Von der Herzoperation Silvester 2005 zum Marathon Oktober 2007

Freitag, 25. August 2006

Stunde rum!

Angespornt durch Uschis gestrigen Erfolg, habe ich mich heute aufgerafft und bin erstmals eine Stunde gelaufen. Ich mußte mich zwingen: gestern war ich gelaufen, also hätte ich problemlos den Zwischentag einschieben können. Außerdem regnete es, wir hatten wenig geschlafen, und zusätzlich hatten wir uns verspätet wegen einer organisatorischen Diskussion (ob und wann wir für ein Wochenende wegfahren sollten).

Ich ließ mich dennoch nicht abhalten und lief die gewohnte Strecke an der Nidda, die ich dann in der Mitte verlängerte: ich lief über die Homburger Landstraße weiter in Richtung Berkersheim, bis ich 30 Minuten durch hatte, und kam über Feldwege zurück. An der Brücke der Homburger Landstraße nahm ich wieder den Nidda-Uferweg.

Es war eigentlich nicht schlimm: ich ließ mir Zeit, der Regen kühlte, und ich konnte sogar die besondere Stimmung genießen. Manchmal ließ der Wind den Regen richtig schräg fallen, die wenigen Radfahrer waren eingemummt, ich traf sogar eine Joggerin. Am Ende der 60 Minuten war ich 9,27 km gelaufen, also 6,47 min/km. Mein Durschnittspuls war 146 mit einem Maximum von 157. Aber die Beine tun schon etwas weh, der rechte Knöchel, der eine Zeitlang Ruhe gegeben hatte, wurde wieder dick, der linke Unterschenkel schmerzt beim Treppensteigen. Eines ist sicher: morgen brauche ich meinen Zwischentag!

Ansonsten macht der Puls immer noch, was er will. Gestern hatte ich wieder kurze Attacken mit hohem Puls (234), und in den ruhigeren Zeiten ist er nach wie vor unregelmäßig.

1 Kommentar:

webwelten hat gesagt…

Haha! Mich musst du aber wirklich nicht als Vorbild nehmen ;-)

Respekt! Eine Stunde ist eine Stunde und für meinen Maßstab warst du auch gar nicht langsam.

Gönne deinem Knöchel den Pausentag. Er wird es dir danken. Alles, was man sich mit den Gelenken einfängt, kann sich soooo lange hinziehen - ich weiß, wovon ich rede :-(

Liebe Grüße und heile, heile Segen für den Knöchel

Uschi