Schneller Mittagslauf in der Sonne und neue PB

Heute bin ich nach drei langen Tagen wieder gelaufen. Optimales Wetter: sonnig, mild, trocken. Ich konnte mir vorstellen, daß es heute wieder gut gehen würde, und so war es auch: ich lief los mit dem guten Gefühl in den Beinen, und auf der Friedrichsdorfer Straße hatte ich 12:33 drauf - so schnell war ich nie gewesen. Ich drosselte etwas das Tempo, weil ich das sicher nicht durchgehalten hätte, aber am Ende der letzten Steigung war ich mit 36:32 Minuten eindeutig reif für die neue Bestmarke. Ohne große Hast (es darf ja beim nächsten Mal ja wieder schneller werden) erreichte ich die Ziellinie nach 38:33 Minuten.

OK, heute waren die Pulsdaten etwas höher: mit einem Durchschnitt von 172 war ich schon sehr angestrengt, und mein Maximum war 178. Dennoch habe ich mich gut erholt.

Die erhöhten Pulswerte haben aber auch einen anderen, erfreulicheren Hintergrund: seit gestern nehme ich keinen Betablocker mehr. Ich habe die Dosis langsam reduziert, und ich werde beobachten, wie es mir ohne ihn geht. Wenn mein Blutdruck nicht höher wird und ich nicht allzu oft Herzklopfen oder gar Vorhofflimmern bekomme, werde ich das so beibehalten. Das Marcumar behalte ich für alle Fälle bei, damit ich auf der sicheren Seite bin, falls doch noch was kommt.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Schneller Köpperner Mittagslauf in der Sonne

Heute hatte ich viel zu tun, weil ich morgen einen freien Tag genommen habe und deswegen einiges fertig machen mußte; so kam ich gegen 15:30 zum Laufen.

Da war es richtig mild, die Sonne schien, der Wind hatte sich gelegt, und es herrschte so richtig schönes Vorabendlicht. Da ich sowohl am Montag als auch gestern schnell gelaufen war, erwartete ich irgendwelche Beschwerden, vor allem in den Waden. Aber es ging mir gut, ich fühlte mich wieder ganz leicht, und so lief ich ziemlich zügig an. Der Boden war noch matschig, weil es die letzten Tage soviel geregnet hatte, aber jetzt in der Sonne machte das nicht viel aus. Ich lief und lief und kam am Ende der Strecke nach 39:32 Minuten an. Mit einem Durchschnitt von 160 war es schon beinahe grenzwertig anstrengend, aber ich erholte mich recht schnell wieder.

Jetzt ist erst mal Pause angesagt, ich fahre nach Hamburg und werde erst am Montag wieder laufen.

Köpperner Mittagslauf bei wechselndem Wetter

Gestern kam ich nicht dazu, den Blogeintrag zum Lauf zu schreiben. Ich bin in der Mittagspause gelaufen, habe versucht, eine Regenpause zu erwischen, was mir aber nur teilweise gelang. Ich lief trotzdem relativ zügig, es war eigentlich kein schlechtes Wetter, mal regnete es in Strömen, mal hatte ich Sonne und einen hübschen Regenbogen, mal war es windig, mal maß. Ich lief 41:08 Minuten und sah aus wie für die Waschmittelwerbung hergerichtet: völlig vermatscht und verschlammt. Mit einem Durchschnitt von 153 war es auch relativ anstrengend, aber mir ging es subjektiv gesehen sehr gut.

Dienstag, 5. Februar 2008

Köppern im Matsch am Mittag

Heute hat es den ganzen Morgen lang geregnet. Zwischendrin gab es kleinere Pausen, aber die Tendenz ging schon hin zum Taucheranzug fürs Laufen. Kurz vor der Mittagspause sah es dann doch so aus, als würde es weniger werden, und tastsächlich: ich startete eine halbe Stunde später als sonst und konnte die Zielmarkierung einigermaßen trocken erreichen.

Diesmal ging es mir nicht so wie gestern; zwar fühlte ich mich nicht unbedingt schlecht oder schwach, aber diese besondere Energie hatte ich nicht. Zudem war der Boden vom Dauerregen so richtig aufgeweicht, an manchen Stellen war es nur Pampe, die dann pfundweise an den Schuhen kleben blieb. An ein erneutes Kratzen an der Zeitmarke war also nicht zu denken, aber ich lief trotzdem relativ flott durch die Gegend, weil ich ja nicht wußte, wie lang die Regenpause dauern würde. Ich erfuhr es kurz vor dem Ende der Strecke: etwa 32 Minuten, da fing es wieder an. Ich passierte die Linie nach 40:33 Minuten und war sehr zufrieden mit mir selbst. Den Puls kann ich nicht aufschreiben, weil ich heute meinen Brustgurt vergessen habe.

Montag, 4. Februar 2008

Köppern im Matsch und neue PB

Kennt Ihr das, wenn die Beine richtig laufen wollen? Wenn Eure Beine von alleine federn, wenn jeder Schritt vom Boden mit noch mehr Energie zurückgegeben wird, so daß die Strecke sich praktisch von alleine läuft?

So ein Tag war es heute. Ich ging (mal wieder alleine) raus, drückte auf die Uhr, und schon bei den ersten Schritten wußte ich, heute ist ein guter Lauftag. Eigentlich hatte ich ein paar Beschwerden erwartet, weil ich vom langen Lauf am Samstag noch etwas Muskelkater hatte und die Gelenke leicht angegriffen waren, aber nichts: zwar spürte ich das alles, aber mehr auf einer anspornenden Weise, so als wollten mir Muskeln und Gelenke sagen: da, wir sind auch noch da, spür uns, benutze uns.

Ich lief relativ zügig an, schaffte den ersten Hügel ohne Probleme (was selten ist, weil ich da meist noch nicht aufgewärmt bin), dann ging es locker weiter. An der Bahnschranke hatte ich 13:13 Minuten, und noch keine Ermüdung in Sicht. Dabei war der Boden matschig, am Wochenende hatte es geschneit und heute war der Schnee wieder geschmolzen - eine ziemliche Sauerei. Ich ließ mich davon nicht stören.

Am Ende der letzten Steigung hatte ich 36:50 Minuten auf der Uhr, da war klar, ich schaffe heute eine neue PB. Und so war es auch: auf der Linie am Ende der Strecke hatte ich genau 38:59 Minuten.

Und das Beste: mir ging es gut danach!

Mit einem Pulsdurchschnitt von 163 war es zwar kein lockeres Training, aber ich habe es gut verkraftet. Ich kann mich nur wiederholen: es läuft gut momentan!

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Now playing: Jarabe de Palo - Adelantando

Sonntag, 3. Februar 2008

24 Kilometer in der kalten Nacht

Gestern hatte ich eigentlich vorgehabt, wieder von der Arbeit zurück nach Hause zu laufen. Aber ich hatte morgens Aezttermine, so daß ich erst spät zur Arbeit fahren konnte, und außerdem war das Wetter dermaßen unangenehm, daß ich es gelassen habe.

Dafür bin ich heute gelaufen. Allerdings ging das nicht tagsüber, weil ich da zu tun hatte, also erst am Abend, als es schon dunkel war. Es war auch kalt, das Thermometer zeigte 2 Grad Minus an, es war sternenklare Nacht und leicht windig. Ich hatte wieder meine Stirnlampe an und lief diesmal an der Nidda entlang in Richtung Praunheim, Hausen, Rödelheim und dahinter bis nach Nied. Dort kehrte ich um und lief ich die gleiche Strecke wieder zurück, was 24,4 km in 2:16 Stunden ausmachte. Diesmal lief es nicht so gut wie letzte Woche, die Kälte war sehr unangenehm, und ab und zu spürte ich die Waden ziemlich deutlich.

Überhaupt geht es mir nicht so besonders: ich muß jetzt tatsächlich das Kopfschmerzmittel absetzen, weil meine Leberwerte sich nicht nur nicht beruhigen, sondern weiter ansteigen. Ich bin gespannt, ob sie dann wieder runtergehen, d.h. ob das Medikament wirklich die Ursache war. Andererseits ist das auch eine gute Möglichkeit, zu testen, ob die Kopfschmerzen ohne das Medikament wiederkommen. Vielleicht kann ich ja ganz darauf verzichten.

Donnerstag, 31. Januar 2008

14 Kilometer an der Nidda bei Nacht und Regen

Gestern hatte ich eine längere Besprechung mit Kollegen, so daß ich mittags nicht laufen konnte. Eigentlich hätte ich mir das herausnehmen können, weil die Kollegen eine kurze Mittagspause einräumten, die aber dann doch länger wurde; in der Zeit wäre ich locker meine Runde gelaufen. Tja, die Prioritäten.

Egal, jedenfalls bin ich dann abends rausgegangen. Die Bedingungen waren schlechter; in der Zwischenzeit hatte es angefangen zu regnen, und es war schon dunkel und ziemlich kalt. Solche Dinge schrecken einen wahren Junkie nicht ab, also nahm ich meine Diodenstirnlampe, zog meine Laufklamotten an und ging raus - nur um Sekunden später wieder klingeln zu müssen. Ich hatte vergessen, meine Laufschuhe anzuziehen und war in Filzpantoffeln rausgegangen. Meine Frau und meine Tochter hatten was zu lachen.

Als die letzte Hürde genommen war, konnte ich dann tatsächlich starten. Es lief ganz ordentlich, irgendwie hab ich in letzter Zeit richtig viel Energie. Das merkte ich, als ich über das Drängelgitter am Fußgängertunnel unter der Bahnstrecke sprang: ich sprang mit dem linken Fuß ab, und noch im Sprung entschied ich, mit dem linken Fuß aufzutreten, so daß ich dann sozusagen auf einem Fuß drüber gehüpft bin. Cool.

Ich lief die 14-km-Niddastrecke in Richtung Bad Vilbel, eine Standardstrecke. Anfangs ging es etwas schleppend, aber irgendwann fand ich mein Tempo. Ich überholte einen Jogger bei Kilometer 2, ansonsten waren kaum Leute unterwegs. An der Brücke der B3 hatte ich 37 Minuten und 7 Kilometer drauf, dann lief ich die gleiche Strecke wieder zurück; gegen Ende gab es leichte Wadenkrämpfe, aber ansonsten ging es locker. Ich kam nach 1:13:52 Stunden und 14 Kilometer an, was ein ziemlich konstantes Tempo von 5:17 min/km ausmacht.

Danach bin ich mit Franziska ausgegangen und hab schön geschlemmt; alle verbrauchten Kalorien sind wieder drauf :)

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Now playing: Los Fabulosos Cadillacs - Carnaval toda la vida

Dienstag, 29. Januar 2008

Etwas ruhigerer Mittagslauf

Heute bin ich wieder allein gelaufen, aber diesmal habe ich es ruhiger angehen lassen: ich spürte die Beine schon noch von gestern. Das Wetter war mild, es war beinahe windstill, kein Regen, nur etwas bewölkt. Optimal für eine ruhige Runde also.

Unterwegs traf ich nur wenige Leute: Hundespaziergänger, zwei Radfahrer, zwei Rentner. Ansonsten war es auch im Wald ganz schön ruhig. Das war gut so, ich hatte den Kopf ziemlich voll und konnte die Gedanken etwas ordnen.

Am Ende der Strecke hatte ich 42:53 Minuten gebraucht, und mir ging es richtig gut.

Montag, 28. Januar 2008

Eine Sekunde...

Heute Mittag bin ich wieder in Köppern gelaufen, allein, wie es schon Gewohnheit wird. Ich fühlte mich richtig gut, und so lief ich relativ zügig an. An der Friedrichsdorfer Straße hatte ich 13:13 Minuten auf der Uhr, so daß ich mir dachte, ich könnte wieder mal den Streckenrekord knacken.

Ich lief weiter zügig bis etwa der Streckenhälfte, da schweiften meine Gedanken ab, ich stellte alle möglichen Überlegungen an und dachte gar nicht mehr ans Laufen. Später zog ich wieder an, aber ich merkte wieder die Beine. Nach der letzten Steigung ging es wieder besser, und als ich auf die Uhr schaute, waren es gerade 38:02 Minuten. Also los, es war zwar knapp, aber noch zu schaffen! Ich gab etwas Gas, aber nicht zuviel, denn die Beine waren schon deutlich zu spüren. Am Ende die allerletzte Steigung, und ich passierte die Linie. Ich drückte auf die Stoppuhr: Mist! 39:52! Eine Sekunde zu lang.

Sonntag, 27. Januar 2008

Hundetraining am Sonntag

Heute schon zum dritten Mal: ich bin mit dem Snoop wieder laufen gegangen. Er gewöhnt sich langsam daran, wenn auch wirklich nur langsam; hin und wieder zerrt er ganz schön an der Leine, vor allem, wenn er an einer bestimmten Stelle einen Entenschwarm sieht - da kann er sich gar nicht bremsen. Aber auch andere Hunde sind natürlich attraktiv, und manchmal auch Radfahrer, da hat er erstmal Angst, und dann will er unbedingt hinterher - eine anstrengende Angelegenheit.

Aber alles in allem funktioniert das immer besser, und ich werde das wohl jeden Sonntag so machen. Die Strecke ist auch ganz prima so, 12,1 km, nicht zuviel weder für mich noch für den Hund, und sie läßt sich variieren bei Bedarf. Heute waren jede Menge Jogger unterwegs, sogar ein paar Bekannte habe ich getroffen.

Wir kamen nach 1:11:18 Stunden an und waren damit ein bißchen schneller als beim letzten Mal.

Samstag, 26. Januar 2008

Es läuft gut... langer Lauf

Gestern bin ich wieder von der Arbeit nach Hause gelaufen; im Prinzip die gleiche Strecke wie schon im September, nur leicht variiert, so daß sie diesmal keine 23 km, sondern nur 21,84 km lang war. Das Wetter dafür war wie gerufen: absolut wolkenlos und sonnig, ein Traumwetter, um durch die schöne Landschaft zu laufen. Lediglich der Wind störte, der kam aus südwestlicher Richtung, und da mußte ich bei manchen Abschnitten direkt dagegen anlaufen. Unangenehm.

Diesmal hatte ich überhaupt keine Ermüdungserscheinungen, mir ging es richtig gut. So gut, daß ich am Ende daran zweifelte, ob ich die Uhr nicht irgendwann versehentlich ausgemacht hatte, denn ich hatte keine zwei Stunden dafür gebraucht. Später rekonstruierte ich meine letzten Schritte bei der Arbeit, und es stimmte: ich hatte für die 21,8 km lange Strecke 1:59:18 Stunden gebraucht, und danach fühlte ich mich noch relativ frisch und locker. Das entspricht einem 5:30er-Schritt, und auch, wenn ich heute doch die Beine spüre, bin ich sehr zufrieden damit. Es läuft momentan richtig gut.

Mittwoch, 23. Januar 2008

Mittagslauf in Köppern, allein

Heute bin ich wieder allein gestartet - Akki ist ja nicht mehr dabei, und Markus hatte zwar "möglicherweise" zugesagt, entschied sich aber doch dafür, essen zu gehen.

Ich spürte die Beine von gestern, lief also nicht allzu schnell. Die Wege waren relativ trocken, es war mit 2 Grad kalt, aber nicht zu kalt. Es ging ganz gut.

An einer Stelle, bei der ich mich mit einer Steigung abmühte, sprach mich ein älterer Herr an, etwa rüstiges Rentneralter:
"Hiä! Un für was soll des gut sei?"

Ich stammelte etwas von wegen gesund und fit werden, was sicherlich nicht dem von mir abgegebenen Eindruck entsprach, und ein spöttisches Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit.
"Naja, es ist wohl eher der Glaube, was?"

Ich hielt an, schnaufte etwas von Abnehmen, beweglich bleiben, aber er grinste mich immer noch frech an. Dann zuckte ich mein Totschlagargument:
"Ich zeig Ihnen mal was!" Und tatsächlich machte ich den Reißverschluß meines Laufshirts auf und zeigte ihm meine Narbe. "Herz-OP. Vor zwei Jahren. Da war ich völlig bewegungsunfähig. Dann habe ich mit dem Laufen angefangen, und sehen Sie mich jetzt an!"

Das Grinsen war verschwunden. Große Augen. "Oh. Ja, ich sehe Sie ja öfters hiä. Klar, jedem das Seine!"

Ich lief weiter. Eine nette kleine Pause, die hatte ich gut brauchen können. Ich brauchte für die Strecke insgesamt 42:40 Minuten - nicht schlecht, wenn man das Schwätzchen mit einbezieht.

Dienstag, 22. Januar 2008

Die Kilos purzeln... die Zeiten auch...

Heute morgen habe ich zum ersten Mal seit Jahren weniger als 70 Kilo auf die Waage gebracht: 69,9. Das schwankt und wird sich sicher ändern, aber die Tendenz ist da. Das immerhin ist ein Vorteil davon, daß mein Magen so im Eimer ist: ich esse definitiv weniger.

Das zeigt auch Wirkung. Heute habe ich schon wieder einen neuen Streckenrekord in Köppern aufgestellt. Bei Außentemperaturen um die 5 Grad und nur leichtem Wind, ansonsten recht angenehmem Wetter ließ es sich gut laufen; die Strecke war noch feucht, aber nicht zu matschig, so daß ich gut durchkommen konnte. Die neuen Schuhe haben schon eine leichte Patina angesetzt, und ich habe mir einen Riesenpflaster auf die Fußsohle geklebt.

Das alles kombiniert, ergab zum ersten Mal eine Zeit unter 40 Minuten: ich beendete den Lauf bei 39:51 Minuten bei einem Puls von 172 und ziemlich aus der Puste, aber sehr zufrieden mit mir selbst.

Leider gibt es noch einen Verlust zu verzeichnen: mein Kollege Akki, mit dem die ganze Mittags-Lauferei angefangen hatte, hat heute erklärt, daß er nicht mehr laufen will. Er plagt sich seit einiger Zeit mit Schmerzen an verschiedenen Stellen und meinte nun, das Laufen sei nichts mehr für ihn - er wird sich fortan dem Radfahren widmen. Schade.

Montag, 21. Januar 2008

Wachablösung

Meine Köpperner Schuhe waren schon lange nicht mehr tragbar. Sie gehörten eigentlich längst weggeschmissen. Aus irgendeinem Grund kam ich aber die ganze Zeit nicht dazu, mir neue zu besorgen - bis jetzt.

Ich holte mir im Winterschlußverkauf bei real,- die Tempo Runner II von Reebok - sicher nichts Dolles, aber für die paar Kilometer, die ich in Köppern laufe, absolut ausreichend. Und günstig, sie waren auf 29,50 Euro reduziert.

Meine alten Schlappen sahen daneben ganz schön zerschlissen aus. Ich habe noch ein Foto gemacht, dann endlich konnte ich sie entsorgen. Sie ruhen in Frieden.



Heute habe ich dann die neuen Schuhe ausprobiert und bin die gewohnte Strecke gelaufen - allein, die Kollegen laufen montags nicht. Es ging ganz gut, wobei ich ein leichtes Drücken auf der Fußsohle zu spüren glaubte. Nach 42:04 Minuten kam ich ans Ziel, und mein Gefühl hatte sich bestätigt: ich habe jetzt nagelneue Schuhe und eine nagelneue Blase :(

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Now playing: Miles Davis - All Blues

Sonntag, 20. Januar 2008

Wieder mit dem Hund an der Nidda

Heute waren alle meine Kinder unterwegs, meine Frau ebenso, also konnte ich mit dem Hund alleine laufen. Ich lief im Prinzip die gleiche Strecke wie neulich, mit ein paar kleinen Änderungen. Vor allem aber nahm ich diesmal nicht die lange Schleppleine, die mir beim letzten Mal doch die Hand etwas wundgescheuert hatte, sondern die normale Leine, die etwas dicker ist und rund im Profil, so daß sie besser zu halten ist, wenn der Snoop ziehen sollte. Außerdem ist sie natürlich kürzer, und das hat wieder den Vorteil, daß ich den Hund doch besser steuern kann. Der ist es ja noch gar nicht gewohnt, aber es wird schon besser.

Eigentlich wollte ich gemütlich laufen, weil ich gestern schon relativ schnell unterwegs gewesen bin. Am Ende, durch die vielen Tempowechsel mit dem Hund, bin ich doch ganz schön gerannt. Ich hatte 12,1 km in 1:13:50 Stunden hinter mich gelassen. Das war aber ganz gut so, denn kaum angekommen, blieb nur noch die Zeit, mich zu duschen und umzuzienhen, und schon mußte ich meine Tochter von einem Geburtstag abholen.

Samstag, 19. Januar 2008

14 schnelle km an der Nidda

Heute habe ich meine beiden Töchter dazu verpflichtet, mit dem Hund spazieren zu gehen, und bin in der Zeit alleine losgelaufen. Da ich es gestern organisatorisch nicht gebacken bekommen habe, hatte ich wieder einen Pausentag, was meiner heutigen Kondition zugute kam. Bei mildem, aber etwas windigem Wetter bin ich also losgelaufen, und zwar die 14-km-Strecke bis zur Stadtgrenze zu Bad Vilbel.

Es waren relativ wenig Jogger unterwegs, auch nicht allzuviele Spaziergänger. Hin und wieder kamen mir ein paar entgegen, aber ansonsten war der Weg frei. Schon auf dem Rückweg auf der Höhe von Berkersheim machte ich drei Jogger etwa 600 m vor mir aus, und natürlich entwickelte ich den Ehrgeiz, sie einzuholen. Es dauerte eine Weile, aber noch vor Bonames hatte ich sie ein- und gleich überholt. Wo ich so gut im Tempo war, lief ich so weiter, obwohl ich da schon leichte Anzeichen von Überanstrengung spürte.

Am Ende der Strecke sah ich meine beiden Töchter mit dem Hund und setzte noch zu einem kleinen Endspurt an. Ich beendete den Lauf bei 1:16:22 Stunde (5:26 min/km) ziemlich außer Atem, aber in guter Verfassung. Der Puls war mit 152 nicht allzu hoch.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Köppern am Mittag und neue PB

Heute bin ich wieder allein gelaufen. Ich hatte einen langwierigen Datenimport laufen, so daß ich mich in Ruhe dem Laufen widmen konnte. Die Kollegen waren mal wieder nicht zum Laufen zu bewegen (Turnbeutelvergesser Markus hatte tatsächlich seine Laufklamotten vergessen, Akki war essen).

Ich fühlte mich richtig kräftig, war auch nach einem längst fälligen Gespräch gestern in sehr guter Stimmung und bin gleich etwas schneller losgelaufen; ich wußte, heute konnte ich den Streckenrekord knacken. Das Wetter war dafür optimal, mild, kein Regen, kein Wind, die Wege zwar immer noch etwas matschig, aber passierbar. Ich erreichte die Friedrichsdorfer Straße bei 13:38 und wußte, es ist zu schaffen. Im Wald wurde es dann etwas beschwerlich, aber ich konnte mich immer wieder aufraffen.

Geschafft, und diesmal auch ohne auch nur ansatzweise die Kotzgrenze anzutasten: ich beendete die Strecke nach 40:34 Minuten bei einem Maximalpuls von 168.

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Now playing: Abdullah Ibrahim - Impressions on a Caravan

Mittwoch, 16. Januar 2008

Köppern am Mittag, wieder allein

Nach einem Pausentag bin ich heute wieder gelaufen. Die Kollegen hatten entweder keine Lust oder keine Zeit, also bin ich mal wieder allein gelaufen. Das Wetter ist mild, es waren gerade mal 7 Grad draußen, und ich habe die Regenpause erwischt. Ansonsten regnet es immer wieder.

Ich lief relativ zügig durch, ohne jetzt groß aufs Tempo zu drücken. Die Wege waren matschig, aber ich kam trotzdem gut durch. Ich beendete die 7,8-km-Strecke nach 42:31 Minuten.

Montag, 14. Januar 2008

Mittagslauf mit Markus in Köppern

Mein Kollege Markus ist auf dem besten Wiedereinstiegsweg und möchte wieder regelmäßig mitlaufen. So hat er sich heute wieder einen Ruck gegeben und ist mit mir mitgekommen. Das Wetter: kalt, bedeckt, aber ohne Wind.

Wir liefen in einem relativ zügigen Kompromißtempo, d.h. für ihn etwas schnell, aber langsamer als das, was ich alleine gelaufen wäre. So konnten wir uns unterhalten und trotzdem ein ordentliches Tempo an den Tag legen.

Unterwegs trafen wir kaum jemanden. Alles leer. Wir liefen die 7,6 lange Strecke nach 44:56 Minuten zuende - Markus hat ziemlich geschnauft, mir ging es ganz gut. Ich hoffe, ich habe ihn nicht verschreckt, das nächste Mal muß ich etwas langsamer machen!

Sonntag, 13. Januar 2008

Diesmal mit Frau und Hund!

Heute haben wir den Versuch gewagt und sind mit dem Hund laufen gegangen. Daß er es schaffen würde, stand außer Frage; die Frage war nur, ob und wie er sich machen würde, über längere Zeit eine gleichmäßige Geschwindigkeit beizubehalten, ohne zu sehr an der Leine zu zerren bei Ablenkung an der Strecke.

Es klappte ganz gut. Wir nahmen die Niddastrecke in Richtung Heddernheim und dann in Richtung Niddapark, weil es dort mehr Auslaufmöglichkeiten gibt, d.h. nicht immer monoton den Niddauferweg entlang, bei dem man evtl. entgegenkommenden Läufern nicht so gut ausweichen könnte. Aber die Sorge war unbegründet: erstens war es ziemlich kalt und relativ früh (wir gingen morgens gegen 8:30 raus), so daß doch nicht soviele Jogger unterwegs waren. Es waren etliche Hundehalter da, und da mußten wir dem Snoop schon gut zureden, damit er mitkam, anstatt mit den anderen Hunden zu spielen. Aber er ist schon ein Laufhund: man muß ihn nur kurz locken, und schon legt er los. Ich glaube, das wird ein Spaß werden, wenn er sich richtig dran gewöhnt hat.

Alles in allem war es aber doch relativ anstrengend, mit vielen Tempowechseln, Warten auf den Hund, Ziehen an der Leine, bei Fuß halten. Wir liefen eine 11,7 km lange Strecke in 1:20 Stunden und waren ganz schön ausgepowert- vor allem Franziska, die schon lange nicht mehr mitgelaufen war.

Freitag, 11. Januar 2008

"Extrem gut belastbar" :)

Heute war ich wieder beim Kardiologen zur Routineuntersuchung. Das Übliche: Blutentnahme, Ultraschall, Ruhe- und Belastungs-EKG.

Das Ergebnis hat mich nicht überrascht, ich war damit aber sehr zufrieden: meine Herzklappen funktionieren so, wie sie sollen, und mein Kardiologe meinte, ich sei "extrem gut" belastbar - er nahm das "extrem gut" zwar gleich wieder zurück und ersetzte das durch ein "sehr gut", aber es freute mich doch, das zu hören. Ich schaffte zwar auch nur die 225 Watt in 8:30 Minuten, genau wie im Oktober, es gab also keinen Trainingseffekt seitdem. Es war trotzdem sehr angenehm. Ich fragte ihn auch direkt, ob mir das viele Laufen denn bekomme. Seine Antwort: momentan sieht es tatsächlich danach aus.

Zur Feier des Tages bin ich vorhin dann laufen gegangen, wieder allein. Das Wetter ist mild, etwas naß, aber recht warm gewesen, zwischendrin hat es etwas getröpfelt. Ich lief die Köpperner Strecke in 43:17 Minuten.

Donnerstag, 10. Januar 2008

Mittagslauf in Köppern, allein

Gestern bin ich wieder allein gelaufen. Es tat mal wieder gut, um den Kopf frei zu bekommen. Ich konnte mich richtig auspowern, auch wenn ich nicht schnell genug für den Streckenrekord war.

Es war auch gar nicht möglich. An der Stelle, an der der Erlenbach übergelaufen ist, war ein Baum umgefallen. Ein Bauarbeitertrupp war am Arbeiten, ein Bagger und ein paar Maschinen versperrten den Weg. Ich mußte einen Umweg laufen.

Ich beendete die Strecke nach 44:23 Minuten.

Mittwoch, 9. Januar 2008

Langsamer Mittagslauf mit den Kollegen

Gestern bin ich doch noch mit meinen beiden Kollegen Markus und Akki zusammen gelaufen. War wieder eine ruhige Laufeinheit, die beiden hatten gleich am Anfang gesagt, daß sie nicht zu schnell laufen wollten. Das Wetter war recht kalt, aber doch nicht eisig, und es hat nicht geregnet. Wir liefen trotzdem einen Umweg, weil der Erlenbach nach wie vor über die Ufer getreten war und wir nicht naß werden wollten.

Wie üblich redeten wir viel und liefen recht gemütlich. Akki erzählte über seine jahre zurückliegenden Expeditionen in die höchsten Berge der Welt; gerade als er über den Kilimandjaro und die Erlebnisse in Tansania zum besten gab, kamen wir auf unsere Bergstrecke - und ihm blieb die Puste aus. Markus und ich liefen noch den Berg hoch und warteten oben auf ihn.

Wir beendeten die Strecke nach 53:09 Minuten.

Montag, 7. Januar 2008

Das Wetter mag mich nicht

Heute ist ein besonders lauffreundlicher Tag. Eigentlich. Die Sonne scheint, die Temperatur ist mit etwa 4 bis 5 Grad erträglich, und es ist zwar etwas windig, aber nichts, wovor man sich fürchten müßte. Nun ja, es ist nicht immer so; das Wetter ist wechselhaft, man muß schon den richtigen Zeitpunkt abpassen, wenn man rausgehen und seine Laufrunde machen will.

Das tue ich, ich laufe mal wieder alleine, gutgelaunt, weil ich die schöne Zeit erwischt habe. Die hält aber nicht lange an; kurz danach ist der Himmel wieder dicht verhangen, ich habe Gegenwind, und dicke Tropfen fallen auf mich runter.

Das Wetter mag mich nicht.

Ich laufe weiter, die Wege sind matschig und unsicher, aber doch noch passierbar. Im Wald wird das Laufen zur Rutschpartie, aber da habe ich wenigstens Schutz vor dem Wind. Naß werde ich trotzdem. Der Erlenbach ist mal wieder über die Ufer getreten, so daß ich etwas balancieren muß; gegen Ende der Strecke zeigt sich ein schöner Regenbogen, der aber nur unzureichenden Trost bietet. Ich beende den Lauf bei doch relativ schnellen 42:30 Minuten und bin ziemlich außer Atem. Als ich ankomme, scheint wieder die Sonne und der Himmel ist herrlich blau.

Das mit dem Wetter, das beruht durchaus auf Gegenseitigkeit.

Samstag, 5. Januar 2008

Versuch eines Intervalls

Mein Freund Osvaldo hatte mir damals nach dem "Lauf für mehr Zeit" angeboten, mich mit Tips zu versorgen, falls ich mal schneller werden wollte. Ich hatte zwar abgelehnt, aber irgendwann fragte ich ihn doch per Mail, ob er mir mal was raten könnte. Man hat ja so seinen Ehrgeiz, auch wenn man weiß, daß man eigentlich zufrieden sein könnnte.

Seine Antwort damals war verblüffend einfach: ich sollte erst mal austesten, wie schnell ich 1000 Meter laufen könnte, das vielleicht drei, viermal hintereinander wiederholen, und wenn ich diese Zeit kannte, dann könnte ich versuchen, das Tempo über eine längere Strecke zu halten. Nun ja.

Heute bin ich bei ziemlich ekligem Wetter raus (Temperatur um die 0 Grad und Regen, so daß die Wege ziemlich vereist und rutschig waren). Normales laufen war relativ schwierig, aber die sandigeren Wege waren besser. So kam ich auf die Idee, auf die Tartanbahn der Uni-Sportanlage zu laufen und mal so eine Intervall-Einheit zu machen.

OK, das war keine so gute Idee. Die Bahn war zwar nicht vereist, und ich war tatsächlich der einzige dort (überhaupt traf ich unterwegs nur zwei Jogger). Aber so richtig Spaß machte mir das Ganze nicht. Abgesehen davon, daß ich bis zur Sportanlage schon 6 km hinter mich gelassen hatte.

Nun ja, die ersten 1000 Meter schaffte ich in 4:45 Minuten. Ich lief noch 600 Meter langsam dazwischen, und dann machte ich noch eine Einheit: 5:12 Minuten. Hmmm. Eigentlich hätte ich gedacht, daß ich das schneller kann. Egal, es machte keinen Spaß mehr, also lief ich den Weg wieder zurück. Insgesamt 15,16 km in 1:27 h.

Donnerstag, 3. Januar 2008

Die Kotzgrenze

Gestern hatte ich bei Hase gelesen, daß sie an der Kotzgrenze gelaufen sei. Ha, dachte ich mir, ist ja lustig. Kann mir ja nicht passieren. Oder doch?

Heute jedenfalls bin ich ziemlich nah drangekommen. Ich bin bei ziemlicher Kälte (das Thermometer zeigte -3 Grad, die Pfützen und einige Wege waren vereist) in der Mittagspause wieder alleine losgelaufen, weil meine Kollegen nicht konnten. Da es so kalt war, bin ich etwas schneller gelaufen, und da ich so schnell war, dachte ich mir, versuche ich mal, den Streckenrekord zu knacken - der lag bei 41:49 Minuten. Mir ging es gut, es waren kaum Leute unterwegs, und der Boden war ziemlich trocken, weil eben vereist.

Unterwegs, auf der längsten, geraden Strecke, sah ich eine Gruppe Walker vor mir, ein zusätzlicher Ansporn. Irgendwann überholte ich sie, sie schickten mir lustige Sprüche hinterher. Am Ende der Strecke kommt die letzte Steigung, und da hatte ich den Streckenrekord eigentlich schon vergessen. Ich lief weiter, aber die Puste war deutlich am Limit. Ich schaffte noch einen ganz kleinen Sprint und drückte auf die Stoppuhr: 41:46!

Ich hatte zwar die Bestmarke verbessert, aber es ging mir so schlecht, daß ich am liebsten gleich gekotzt hatte. Zudem hatte ich einen Puls von 209, der sich nur langsam wieder nach unten bewegte. Aber die Kälte, die hatte ich wenigstens verdrängt.

Mittwoch, 2. Januar 2008

14 km zum Jahresanfang

Gestern wollte ich von meinem Hochgefühl des Silvesterlaufs profitieren und bin gleich losgelaufen. Habe mir eine gemütliche Niddastrecke vorgenommen, die ich schon oft gelaufen bin und mir keine Überraschungen bieten würde: die 14-km-Strecke bis zur Stadtgrenze nach Bad Vilbel.

Ich bin relativ locker gelaufen, es war kalt, aber nicht sehr: ich hatte auch meine Handschuhe mitgenommen, so daß ich nicht gezwungen war, nur um der Wärme wegen ein höheres Tempo anzuschlagen. Die Beine spürte ich nämlich schon noch nach dem doch etwas schnelleren Lauf.

Unterwegs traf ich ein paar Jogger, ein paar Radfahrer und sogar einige Spaziergänger; es war also der typische Neujahrsgang. Das Wetter war ja eigentlich nicht sehr einladend, es war neblig und trüb.

Ich beendete die 14 km mit einem leichten Sprint nach 1:22 Stunden, was einem Schnitt von 5:51 ausmacht; mein Puls war dabei bei 138, und es ging mir dabei ganz gut.

Sonntag, 30. Dezember 2007

Längere Kränkelphase, Silvesterlauf

Der letzte Satz aus meinem letzten Post am 11.12. klingt ja fast prophetisch. Ich hatte ja schon die ganze Zeit Ärger mit meinem Bauch: Bauchschmerzen, Verdauungsprobleme, mal Durchfall, mal das Gegenteil. Immer wieder bekam ich Krämpfe, und sobald ich was gegessen hatte, ging es mir schlecht, egal, was ich aß. Ich mußte mit dem Laufen aufhören, weil es einfach keinen Spaß mehr machte.

Ich ging deshalb zu meiner Hausärztin, die mich etwas eingehend untersuchte. So richtig fand sie nichts, bis auf ein paar erhöhte Leberwerte, die aber nicht richtig erklärbar scheinen - ich habe in letzter Zeit gerade wegen der Schmerzen so gut wie keinen Alkohol getrunken und kaum fettiges Essen, generell wenig gegessen. Obwohl ich nicht gelaufen bin, habe ich in den letzten 3 Wochen 1,5 Kilo abgenommen.

Letztlich wird ein Medikament verantwortlich gemacht, dessen Beipackzettel als Nebenwirkung diffus von "Magen-Darm-Beschwerden" und erhöhter Leberaktivität spricht. Ich bin von meiner Ärztin an den Facharzt verwiesen worden, der mir das Medikament verschrieben hat, weil sie damit keine Erfahrung hat. Absetzen wollte ich es nicht, weil ich ansonsten gute Erfahrungen damit habe, es ist mein Kopfschmerzmittel - momentan sieht es so aus, als hätte ich die wirklich schlimmen Kopfschmerzen gegen nicht ganz so schlimme Bauchschmerzen eingetauscht.

Vor ein paar Tagen hatte ich beschlossen, daß ich wieder mit dem Laufen anfangen wollte. Gestern brachte ich meine Tochter zu ihrer Freundin, und deren Mutter erzählte mir, daß sie heute beim Frankfurter Silvesterlauf mitlaufen wollte. Das war für mich eine gute Einstiegsmotivation: Ilca hatte beim Marathon aus gesundheitlichen Gründen nicht mitmachen können, und so wäre das für beide eine Art Wiedereinstieg. Kurz entschlossen machte ich mit.

Die Nachmeldung war heute noch bis eine Stunde vor dem Start möglich. Ich bin also heute früh losgefahren und habe noch rechtzeitig einen Parkplatz gefunden, bekam tatsächlich noch eine Startnummer und durfte dann anderthalb Stunden warten. War trotzdem nett: die Stimmung in der Halle war angenehm, es war ziemlich voll (über 2.100 Läufer sind mitgelaufen, und da waren natürlich Freunde und Verwandte mit). Mein Bauch machte natürlich seine Sperenzchen, und zu allem Überfluss hatte ich gestern einen Herpesausbruch unter der Nase bekommen - nicht die allerbesten Bedingungen.

Gegen 12 Uhr stellten wir uns im Startbereich, ich hatte Ilca im Gewühl nicht getroffen. Die Eliteläufer liefen los, dann wurden ein Block losgeschickt, der sich unter 50 Minuten eingeschätzt hatte, und dann durfte ich starten (ich hatte mich zwischen 50 und 60 Minuten eingeschätzt).

Es lief ganz flüssig. Zeitweise war der Weg vereist, zum Teil war es naß und schlammig, aber ich bin solchen Sachen von Köppern gewohnt. Ich lief im 5:15er-Takt, mehr oder weniger konstant, und hielt das ziemlich gut durch. Mein Puls war die ganze Zeit bei etwa 156, nur ein, zweimal schnellte er etwas hoch, als es einen steilen Anstieg gab, aber da ging er nur bis 171. Ich war sehr zufrieden.

Der letzte Kilometer wurde mir doch etwas anstrengend, aber am Ende hatte ich ihn geschafft: 52:25 Minuten!

Dienstag, 11. Dezember 2007

Mittagslauf in Köppern, diesmal mit Akki und Markus

Heute sind wir zum ersten Mal seit längerem wieder zu dritt gelaufen: Markus, Akki und ich, also sozusagen die Originalbesetzung. Sie sagten beide gleich, daß sie nicht schnell laufen wollten, mir war es wieder recht - sozusagen ein Schonlauftag.

Das Wetter war relativ kühl, nicht regnerisch, aber windig. Wir liefen recht gemütlich, so daß wir uns unterhalten konnten, es war eine richtig nette Laufrunde. Trotzdem mußten wir an mancher Stelel auf Akki warten, der damit zu kämpfen hatte, daß er vom Zahnarzt kam und seine Betäubung langsam nachließ.

Am Ende der Runde hatten wir 50:08 Minuten, Akki kam noch 20 Sekunden später an. Es zeigt sich schon, Training ins wirklich eine Sache von Konstanz und Beharrlichkeit!

Montag, 10. Dezember 2007

Mittagslauf in Köppern, alleine, im Regen

Heute bin ich wieder gelaufen, nachdem ich am Wochenende eine Pause eingelegt habe. Irgendwie läßt die Motivation nach.

Heute mußte ich mich auch regelrecht selbst in den Hintern treten. Es regnete, es war kalt, es war windig, es war grau, es war überhaupt nicht einzusehen, daß ich da raus sollte und mich dem Ganzen aussetzte. Und doch, ich tat es: gegen halb zwei zog ich mich um und lief los. Der Boden war erwartungsgemäß matschig, aber es regnete zum Glück nicht lang, und nach etwa einem Viertel der Strecke hatte ich wenigstens den Kopf wieder trocken.

Im Wald war es richtig rutschig, ich hätte so richtige Profilreifen oder sogar Spikes gebraucht. Der Erlenbach war zwar voll, aber noch in seinem eigenen Bett. Ich mußte an der Stelle trotzdem gehen, weil es wegen der Überschwemmung von neulich alles Mögliche herumlag.

Ich beendete die Strecke nach 43:14 Minuten und war doch ganz froh, rausgegangen zu sein. So eine Mittagspause bringt einen doch auf andere Gedanken.

Freitag, 7. Dezember 2007

Köppern am Mittag, allein gegen die Naturgewalten

Heute bin ich nach zwei Pausentagen wieder gelaufen. Am Mittwoch machte mir mein Magen Probleme, so daß ich mir die Pause genehmigte; gestern wäre Fahrradfahren drangewesen, aber auch das habe ich mir nicht zugetraut. Statt dessen habe ich ganz dekadent das Auto genommen; dafür verpaßte ich meinen Kollegen Markus, der tatsächlich Ernst machte und seinen zweiten Lauf dieser Woche startete.

Also hieß es für mich heute wieder alleine laufen. Heute morgen hatte ich arge Bedenken, als es anfing zu regnen wie aus Kübeln, aber gegen Mittag hatte es zum Glück wieder aufgehört. Der Boden war natürlich nicht trocken, überall waren Pfützen, manchmal hatten sich regelrechte Bäche gebildet. An mancher Stelle mußte ich den Weg verlassen, weil er einfach nicht passierbar war. Der Erlenbach war über die Ufer getreten und hatte den parallel verlaufenden Pfad überschwemmt, und ich mußte auf Steinen hüpfen, um trockenen Füßen weiterzukommen. Einmal sprang ich knapp daneben, ich taumelte, aber fiel zum Glück nicht; eine Frau, die ihren Hund ausführte, beobachtete die Szene und schaute ganz besorgt. Als ich doch die Stelle passiert hatte, meinte sie: Naja, Sie sind ja eh ganz naß.

Trotz der Widrigkeiten und des relativ starken Windes erreichte ich das Ende der Strecke nach 44:22 Minuten.

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Now playing: berliner philharmoniker karajan, beethoven symphonien 5 & 7 - (06) 7. symphonie ii - allegretto

Dienstag, 4. Dezember 2007

Köppern bei Kälte und Sprühregen

Heute wieder allein gelaufen. Hätte mir eigentlich eine Pause gönnen sollen, aber irgendwie bin ich doch raus. Immer noch Magenprobleme, der Knöchel tat von gestern noch weh, das Wetter war noch weniger einladend als gestern. Die Kollegen wollen nicht (fit sein macht einsam: gestern habe ich mitgekriegt, wie zwei von ihnen darüber sprachen, wieder mal zu laufen, der eine sagte dann scherzweise zum anderen: Aber nicht mit dem José, der ist zu schnell geworden!)

Heute jedenfalls nicht. Es war matschig, schlammig, unangenehm kalt, und das Laufen machte richtig Mühe. Ich beendete die Strecke nach 47:07 Minuten.

Mit dem heutigen Lauf bin ich 1.401 km in diesem Jahr gelaufen!

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Now playing: Miles Davis - Freddie Freeloader

Köppern bei Sonne und Kälte...

Gestern wieder ohne Blogeintrag, Schande. Bin allein gelaufen, hatte leichte Motivations- und Magenprobleme, bin dennoch bei der Kälte raus, da die Sonne schien. Es war etwas windig.

Ich schaffte die Strecke mit etwas Anstrengung in 42:58 Minuten und war danach ziemlich fertig. Mein Knöchel meldete sich zu Wort, auch etwas Muskelkater war zu spüren.

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Now playing: Miles Davis - Freddie Freeloader

Freitag, 30. November 2007

Mittagslauf in Köppern bei Nebel

Heute mal wieder allein gelaufen. Der Pausentag gestern hat sich positiv auf die Motivation und die Beine ausgewirkt, leider noch nicht auf den Magen, der immer noch Ärger macht. Das Wetter war unangenehm, aber nicht so schlimm: es hat immerhin nicht geregnet. Ansonsten zum Auswandern.

Ich lief die Runde relativ locker, ohne große Anstrengung, aber auch ohne Ambitionen. Ohne jeden Zwischenfall beendete ich sie nach 45:39 Minuten und war damit ganz zufrieden.

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Now playing: Miles Davis - Flamenco Sketches

Mittwoch, 28. November 2007

Mittagslauf in Köppern bei sonnigem, kalten Wetter

Der heutige Lauf war eine Wiederholung des gestrigen bis ins Detail: keine Lust, der Magen immer noch verstimmt, die Beine müde, das Wetter sonnig und kalt.

Die Zeit: 46:08 Minuten.

Mittagslauf in Köppern bei sonnigem, kalten Wetter

Ups, diese Nachlässigkeit: gestern habe ich schon wieder den Blogeintrag vergessen. Sei hiermit nachgeholt.

Der Lauf war eine Wiederholung des Laufs am Montag, wenn auch nicht vom Wetter: es war sonnig und kalt. Ich war mal wieder schlapp und schlecht motiviert, mein Magen ebenfalls, meine Beine wollten genauso wenig. Die Runde schaffte ich mit Ach und Krach nach 45:21 Minuten, und wieder war ich etwas überrascht, daß es etwas schneller zu gehen schien als nach Gefühl.

Montag, 26. November 2007

Mittagslauf in Köppern bei Regen und Kälte

Heute bin ich wieder alleine gelaufen. Die Motivation war nicht unbedingt die beste, aber ich habe mich aufgerafft und bin losgelaufen. Es war kalt und wechselhaft, als ich loslief, hatte ich noch ein paar Sonnenstrahlen, aber es wendete sich schnell zum Schlechten, und nach etwa dem ersten Viertel begann es zu regnen.

Mir ging es nicht sehr gut, ich hatte etwas Magengrummeln, meine Beine waren schwer, ich war überhaupt etwas unlustig, und der matschige Boden machte die Sache nicht leichter. Ich war also froh, als ich völlig durchgefroren das Ende der Strecke erreichte. Ich war überrascht, daß ich sie in 46:03 Minuten gelaufen war; nach meinem Gefühl hätte ich mit mindestens 48 Minuten gerechnet.

Samstag, 24. November 2007

16,6 km durch Nidda- und Grüneburgpark

Heute war es mal wieder ein wunderschöner Herbsttag, und da ich gestern etwas Stress im Büro hatte und deswegen nicht gelaufen war, war ich heute doppelt motiviert. Ich versuchte sogar, Katinka79 aus Qype zum Mitlaufen zu motivieren, aber sie lehnte ab, sie wollte diesmal alleine laufen und verschob das auf nächste Woche. Ich bin mal gespannt.

Es war sonnig und relativ warm, so daß ich sogar mit kurzer Hose gelaufen bin; zuerst hatte ich noch überlegt, noch das kurze Shirt anzuziehen, aber das habe ich dann doch gelassen - zum Glück, muß ich sagen, denn zwischendrin war es doch ganz schön frisch.

Ich lief eine schöne, 16,6 km lange Strecke an der Nidda, durch den Niddapark bis zum Grüneburgpark, drehte dort eine recht schnelle Runde und kam auf ungefähr gleichem Weg wieder zurück. Dafür brauchte ich 1:37 h.

Mit dem heutigen Lauf bin ich bei 1.353 km angekommen. Damit scheint es mir nicht unmöglich, die 1.500 km bis Jahresende zu erreichen. Ich werde zwar dranbleiben müssen, aber es ist machbar!

Mittwoch, 21. November 2007

Erholungslauf in Köppern

Heute bin ich zwar wieder alleine in Köppern gelaufen, aber ich habe es ganz ruhig angehen lassen. Der schnelle Lauf von gestern steckte mir noch in den Knochen, ich hatte noch Muskelkater, und ich bin also ganz locker gelaufen.

Zwischendrin hat es angefangen zu regnen. Die Wettervorhersage ist einfach unzuverlässig, die hatten heute morgen ganz klar gesagt, daß es trocken bleiben würde. Egal, ich war eh schon naß geschwitzt. Die Runde beendete ich nach 46:04 Minuten und fühlte mich trotzdem ziemlich fertig.

Dienstag, 20. November 2007

Mittagslauf in Köppern und echte, neue PB

Heute bin ich wieder zu einem einsamen Mittagslauf gestartet, und diesmal habe ich eine Hasi-prüfsichere Verbesserung der Bestmarke hingekriegt. Das Wetter war nicht so kalt, der Boden war hinreichend trocken, ich war ganz gut in Form - optimale Bedingungen also.

Ich mache es kurz: ich habe es hingekriegt. Nach 41:49 Minuten kam ich an, und diesmal hatte ich mich sogar ein wenig übernommen, ich rang nach Luft, die Atmung fiel schwer, die Lunge schrie nach Sauerstoff, bekam aber keinen ab. Das dauerte nur ein paar Sekunden, brachte aber Erinnerungen an schlechte Zeiten.

Freitag, 16. November 2007

Köppern bei Kälte und neue PB

Heute bin ich wieder alleine gelaufen, nachdem ich gestern einen Pausentag eingelegt hatte. Die Kollegen waren beide nicht zum Mitkommen zu bewegen, was auch bei dem nicht eben einladenden Wetter verständlich ist: kalt, leicht windig, mit einer dicken Wolkendecke. Durch den Pausentag fühlte ich mich gestärkt, und so lief ich in gutem Tempo los. Schon am Anfang dachte ich, ich könnte einen neuen Versuch wagen und den Streckenrekord für Akki schwerer erreichbar machen. An der Bahnschranke hatte ich 14:07 Minuten, es war also machbar. Der Boden war zwar immer noch matschig, aber nicht wirklich naß, und ich konnte gut durchlaufen. Irgendwann fing es an zu schneien, aber das störte nicht weiter.

An der Baustelle gegen Ende der Strecke wurde es etwas gefährlich, weil es da schon sehr unübersichtlich und rutschig war, aber ich kam durch. Danach ist der Weg ein gutes Stück geteert, ich gab Gas, und tatsächlich, die Zielgerade war in Sicht. Nur noch ein letzter Sprint - geschafft! Ich drückte auf die Stoppuhr.

42:15! Ich hatte es tatsächlich eine Sekunde schneller als beim letzten Mal geschafft.

Mittwoch, 14. November 2007

Köppern in Graupel, Schnee und Hagel

Heute Mittag bin ich planmäßig alleine losgelaufen. Das Wetter sah einigermaßen passabel aus, zwar wechselhaft, aber besser als gestern - zumindest dachte ich das. Ich nahm mir vor, etwas schneller zu laufen, da ich mich etwas besser fühlte.

Kaum war ich losgelaufen, fing es an zu schneien. Der Wind blies mir den Schnee ziemlich scharf ins Gesicht, und plötzlich wurde der Schnee dichter, schwerer - es wurde Graupel. Die Nase war eisig, die Luft richtig schneidend, der Wind sauste einem um die Ohren wie im tiefsten Winter. Aber das motivierte nur, schneller zu laufen, denn bei dem Wetter will sich kein Schwein draußen aufhalten.

Nach einer Weile hörte der Graupel auf, es wurde wieder Schnee, der an mancher Stelle auch liegen blieb. Es dauerte aber nicht lange, dann ging es wieder los, diesmal dicker: feste Hagelkörner kamen runter, zum Glück nicht allzu große. Das dauerte dann auch nicht lang; an der Bahnschranke hatte der Hagel wieder aufgehört, und ich hatte gerade 14:23 Minuten hinter mir. Ich lief also bei gutem Tempo weiter, immer ein wenig auf der Hut, nicht auszurutschen, denn der Boden war doch sehr matschig und unübersichtlich vom Laub. Der Schnee setzte wieder ein, an der Baustelle mußte ich schon höllisch aufpassen, nicht im Graben zu landen, der sich richtig einladend auftat.

Ich beendete die Strecke zwar ohne Streckenrekord, aber bei ansehnlichen 42:48 Minuten - bei strahlendem Sonnenschein. Aprilwetter im November!

Mittagslauf mit Akki in Köppern bei Regen und Kälte

Gestern bin ich nicht mehr dazugekommen, den Blogeintrag für den Mittagslauf zu schreiben, was ich hiermit noch schnell nachschieben möchte. Der Dienstag ist eigentlich mein ungerader, sprich Pausentag, aber da möchte Akki immer laufen, also habe ich außerplanmäßig beschlossen, mitzulaufen. Und zwar derartig außerplanmäßig, daß ich schon einen Börek gegessen hatte, als wir losliefen, so daß ich mit vollem Bauch die Runde machte - eigentlich gar nicht mein Ding.

Wir schwächelten ein bißchen. Ich spürte noch etwas Muskelkater der vorangegangenen Läufen, Akki war am Wochenende auch laufen gewesen (10 km an der Nidda), zudem war es kalt und regnerisch und überhaupt ungemütlich, zumal der Waldboden naß und an mancher Stelle auch richtig matschig war, so daß man aufpassen mußte, nicht hinzufallen. Die Baustelle ist zudem immer noch aufgerissen.

Wir kamen also alles in allem nach 48:20 Minuten an und waren froh, ins warme Gebäude zurückkehren zu können. Selten habe ich mich über eine warme Dusche so gefreut.

Bei diesem Lauf habe ich die 1.300-km-Marke überschritten. Ich klopfe mir an die müde Schulter!

Montag, 12. November 2007

Einsamer Lauf in Köppern

Der Montagslauf entwickelt sich langsam zur Alleinveranstaltung. Die Kollegen schwächeln alle miteinander, und da blieb mir heute nichts anderes übrig, als alleine loszuziehen.

Es kostete doch etwas Überwindung. Der lange Lauf gestern hatte doch eine Muskelkaterspur bei mir hinterlassen, das Wetter war zwar relativ freundlich, aber nicht wirklich angenehm, und eigentlich wäre ich doch liebend gern drinnen im Warmen geblieben. Aber da half nichts, ich mußte raus, also hieß es umziehen, Laufschuhe zuschnüren und loslaufen.

Ich habe es nicht bereut. Nach den ersten paar hundert Metern, die wirklich unangenehm waren, lockerten sich die Wadenmuskeln, der Knöchel hörte auf zu mucken, und mein Laufstil näherte sich langsam dem aufrechten Gang eines Homo Sapiens, weg vom Watschelgang einer Gans oder so. Nach einer Weile konnte ich das sogar genießen. An der Bahnschranke der Friedrichsdorfer Straße schaute ich auf die Uhr, da hatte ich 15:50 Minuten hinter mir, so daß klar war, daß heute kein irgendwie gearteter Streckenrekord zu erwarten war, aber es ging.

Nach einer insgesamt doch entspannten Runde kam ich am Ende des Schotterwegs nach 45:53 Minuten an.

Sonntag, 11. November 2007

Längerer Niddalauf im Regen

Das Wetter war heute mal wieder zum Abgewöhnen: kalt, windig, regnerisch und trüb. Optimales Laufwetter also, denn für was anderes eignet sich das Wetter kaum. Also rein in die Klamotten, ich gönnte mir diesmal sogar eine Kappe und den MP3-Player aus dem Handy, und raus ging es Richtung Niddawiesen.

Da es bei diesem Wetter die GPS-Navigation ausfällt, bin ich sozusagen blind gelaufen. Einzig mein Gefühl sagte mir, ob ich zu schnell, zu langsam oder gerade richtig war, aber da ich überhaupt kein Ziel vor Augen hatte, stellte sich schnell das Gefühl ein, genau richtig zu laufen. Ich variierte das Tempo anscheinend nach der Musik, zumindest kam mir das so vor, aber auch das war völlig in Ordnung. Schwierig wurde es nur bei jazzigen Stücken mit ungeradem Rhythmus, aber da lief ich halt nicht im Takt.

Ich hatte schon bei anderen Läufen zwischen Rödelheim und Nied, etwa gegenüber der Westerbach-Einmündung, ein Schild gesehen, das einen Fahrradweg nach Eschersheim markierte. Das machte mich neugierig, und heute bin ich dem nachgegangen; ich bog also nach links ab, weg von der Nidda, und fand mich relativ schnell im Biegwald - da hörte aber bald die Beschilderung auf, der Biegweg genauso, und ich fand mich in einer Wohnsiedlung ohne sichtbaren Ausweg. Fluchend suchte ich einen Weg, der mich durch Industriegebiet und Strasse bis zum Niddapark führte. Blöde Beschilderung.

Am Ende hatte ich 19,26 km in 1:53 h gemacht. Ich kam völlig durchnäßt und etwas durchgefroren nach Hause, aber einigermaßen glücklich und zufrieden - glücklicher wäre ich gewesen, wnn ich den Weg durchs Industriegebiet nicht hätte laufen müssen.

Mittwoch, 7. November 2007

Mittagslauf in Köppern, wieder allein

Heute wieder allein gelaufen, beide Kollegen sind mit dem Rad gefahren und wollten sich schonen. Auch nicht schlecht, ich habe mir diesmal Musik mitgenommen (Abdullah Ibrahim - Ode to Duke Ellington) und bin losgezogen. Es war kühl, aber nicht kalt, bewölkt, aber nicht regnerisch. Ein typischer Herbsttag.

Es war nicht viel los unterwegs. Zwei Hundespaziergänger, zwei Radfahrer, ein paar Rentner im Wald. Ein Reh ist zwischen die Bäume gehüpft. An einer Stelle war der Waldweg gesperrt, eine Baustelle, aber ich habe mich trotzdem da durchgezwängt (keine Lust, große Umwege zu laufen). Nach 44:58 Minuten kam ich ans Ziel.

Dienstag, 6. November 2007

(Nach)Mittagslauf mit Akki in Köppern

Die Mittagspause haben wir heute aufgrund von Terminen weit nach hinten verlegt. Das hat sich als schlau herausgestellt, denn der Regen, der die ganze Zeit das Laufen ungemütlich zu machen drohte, hatte dann aufgehört. Wir konnten also ohne Hagel, Donner oder wasserspritzende Busse einen lockeren Lauf durch den zwar nassen, aber schönen Wald in Köppern machen.

Wir beendeten den Lauf ohne Zwischenfälle nach 47:20 Minuten.

Mittagslauf mit Nils in Köppern

Gestern habe ich noch vergessen, den Blogeintrag zu schreiben. Ich bin mittags noch mit Nils in Köppern gelaufen (Akki hatte noch Muskelkater von einem langen Wochenendlauf), eine ganz nette Runde durch den Wald. Es war kühl, aber nicht zu kalt; eigentlich hätte ich auch die kurzen Klamotten anziehen können, aber ich entschied mich für die Warmduschervariante.

Mittlerweile ist das Laub ziemlich runtergekommen, die Bäume sind kahl, an mancher Stelle muß man den Weg suchen. Nicht, daß es schwer wäre, es sieht nur anders aus. Und es läuft sich wunderbar weich darauf.

Wir beendeten die 8-km-Strecke nach 44:29 Minuten. Heute werde ich wohl wieder laufen, und zwar mit Akki. Das Wetter schien vorhin ganz schön, jetzt regnet es - mal sehen, wie es dann gegen Mittag aussieht.

Sonntag, 4. November 2007

Zwischenbilanz

Mittlerweile sind etwa anderthalb Jahre seit dem Start dieses Blogs und meiner Laufaktivitäten vergangen. Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Was wollte ich erreichen, was habe ich erreicht?

Ich wollte einen Weg finden aus dem Tief, in dem ich mich damals befand, und suchte ihn im Laufen - aus heutiger Sicht war es die richtige Entscheidung. Ich habe mir gezeigt:

Es ist möglich, mit einer ausgetauschten Herzklappe Sport zu treiben (genaugenommen mit zwei). Es ist sogar möglich, einen Marathon zu laufen, also ernstzunehmenden Sport zu treiben.

Es ist möglich, sich in anderthalb Jahren von Null auf Marathon in Form zu bringen. Das geht auch neben Familie und Beruf. Wer das nicht auf die Reihe zu bringen glaubt, der hat es vielleicht nicht konsequent genug durchgezogen.

Es ist auch möglich, mit einer Knöchelarthrose zu laufen; es gibt Rückschläge und Schwierigkeiten, aber wenn man behutsam vorgeht, kann man es schaffen.

Es ist möglich, sein Gewicht zu reduzieren, und das, obwohl man verfressen und genußsüchtig ist :)

Es ist möglich, ein zunächst als unvermeidlich eingestuftes Vorhofflimmern soweit zurückzudrängen, daß es im täglichen Leben kaum mehr ins Gewicht fällt; ob es durchs Laufen, trotz des Laufens oder unabhängig davon so gekommen ist, sei erstmal dahingestellt. Was ich noch nicht hingekriegt habe, vielleicht aber noch kommen wird, ist die völlige Unabhängigkeit von meinen Medikamenten - momentan muß ich für diesen Zustand immer noch täglich 8 Tabletten schlucken.

Was kommt als Nächstes? Naja, ich werde noch einen Marathon in Angriff nehmen, und zwar, wie mein Kollege Akki das schön ausgedrückt hat, in einer "Männerzeit". Für Mainz im Mai 2008 bin ich schon angemeldet, aber vielleicht gibt es noch eine weitere Möglichkeit dazwischen.

Samstag, 3. November 2007

14 Kilometer an der Nidda

Die erste Trainingseinheit nach dem Marathon sollte eine ruhige werden: eine bekannte Strecke, keine Überraschungen, keine übermäßige Anstrengung. Einfach das schöne Wetter genießen, das sich heute ja nun wirklich besonders lauffreundlich zeigte: kühl, bewölkt, Nieselregen :(

Egal, mich zieht es schon seit Tagen wieder raus, also habe ich meine Klamotten angezogen, die Kinder zum Hundeausführen verdonnert und bin selber los. Ich wählte die bekannte Niddastrecke bis zur Stadtgrenze zu Bad Vilbel, die genau 14 km beträgt. Unterwegs habe ich wenige Läufer getroffen, ein paar Radfahrer, ein paar Walker, sonst traut sich bei dem Wetter ja keiner raus.

Für die 14 km habe ich 1:21 gebraucht. Muskel und Gelenke machten alles mit, einzig der Knöchel meldete sich zwischendrin, aber ich hatte noch Luft für einen kleinen Endspurt von etwa 200 Metern.

Donnerstag, 1. November 2007

Laufpause, aber Radfahren im Nebel

Als frischgebackener Marathoni gönne ich mir diese Woche eine Laufpause. Da meine Regeneration doch sehr schnell voranschreitet und ich fast schon wieder Lust zu laufen hätte, habe ich einen Kompromiss gewählt: ich überlasse das Auto meiner Frau und fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit.

Ich mußte mich doch etwas überwinden: die Außentemperaturen in Frankfurt liegen bei 5, in Köppern bei 3 Grad, es herrscht dichter Nebel, und es ist feucht und unfreundlich. Ich wähle Nils' direktere Route über Straße, weil ich doch keine Lust habe, 23 km hoch zu fahren, vielleicht fahre ich meine alte, schöne Strecke am Abend. Dafür habe ich extra das Ladegerät für meine Fahrradlampe mitgenommen, deren Akku natürlich leer ist.

Die Route ist mir nicht so geläufig, ich orientiere mich so gut es geht, und an einer Stelle bei Seulberg passiert das Unvermeidliche: ich stehe an einer Kreuzung, bei der ich nicht genau weiß, ob ich geradeaus fahren müßte oder rechts. Die undeutliche Erinnerung sagt geradeaus, der Orientierungssinn sagt rechts. Es gibt einen Hinweisschild, der aber keine Hilfe ist: nach rechts gibt er keinen Hinweis. Ich biege trotzdem ab, und logisch: ich verfahre mich - der Weg wird schmaler und endet im Acker. Nun ja, ich habe ein Geländerad. Normalerweise wäre das kein Problem, aber bei dem dichten Nebel habe ich keine Chance, mich an etwas zu orientieren. Der Umweg ist eigentlich ganz schön. Statt 16 km fahre ich also 18 - auch nicht schlecht.

Ich glaube, abends werde ich definitiv meinen alten Weg nehmen...