Von der Herzoperation Silvester 2005 zum Marathon Oktober 2007

Dienstag, 17. Juni 2008

Und ich sage Euch: das Ende ist nah!

Das Ende der Laufpause naht. Jawoll!

Heute morgen habe ich die letzte meine Spritzen ins Sprunggelenk gesetzt. Dazu werde ich morgen die Schiene 6 Wochen getragen haben, womit ich dann langsam mit dem Laufen wieder anfangen darf. Der Orthopäde riet mir zur Mäßigung, langsam anfangen, schauen, wie es dem Gelenk geht, nicht übertreiben, überhaupt: ganz vorsichtig. Ich werde mich daran halten.

Die Bilanz der Pause ist eigentlich ganz positiv, obwohl ich darunter sehr gelitten habe: meinem Knöchel geht es so gut wie selten, er ist abgeschwollen und tut fast gar nicht mehr weh. Das "fast" klingt jetzt nicht so positiv, aber wenn ich bedenke, daß ich zuvor recht selten schmerzfrei war, ist das schon eine gute Sache. Ich weiß nicht, ob die Hyaluronsäure oder die Schiene maßgeblich dafür war, aber das Gesamtergebnis ist positiv.

In der Zwischenzeit habe ich ein kleines Abenteuer erlebt: ich hatte beim Autofahren einen Kreislaufkollaps und bin mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden (sie kamen sogar mit dem Hubschrauber, weil Stau war, aber ich durfte nicht mitfliegen). Ich verbrachte eine Nacht in der Intensivstation, am nächsten Tag ging es mir schon besser, aber Untersuchungen haben ein paar beunruhigende Dinge ergeben, so daß ich mich demnächst wieder dort einfinden werde, um eine MRT von meinem Herz machen zu lassen.

----------------
Now playing: Buckshot Lefonque - Breakfast @ Denny's

Kommentare:

Anja Ridlberg hat gesagt…

Hallo José, so schön es ist von Dir und dem "fast" genesenen Knöchel zu lesen so schreckt der letzte Absatz. "Kleines Abenteuer" - Du hast Humor.

Ich drücke die Daumen, dass alles, was jetzt vermutet, nicht gefunden wird.

José hat gesagt…

Dankeschön!

Ja, es war schon ein Schreck. Aber mir geht es wieder gut.

Ich muß noch zwei Dinge abklären lassen: mein Herzrhythmus ist alles andere als regelmäßig, aber das wußte ich schon vorher. Zusätzlich hat sich herausgestellt, daß drei meiner Herzklappen etwas undicht sind (ich wußte es von einer, wobei das bei allen dreien nichts Schlimmes scheint), und bei der vierten, der biologischen Prothese, scheint sich eine leichte Verengung einzustellen. Das konnte man aber im Ultraschall nicht genau abmessen, deswegen die MRT.

Anja Ridlberg hat gesagt…

Ah - das mit den undichten Herzklappen kenne ich von meinem Liebsten auch, damit lässt sich ja leben so lange man sich keine üblichen Infekte einhandelt und darauf kann man ja aufpassen - ist vergleichbar oder?

Das mit der Verengung kann ich jetzt nicht einschätzen aber Du klingst sehr optimistisch, das finde ich gut und drücke weiterhin die Daumen.

Scarlett O'Hasi hat gesagt…

Das freut mich, dass das Ende bei dir abzusehen ist, José, bei mir übrigens auch, da können wir ja wieder gemeinsam durchstarten! :o)

Und Anja hat recht - "kleines Abenteuer" - du hast vielleicht Nerven. Mensch, du machst Sachen. Pass gut auf dich auf, ja?