Von der Herzoperation Silvester 2005 zum Marathon Oktober 2007

Sonntag, 13. Juli 2008

Wieder daheim, Niddalauf

Gestern bin ich nach dem Einkaufen noch mit Franziska an der Nidda gelaufen. Das Wetter schien zunächst optimal, mit wunderschönem Abendlicht und relativ frisch, so daß ich mir die 14-Kilometer-Strecke vornahm. Franziska ging es aber nicht so gut, wir liefen erst mal relativ langsam, und irgendwann sagte sie, daß sie bis zum 10-km-Wendepunkt laufen wollte. Ich wollte aber doch ein bißchen mehr, also lief ich etwas schneller weiter bis zur Harheimer Brücke und versuchte sie, auf dem Rückweg einzuholen.

Das ließ sich schwerer an als angenommen. Entweder hatte ich die Distanz unterschätzt, mein Tempo überschätzt oder Franziskas Tempo unterschätzt - jedenfalls hatte ich meine liebe Müh, sie auch nur zu Gesicht zu bekommen. Zwischendrin kam auch ein plötzlicher Regenguß runter, und ich zweifelte schon daran, ob ich sie vor dem Ende der Strecke noch einholen würde. Gegen Ende nahm ich eine kleine Abkürzung, und siehe da: sie kam mir dort auch schon entgegen. Mit Ach und Krach geschafft.

Die Strecke betrug 12,6 km bei 1:10 Stunden, also einem Schnitt von 5:33 min/km. Ich weiß nicht, wie schnell ich auf dem schnellen Abschnitt war, aber immerhin weiß ich jetzt, wo meine Grenze ist - einen Puls über 172 kann ich auf Dauer nicht halten; ich habe mich ja bemüht. Insgesamt hatte ich einen Pulsdurchschnitt von 158 und ein Maximum von 177, aber die generelle Aussage hiervon ist gering.

Dem Knöchel ging es wieder ganz gut, und heute hatte ich mal wieder Muskelkater.

Kommentare:

Anja Ridlberg hat gesagt…

Ich glaube, man vertut sich sehr schnell / beim Zusammenlaufen kommt einem der Unterschied gross vor, ist er dann aber tatsaechlich nicht so. Wie Du merkst, hab ich wohl aus Versehen meine Tastatur auf amerikanisch gestellt. Wo verd\\\\t bekomm ich das wieder zurueckgestellt. Ich geh suchen.

Anja Ridlberg hat gesagt…

So, z ist wieder bei z und y bei y. *** kann ich auch wieder machen. Jetzt kann ich noch los werden, dass ich mich immer freue, wenn Du schreibst, dass der Knöchel gut ist. Ich leider immer mit und mit mir selbst;-)

Scarlett O'Hasi hat gesagt…

Na, das klingt doch ganz gut.
Was das Einholen angeht, muss ich Anja Recht geben, das unterschätzt man leicht. Wenn ich mit Charly zusammen einen WK laufe und er mal schnell austreten geht, muss er sich auch immer ganz schön ranhalten, um mich wieder zu kriegen, dabei ist er ja wirklich viel schneller als ich.