Von der Herzoperation Silvester 2005 zum Marathon Oktober 2007

Mittwoch, 11. Juni 2008

Zwischenbericht aus der nichtlaufenden Versenkung

Die Zwangspause tut mir zugegebenermaßen gut. Mittlerweile bin ich beinahe schmerzfrei, was schon für sich eine Leistung ist, denn diesen Zustand hatte ich schon lange nicht mehr gehabt, also auch vor dem letzten Umknicken im Wald nicht. Die Schiene wirkt sich sehr positiv aus, die Ruhe natürlich auch, und ob die Spritzen die positive Wirkung weiter verstärken, kann ich zwar nicht eindeutig bejahen (ich weiß ja nicht, wie es ohne sie gelaufen wäre), aber zumindest nicht direkt verneinen.

Mittlerweile fiebere ich meinem ersten Lauf entgegen, der voraussichtlich nächste Woche irgendwann stattfinden wird. Bis dahin muß ich mich noch gedulden, die letzte der 5 Hyaluronsäure-Spritzen bekomme ich nächsten Dienstag gesetzt. Ab dann darf ich wieder Marcumar nehmen und die täglichen Heparinspritzen langsam wieder absetzen - uff.

Positiv gibt es zu berichten, daß ich etwas Fahrrad gefahren bin. Immer wieder kürzere Fahrten in der Stadt, aber auch zweimal die knapp 20 km lange Fahrt zwischen Frankfurt und Köppern (morgens zur Arbeit, abends wiedernach Hause). Das hat prima geklappt, das Gelenk hat alles brav mitgemacht, und ich bin nicht umgekippt. Beim ersten Mal brauchte ich 57 Minuten für den (leicht ansteigenden ) Hinweg, 47 für den Rückweg; beim zweiten Mal 55 Minuten hin, 44 Minuten zurück.

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Now playing: Fun Lovin' Criminals - The Fun Lovin' Criminal

Kommentare:

Abejita hat gesagt…

Ich drück dir die Daumen für deinen ersten Lauf nach der Zwangspause! Aber nicht gleich übertreiben, hörst du?

Alles Gute!
Abe

Anja Ridlberg hat gesagt…

Oh hallo - schön, von Dir zu lesen!