Von der Herzoperation Silvester 2005 zum Marathon Oktober 2007

Montag, 18. Juni 2007

16 km und Knöchelweh

Gestern mußte ich meine Tochter zu einem Geburtstag in Bad Vilbel bringen. In unmittelbarer Nachbarschaft war der Vilbeler Wald, der mir schon oft zum Laufen empfohlen worden war. Ich nahm also meine Laufklamotten mit und nutzte die Gelegenheit. Die Zeit paßte: Die Party begann um 10:30, und ich sollte Marie um 14:00 Uhr abholen. Genug Zeit für einen langen Lauf, und im Wald würde es nicht zu heiß werden. Für die Streckenmessung nahm ich den Forerunner mit.

Der Vilbeler Wald ist sehr schön, dunkel, kühl, aber leider auch ziemlich hügelig. Und voller Jogger! Alle paar Meter traf ich auf eine Gruppe, überholte und wurde überholt oder konnte sie bei den Trimmstationen bestaunen. Alles ganz nett, aber nach einer Weile wurde das doch etwas nervig. Ich verließ also den Wald und machte mich daran, die Umgebung zu erkunden. Ich lief in Richtung Bergen-Enkheim, kam auf den Lohrberg, lief dann auf die B3a zu und überquerte sie beim Alten Zollhaus, wo es eine Fußgängerbrücke gibt. Dann lief ich runter Richtung Heilsberg, von da wieder über die Brücke der neuen B3 nach Berkersheim, da runter bis zur Nidda und wieder mehr oder weniger auf gleichem Weg zurück.

Nach 2:06 Stunden und 16,38 km war ich noch nicht zurück, sondern erst am Heilsberg angekommen. Da passierte es: ich trat bei unebenem Gelände auf eine Wurzel und knickte um. Hölle, tat das weh!

Ich mußte das Laufen abbrechen, mich eine Weile massieren, humpelte dann ein bißchen rum und stellte fest: mit Laufen ist es Schluß für heute. Nun war ich geschätzte 4km von meinem Auto entfernt, so daß ich noch einen Spaziergang genießen durfte. Später im Wald traf ich noch ein älteres Ehepaar mit Hund, mit dem ich eine Weile zusammen ging. Sie kannten da tolle Abkürzungen durch die Schrebergärten. Insgesamt brauchte ich 3 Stunden für die Strecke, und der Knöchel ist dick und tut richtig weh.

Fazit: der Vilbeler Wald ist ganz nett, aber etwas zu klein für die Masse der Läufer und obendrein hügelig. Drumherum ist die Landschaft sehr schön, aber die Wege sind klein und uneben, so daß man sich verletzen kann, wenn man etwas dämlich ist und nicht genau auf den Boden schaut :(

Ach ja, die Werte: ich hatte während des Laufens einen Pulsdurchschnitt von 124 mit Maximum 147.

1 Kommentar:

Anja Ridlberg hat gesagt…

Doofes Ende der Geschichte. Gute Besserung.