Von der Herzoperation Silvester 2005 zum Marathon Oktober 2007

Freitag, 7. März 2008

Heimlauf von Köppern nach Frankfurt am Abend

Gestern Abend habe ich dann mein Vorhaben umgesetzt und bin nach Hause zurückgelaufen. Da ich jetzt ein neues Handy habe, das nicht in die kleine Hosentasche paßt, mußte ich mir von meinem Kollegen eine Gürteltasche ausleihen, in die ich dann auch Schlüsselbund und Geldbörse reinpackte. Ein unangenehmes Gefühl, die Taschen hüpfte mit jedem Schritt hoch und runter, so daß ich schließlich das Handy in die eine Jackentasche und die Geldbörse in die andere stopfte - auch keine gute Lösung. Zwischendrin habe ich die Dinge je in eine Hand genommen, das ging zwar, war aber nervig.

Das Wetter: es war ziemlich kalt gestern, wolkig, leicht windig, so daß meine gute Jack-Wolfskin-Jacke richtig zum Einsatz kam: sie ist atmungsaktiv und stoppt den Wind, wärmt aber schön. Die Wade machte gleich ein bißchen Ärger, aber nach einer Weile war ich aufgewärmt, und die Schmerzen ließen nach. Danach war ich wieder gut drin, und es lief wieder rund. Die Strecke war wieder exakt die gleiche (es wurde langsam dunkel, so daß ich keine große Lust hatte, einen alternativen Weg zu finden, obwohl ich an der Karte gesehen habe, daß es vielleicht ganz gut wäre, mit dem Erlenbach ganz runter bis zur Nidda zu laufen, um mir den Anstieg zwischen Erlenbach und Eschbach zu ersparen). Es gab erstaunlicherweise etliche Jogger, die genau wie ich in der Dunkelheit ihre Runde drehten.

Ich brauchte für die 21,5 km lange Strecke 1:55:41 Stunden, 5 Minuten länger als letzte Woche. Ich war dennoch ganz zufrieden, daß die Wade das so locker mitgemacht hatte. Locker - naja. Heute laufe ich nicht, soviel ist sicher. Der Muskelkater war heute morgen deutlich ausgeprägt, ein leichter Schmerz am Knöchel hat sich auch eingestellt. Was Positives: ich habe dabei ein Kilo gelassen und bringe heute 69,1 Kilo auf die Waage. Die Pulswerte: 171 im Durchschnitt, 179 maximal.

----------------
Now playing: Mercan Dede - Ab-i Hazân

Kommentare:

Anja Ridlberg hat gesagt…

Schon wieder so ne schöne Zeit für einen HM *Neid*.

Dehnst Du auch brav die Wade?

José hat gesagt…

Wadendehnen: nein, ich gehöre zur Fraktion derer, die das Dehnen für kontraproduktiv halten. Eigentlich mehr aus Bequemlichkeit, ich fand Dehnen schon immer unangenehm. Ich war aber ganz zufrieden, als ich entdeckte, daß es in der Sportwelt Stimmen dagegen gibt, und so konnte ich mich bedenkenlso ihnen anschließen.

Anja Ridlberg hat gesagt…

Ich gehöre genau zur anderen Fraktion. Versuch doch einfach mal, während des Zähne putzens die Waden zu dehnen. Es hilft - so meine Erfahrung.

Ich muss mich jetzt nach der Fuß-OP immer zusammen reißen, dass ich nicht dehnen - geht ja nicht. Ist schon zur absoluten Gewohnheit geworden.

José hat gesagt…

Ja gut, Totalverweigerer bin ich nicht, nach dem Laufen stelle ich mich schon mal an die Treppe und strecke mich etwas vorsichtig. Aber so richtig gewissenhaft dehnen, das schaffe ich irgendwie ddoch nicht :)

Anja Ridlberg hat gesagt…

Ich will jetzt nicht missionarisch auftreten, sondern nur meine Erfahrung weitergeben.

Ich hab von dem Tag an gedehnt, an dem ich die Lauferei angefangen hab. Stand ja so im Buch;-))

Aber, ich hab nur jeweils 30 Sekunden pro Seite und Körperteil gedehnt. Erst als ich angefangen hab, richtig zu dehnen (mind. 3 Sätze a 30 Sekunden) hat es gewirkt und mich im letzten Jahr mein Laufziel erreichen lassen.

Ich kann also nur Positives berichten, aber wenn, dann auch richtig;-)

So, jetzt wünsche ich Dir und Deiner Wade einfach nur gute Besserung.

José hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
José hat gesagt…

Ich könnte jetzt leicht gehässig anführen, daß meine Erfahrungen bisher auch sehr positiv waren - man vergleiche lediglich meine Laufhistorie im letzten Jahr mit Deiner :)

Aber ich bin doch gar nicht gehässig...